Der Kohlturm klingt, als sei er ein Denkmal für Gemüse, doch in Wahrheit diente er einst ganz prosaisch der Lagerung von Kohl und Vorräten. Heute steht er etwas verloren am Rande der Altstadt, ein steinerner Rest aus Zeiten, als Türme noch nicht für Aussichtsplattformen, sondern für die Vorratskammer gedacht waren. Wer ihn betrachtet, spürt den Charme des Zweckmäßigen, das ohne jeden Pomp die Jahrhunderte überdauert hat. Ein Turm, der nichts prahlt, sondern schlicht sagt: „Ich habe gedient.“ Fun Fact: Der Kohlturm war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Fotos
Bewertungen
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Ernesto Müller-Haffner ★★★★★
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Oliver Schütte ★★★★★
Sehr schöner Turm mit Zugang auf die Stadtmauer
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Natalia Da ★★★★★
Beginn der Mauer. Unverzichtbarer Spaziergang
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Jens-Christopher Vollheim ★★★★★
Wenn Sie durch das Spitaltor hier rein gekommen sind, dann sollten Sie an der Spitalmühle vorbeigehen und hier die Stadtmauer beginnen zu begehen. Die Aussicht auf den nördlichen Teil Rothenburgs ist fantastisch, die Stadtmauer ein historischer Leckerbissen und ein Erlebnis. Wo bitte kann man eine Stadtmauer, dazu intakt, vollständig begehen. Diese Stadt ist ein Glücksfall der Geschichte! 2,5 Kilometer Mauerweg, 6 Tore und 42 Türme, die meisten von Weitem sichtbar (ebenso eben jener Kohlturm,
Paar-, Familien-, Einzeltherapie Elsmarie Auer-Betschart (HP)