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Bewertungen

  1. Mar Tin ★★★★★

    Das Badehaus in Wolfratshausen ist ein außergewöhnlicher Erinnerungsort, der die regionale Geschichte der NS Zeit und danach spürbar und persönlich erfahrbar macht. Mit viel Liebe zum Detail und großem Respekt vor den Schicksalen der Menschen wurde hier ein Ort geschaffen, der sowohl zum Nachdenken als auch zum Dialog anregt. Die Ausstellung ist modern und eindrucksvoll gestaltet – informativ, aber nie überladen. Es wird mit Multimedia gearbeitet. Besonders interessant sind die authentischen Zeitzeugenberichte. Ein Besuch im Badehaus ist nicht nur lehrreich, sondern berührend und inspirierend zugleich – ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur in Oberbayern. Absolute Empfehlung für alle, die sich für die NS Geschichte, Menschlichkeit und gelebte Verantwortung interessieren. Geeignet für Jugendliche ab ca. 14 Jahren. Als wir dort waren, waren wir die einzigen Besucher, weshalb es sehr ruhig war und man sich alles in Ruhe ansehen konnte. Danke an die Ehrenamtlichen Helfer, die diesen Ort möglich machen.

  2. J.R. ★★★★★

    Wir waren schon oft im Erinnerungsort BADEHAUS – und jeder Besuch berührt uns aufs Neue. Besonders die persönlichen Schicksale, die hier erzählt werden, machen Geschichte greifbar und menschlich. Die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen sind sorgfältig gestaltet und lassen uns oft nachdenklich zurück. Ein Ort, der zeigt, wie wichtig Erinnern ist – gerade heute. Absolut empfehlenswert.

  3. Hans Holzauer ★★★★★

    Sehr interessanter Erinnerungsort zum Thema Migration. Das Museum "Badehaus" bietet dazu Ausstellungen sowie Exponante und ist multimedial aufbereitet. Spannend ist auch, dass sich das Badehaus inmitten der Siedlung befindet, die sich seit heute natürlich sehr vergrößert und verändert hat. Insgesamt sehr empfehlenswert

  1. Michael Korhonen ★★★★★

    Sehr beeindruckend und interessant. Jeder sollte mindestens 1 Mal kommen u diesen Erinnerungort besuchen. Sehr emotional und lehrreich war diesen Besuch. Werde wiederkommen! Wir dürfen niemals vergessen was geschehen ist. Diese Menschen mit deren Geschichte und Schicksale müssen weitererzählt werden!!

  2. Torben Mauch ★★★★★

    Sehr interessantes Museum zur Geschichte der Vertreibung im letzten Jahrhundert und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart. Wir sind in der Ausstellung tief in die Geschichte des Zwangsarbeiterlagers, des Lagers für jüdische Displaced People (DP) nach dem zweiten Weltkrieg und das Auffanglager für Vertriebene aus Europa eingetaucht. Das Museum ist aufgrund seiner Unterbringung im Originalgebäude nicht ganz typisch vom Aufbau. Es gibt zahlreiche Videoberichte, gute einfache Erklärtafeln und einige historische Ausstellungsstücke. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

  3. Steffen Look ★★★★★

    Ein sehr beeindruckendes Museum über die Nachkriegsgeschichte des Föhrenwaldes. Bis zum Besuch dieses Museums habe ich nichts über Einriichtung im Föhrenwald gewusst. Wieder etwas gelernt und für jeden zu empfehlen.

  1. Andrea Weinberger ★★★★★

    Vor kurzem habe ich zum ersten Mal das Museum „Erinnerungsort Badehaus“ besucht und war sehr beeindruckt: Ich habe viel über ein fast unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte erfahren, jene Zeit, in der Juden, die die Schoa überlebt hatten oder kurz nach dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur in Deutschland geboren wurden, gezwungen waren, in einem DP-Lager zu leben. Die Idee, im Gebäude des ehemaligen Tauchbads, der „Mikwe“, des DP-Lagers Föhrenwald die Vor- und Folgegeschichte dieser jüdischen Siedlung im heutigen Wolfratshausener Stadtteil Waldram zu erzählen, ist im Museum „Erinnerungsort Badehaus“ eindrucksvoll umgesetzt. Die vielen Fotos, vor allem aber die Objekte, die vom Leben der damaligen Bewohner erzählen, haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Karte des Lagers, die im Erdgeschoß zu sehen ist, legt schon die Zeitschichten des Ortes frei: die 1939 gebaute Siedlung, die für jene Rüstungsarbeiter entstand, die im nahen Geretsried für die Nazis schufteten; das von der US-Army 1945 nach dem Ende der Nazi-Diktatur errichtete DP-Lager für Juden, die auswandern wollten und teilweise bis zur Auflösung des Lagers im Frühjahr 1957 dort lebten; die vom Katholischen Siedlungswerk für Heimatvertriebene, etwa aus dem Sudetenland, geschaffene heutige Wohnstätte. Allein der Wechsel der Straßennamen, der auf der Stadtkarte angezeigt wird – zum Beispiel von „Adolf-Hitler-Platz“ über „Roosevelt Square“ zu „Seminarplatz“ -, macht die widerspruchsvolle Geschichte dieses Ortes deutlich. Im Untergeschoß habe ich mir lange das ausdrucksstarke Modell zur Erinnerung an die Juden angeschaut, die in den letzten Kriegstagen den Todesmarsch aus dem KZ Dachau in Richtung Süden durchlitten hatten und auch die Region Wolfratshausen passierten. Einge Schritte weiter sind in einem beleuchteten Ausstellungskasten Fundstücke aus Häusern zu sehen, die von Waldramern bewohnten werden: eine Dose mit der englischen Aufschrift „Colgate Tooth Powder“; eine Streichholzschachtel, die das Etikett trägt: „Independence Safety Match / Made in U.S.A. / America’s Own Match Co.“; eine Flasche mit koscherem Malaga-Süßwein, vom Rabbinat zu gelassen für den Feiertag Pessach, das jüdische Freiheitsfest, sowie für den Genuß während des ganzen Jahres; schließlich eine Postkarte von1952, die unter anderem den Lagereingang des mit der Aufschrift „Regierungs-Lager Föhrenwald“ versehenen DP-Quartiers zeigt. Was haben die Juden damals gedacht und gefühlt, als sie diese Postkarte kauften? Ahnten sie, dass sie nicht mehr lange, in „ihrem“ Föhrenwald würden bleiben dürfen? Und was haben die nachmaligen Bewohner gedacht, als sie die Gegenstände, die Juden gehört hatten, in ihren Häusern fanden? Wußten sie vom Schicksal der früheren jüdischen Bewohner? Das Museum „Erinnerungsort Badehaus“ - hauptsächlich ehrenamtlich betrieben - ,ist eine Stätte, die im besten Sinne Aufklärung betreibt, zum Nachdenken anregt und in jeder Hinsicht unterstützenswert ist !

  2. Bea B. ★★★★★

    Ein wunderbarer Erinnerungsort, sehr kurzweilig und überaus informativ. Sehr gut gemacht. Ich war fast eineinhalb Stunden vor Ort. Das Badehaus, ursprünglich genutzt als Badehaus für die Arbeiter der Munitionsfabrik heute ein Museum und als Zeugnis des Todesmarschs von KZ Häftlingen. By

  3. Andrem_ 2405 ★★★★★

    Super Museum mit einer super Ausstellung, sehr einfühlsamer Sonderausstellung und tollen Veranstaltungen. Sollte jeder besucht haben. Meinen Dank an alle Mitarbeiter für dieses tolle Engagement.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Erinnerungsort BADEHAUS?

Das Erinnerungsort BADEHAUS befindet sich in der Kolpingpl. 1, 82515 Wolfratshausen, Deutschland

Wie lautet die Telefonnummer von Erinnerungsort BADEHAUS?

Sie erreichen das Erinnerungsort BADEHAUS unter +49 8171 2572502

Wie kommt man zum Erinnerungsort BADEHAUS?

Zum Erinnerungsort BADEHAUS gelangen Sie über den folgenden Link

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