Bewertungen

  1. Philip Grether ★★★★★

    Rezension – Ösch Noir im Öschberghof (2 Sterne) Wir hatten bereits mehrfach das große Vergnügen, die außergewöhnlichen Kreationen von Chefkoch Manuel Ulrich und seinem Team im Ösch Noir genießen zu dürfen. Jedes einzelne Mal war es ein kulinarisches Erlebnis auf höchstem Niveau. Die Küche überzeugt durch Präzision, Kreativität und eine beeindruckende Tiefe an Aromen. Abgerundet wird das Gesamterlebnis durch die exzellente Weinbegleitung von Sommelier Michael Häni sowie einen Service, der seinesgleichen sucht – aufmerksam, professionell und gleichzeitig angenehm herzlich. Wir durften im Laufe der Jahre viele herausragende Restaurants besuchen, kommen jedoch immer wieder zu dem gleichen Fazit: Hier schmeckt es für uns am besten. Das Ösch Noir ist ein absolutes Highlight für jeden Feinschmecker. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Kinder hier ausdrücklich willkommen sind. Für die Kleinen wird mit viel Liebe ein spezielles Gericht serviert – etwa ein kleines Schnitzelchen – und auch hier wird exzellenter Service zelebriert. Das ist keineswegs selbstverständlich auf diesem Niveau. Was uns persönlich besonders fasziniert: Wir sind in der Regel einmal im Jahr zu Gast und werden dennoch jedes Mal äußerst herzlich begrüßt – fast so, als kämen wir jede Woche. Man erinnert sich an Details, etwa daran, dass meine Frau stilles Wasser trinkt und ich Wasser mit Sprudel. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Die Weinkarte ist für jeden Weinliebhaber ein absoluter Genuss. Selbst große Gewächse können glasweise probiert werden – eine Möglichkeit, die man nur sehr selten findet. Für uns ist jeder Besuch im Ösch Noir ein Traum. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Aufenthalt.

  2. Klaus Kubelka ★★★★★

    Es ist mein 4. Besuch in dem elegant eingerichteten Sterne-Restaurant im Öschberghof. Und es wird ein sehr typisches Menü für das Noir, denn bei dem bodenständig wirkenden (und kochenden) Manuel Ulrich sind Überraschungen nicht zu erwarten. Und das ist nicht negativ gemeint. Der Service ist über den ganzen Abend hinweg freundlich und locker, es bleibt Raum für Späße und Gespräche. Zum Essen (Meine subjektive Meinung! Die Bewertung bezieht sich auf die Erwartungen, die ich an ein Restaurant dieser Kategorie und des Preises habe. +/0/– sollte damit selbsterklärend sein): Das Apéro-Trio ist gefällig, es gibt Thunfisch (der geschmacklich ein wenig untergeht), Croqueta vom Schwein und eine Caponata mit Olive und Zitrone (der interessanteste Gruß, entwickelt von einem talentierten Jungkoch des Ensembles aus einem Rezept der Großmutter) (insgesamt 0-) Traditionell (ich kenne es nicht anders) kommt die "Brotzeit" als Nächstes - nicht ganz zu Unrecht als "größte Falle des Abends bezeichnet" - die exakt gleiche Zusammenstellung u.a. mit einem fantastischen Entenleberparfait gab es auch bereits im Februar - eigentlich hasse ich Wiederholungen - aber was soll man machen, wenn es einfach gut schmeckt. Ach so: "Falle" - wer das Brot mit allen Dazureichungen aufisst, hat keinen Platz mehr für das folgende Menü :) (0) Dieses startet mit Lachsforelle Ikejime. Ikejime steht für eine japanische Art der stressfreien Tötung des Fisches, die für einen zarteres Geschmack sorgt. Serviert wird der perfekt gegarte Fisch an Variationen von Blumenkohl mit Liebstöcklöl - ein guter Start, vielleicht ein bisschen zu eindimensional. (0-) Die darauf folgende Langoustine ist da ein anderes Kaliber. Klassisch serviert in einer kräftigen Krustentier-Bouillabaisse, reduziert auf das Wesentliche. Ich mag den kräftigen Biss der Langoustine und die Bouillabaise ist köstlich. (0) Aus der vegetarischen Karte habe ich einen Gang eingebaut: geröstete Karotte ersetzt den an dieser Stelle stehenden Zander. Das Gericht ist erst seit kurzem im vegetarischen Menü und ich kann in der offenen Küche die aufwändige Zubereitung verfolgen. Mich lässt der Gang allerdings etwas grübelnd zurück, Präsentation wie Geschmack sind für mich nicht ganz überzeugend (-) Zurück im Menu Noir geht es mit Soulfood weiter: Kalbsbries... in einem Wort: Großartig. Etwas ausführlicher: perfekte Textur, optimal ergänzt mit Kalbszunge, Fregola Sarda und als Kontrast Parmesanschaum. Selbst der Mangold (freundlich formuliert: ich mag Mangold eigentlich gar nicht) passt wunderbar. Eine Punktlandung (0+) Der Hauptgang ist an der Reihe: Imperial Taube. Zuerst die Kritik: das Plating ist für mich nicht gelungen. Ein enger Teller mit hoher Kante behindert das Schneiden und das Gericht hätte optisch mehr Raum verdient. Geschmacklich ist die französische Spezialität atemberaubend. Mit einem Fingerfoodableger und drei klar getrennten Beilagen (Spitzkohl-Kimchi, Sesam-Hollandaise und Pflaumenchutney) schmeckt es in jeder Kombination - eines der beeindruckendsten Fleischgerichte des Jahres, großen Respekt (0+) Dem Käse als Finale vor den süßen Speisen gelingt trotz des sehr intensiven Comtés mit Rote Beete und Fruchtgels ein ausgewogener und optisch außergewöhnlich hübscher Abschluss des Herzhaften (0) Das Predessert ist Klasse - Ein klein bisschen mehr auf einem größerem Teller und die Caraibe Schokolade mit Vanilleschaum und Fruchtsorbet ginge glatt als großer Nachtisch durch (0). Aber wozu das Pulver gleich komplett verschiessen, denn: der Nachtisch rockt. Die Kombination von Himbeere, Haselnusskuchen und Schokolade mit einem Kontrast aus Paprika funktioniert wunderbar. So hübsch es angerichtet ist, es schmeckt noch besser (0+) Und wie eigentlich jedes Mal kann ich auch nicht widerstehen und ordere das Schokoladensoufflé als krönenden Abschluss (diesmal in einer Variante mit Bananeneis und - mousse) - hinreissend. (+) Die Petit Fours kommen in ein kleines Schälchen zum Mitnehmen - sie waren auch einen Tag später noch sehr lecker. Fazit: uneingeschränkt empfehlenswert

  3. Anna Blume ★★★★★

    Sehr lecker, angenehme Atmosphäre, leider manchmal zu leise im Raum, sodass jeder den anderen mithören kann. Angenehme Musik wäre auch nicht verkehrt. Tolle Weinauswahl. Zusatzhäppchen außerhalb des Menüs waren eine schöne Überraschung! Wir kommen wieder.

  1. Seline S. ★★★★★

    Hervorragendes Restaurant. Wir hatten den 7 Gänger mit Weinbegleitung, was wir sehr empfehlen. Die Weine harmonierten perfekt zu dem Essen und die Gerichte waren kreativ ohne übermässigen schnick schnack. Auch die Erklärung zu den Weinen war sehr sympathisch. Man kriegt stets einen Beschrieb zu jedem Gericht, was ich grossartig finde. Der Service ist sehr freundlich und nicht zu steif, wie man das von einem Michelin Restaurant vielleicht erwarten würde. Alle sind sehr zuvorkommen und man spürt die Leidenschaft des Personals. Wir werden wieder kommen. Feedback ans Restaurant: - Beim Gang zu den Toiletten hat es sehr unangenehm gerochen.. Wahrscheinlich nur ein Problem an diesem Tag. - Servietten kontrollieren

  2. Michael Taraba ★★★★★

    Tolles Erlebnis! Wir waren mit einer Gruppe von 8 Geschäftsfreunden zu Gast und durften das 7-Gangmenü geniessen. Man reagierte sehr flexibel auf Anpassungswünsche und jeder Gang war ein optisches Kunstwerk und eine absoluter Genuss. Besonders beeindruckt hat uns das Personal mit perfektem Service ohne jegliche "Sternesteifigkeit". Die riesige Weinauswahl wurde kompetent moderiert und wir liessen uns gerne zu einigen sämtlich hervorragenden Tropfen verführen. Als regelmässiger Gast in Michelinsternrestaurants auf der ganzen Welt attestiere ich hier gerne: Besser geht's nicht!!!

  3. Lars Klapper ★★★★★

    Ich war am 25.8.2023 im Ösch Noir! Traumhaftes Essen, fantastische Weine, super freundliche Mitarbeiter mit Freude an der Sache! Herrlich! Bis zum nächsten mal…

  1. TheTaster ★★★★★

    Perfekt von Anfang bis Ende. Service sehr freundlich und absolut hochprofessionell. Essen einfach absolute Spitzenklasse.

  2. Christian Bolliger ★★★★★

    Das Ambiente ist elegant und zurückhaltend und gekonnt wird mit wenigen Accessoires ein Hingucker gezaubert. Das 6 Gang Menü mit Weinbegleitung hat uns restlos überzeugt. Jeder Gang war ein Erlebnis sei es Kulinarisch sowie die einzelnen Gerichte angerichtet waren, einfach ein besonderes Erlebnis. Sehr gut gefallen hat uns auch, dass jeder Gang überrascht hat mit dem entsprechenden Geschirr. Dazwischen gab es auch kleine Grüsse aus der Küche. Der Service ist sehr aufmerksam aber nicht aufdringlich. Selbst der Kaffee wird einem versüsst mit einem Gruss aus der Küche. Ein Abend voller Genuss der in Erinnerung bleiben wird.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von ÖSCH NOIR?

Das ÖSCH NOIR befindet sich in der Golfpl. 1, 78166 Donaueschingen, Deutschland

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