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  1. Thus Wurstbursch Kögl de Waldinutzy, Attaknabe (De x-träjm Soup man) ★★★★☆

    Der Dachsenfranz war ein Italiener, eigentlich hieß er Francesco Regali. Und recht viel mehr ist schon nicht mehr bekannt: Geburts- und Sterbeorte sowie seine Lebensdaten sind unbekannt. Unter dem Namen "Dachsenfranz" war er ein regional bekanntes Original, er war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Kraichgau gekommen und blieb bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in der Region. Ein paar Dinge weiß man dann aber doch. Als junger Mann hatte Regali bei den Freischärlern des Giuseppe Garibaldi mitgekämpft. Er war von dort geflohen, nachdem er im Streit einen Vorgesetzten getötet hatte. Über Österreich, Bayern und Württemberg war er schließlich in den Kraichgau gelangt. Hier fühlte er sich offenbar sicher genug, um für rund vier oder fünf Jahrzehnte in der Gegend zu bleiben. Nach heutigem Verständnis ein Obdachloser, lebte er in selbstgegrabenen Erdhöhlen und aus Ästen zusammengebauten Unterständen. Seinen Lebensunterhalt bestritt er als Fallensteller und Schädlingsbekämpfer, der Bauernhöfe und Mühle von Ratten- und Mäusenplagen befreite. In seinen Fallen fing er Dachse, Füchse, Marder und andere Raubtiere, deren Felle er nebst selbst zubereitetem Dachsfett und Kräuterheilmitteln verkaufte. Unzählige Geschichten ranken sich um sein Leben. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges verschwand der Dachsenfranz dann spurlos. Was aus ihm wurde, weiß niemand. Hier bei Unterhof wurde 2006 unter dem Namen "Dachsenfranzhöhle" einer seiner Unterstände rekonstruiert, der frei zugänglich ist und besichtigt werden kann. In der Nähe gibt es zudem einen "Dachsenfranz-Wanderweg". Die Unterkünfte des Dachsenfranz waren Erdhöhlen, die er verstreut in den Wäldern zwischen Weinheim und Sinsheim selbst gegraben hatte. Als Bettstatt diente ihm eine Schütte mit Laub. Der Boden war mit Heu, die Wände waren mit Fellen ausgekleidet. Um diese Höhlen machte der Dachsenfranz ein großes Geheimnis. Ganz selten ließ er einen seiner zahlreichen Besucher ins Innere blicken. Eine Ausnahme machte er wohl, wenn er Damenbesuch erhielt. Mägde aus den Mühlen, in denen er in eiskalten Wintertagen Zuflucht suchte und als geübter Raubtierfänger auch stets fand, sollen ihn auch in wärmeren Tagen nicht vergessen haben. Man sagte dem Mann mit dem wallenden Bart nach, "dass seine tiefdunklen Augen funkeln konnten und dass er sehr zärtlich sein konnte". Seine einfachen Mahlzeiten bereitete er sich vor der Höhle am offenen Feuer über dem Dreibein zu. Von den Jägern wurde er gern gesehen, weil er nur Raubtiere jagte. "Lumbezeig", wie er es nannte. Nie fand man ein Reh- oder Hasenfell vor seiner Höhle. "E Daagsenfraanse", wie man noch heute sagt. "Daagsen hier de Fraanese".

  2. Daniel A ★★★★☆

    Wir waren am Wochenende mit unseren zwei vierjährigen Töchtern an der Dachsen-Franzhöhle. Vom Parkplatz aus sind es nur etwa 600 Meter bis zur Höhle, also auch für kleine Kinder gut machbar. Vor Ort findet man einen kleinen Nachbau eines Unterschlupfs sowie mehrere weitere kleine „Höhlen“, die für Kinder ganz spannend sind. Für den Rückweg sind wir die Schlucht hinuntergelaufen. Bei nassem Wetter sollte man hier unbedingt festes Schuhwerk tragen – es kann sonst schnell rutschig werden. Für einen kurzen Ausflug ist die Strecke auf jeden Fall interessant und gut geeignet. Besonders schön: In der Nähe des Parkplatzes befindet sich auch ein Spielplatz, sodass man den Besuch gut damit kombinieren kann. Empfehlenswert für Familien mit Kindern!

  3. Thomas Ehrbar ★★★★★

    Schön im Wald gelegen. Toll bei diesen Herbstfarben.

  1. Carola Tanne ★★★★★

    Hier hat man Ruhe und kann herrlich entspannen. Der Wald ist wunderschön. Dabei die Fantasie leben und an den Dachsenfranz denken

  2. Jürgen Herb ★★★★★

    Sehr schönes Ausflugsziel, sehr gepflegt

  3. J. ★★★★★

    Tolles Ziel für einen kurzen Spaziergang! Natürlich kann man die Route auch länger wählen nach Bedarf, aber mit 2 kleinen Kindern sind die ca 600m zur Höhle gut zu schaffen. An heißen Tagen ist der Weg schön schattig und kühl!

  1. Mike Jonser ★★★★☆

    Eine schön gemachte Höhle des Dachsenfranzes am Hang mitten im Wald. Sehr liebevoll gemacht!

  2. Steffen Rudolf ★★★★☆

    Kleine gemütliche Höhle in imposanter Lage. Auch die Landschaft drumherum ist abenteuerlich. Leider fehlt mittlerweile die Dekoration und auch die Feuerstelle ist nur noch zu erahnen. Für Kinder trotzdem ein kleiner Abenteuerausflug.

  3. Diether ★★★★★

    Liebevoll an den Hang gebaut, die kleine Behausung des Dachsenfranzes...

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Häufig gestellte Fragen

Wie kommt man zum Dachsenfranzhöhle?

Zum Dachsenfranzhöhle gelangen Sie über den folgenden Link

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