Eine Führung durch das Kulturzentrum und die Synagoge waren sehr interessant. Die Führerin (Mitglied der jüdischen Gemeinde) nahm sich viel Zeit, um unsere Fragen zu beantworten. Wir waren über die VHS dazu angemeldet
Fotos
Bewertungen
-
Elke Olching ★★★★★
-
Dr. Detlev Reinke-Martin ★★★★☆
Interessante Ausstellung, die die Grundelemente des jüdischen Glaubens näher bringt. Spannend die historische Entwicklung der Synagogen in München und Bayern.
-
Jörg Muhm ★★★☆☆
Thematisch sehr interessant. Ich hätte mir mehr konkretes Anschauungsmaterial zum jüdischen Leben gewünscht. Texte sind z.T. sehr lang. Die Sonderausstellung Displaced Persons ist sehr informativ, aber eben auch sehr textlastig. Wichtig! Rücksäcke und größere Taschen sind aus verständlichen Gründen nicht erlaubt, man kann sie im gegenüberliegenden Münchner Museum abgeben.
-
Joachim Eidam ★★☆☆☆
Das jüdische Museum war für mich eine Enttäuschung. Vor allem im Vergleich zu dem jüdischen Museum in Berlin gibt es eigentlich überhaupt keine vergleichbaren Kriterien. Wenn man den Eingang zum Museum schließlich gefunden hat, was gar nicht leicht ist, weil man mit einem "Grüß Gott"als Schriftzug im Erdgeschoss in einem offensichtlichen Café begrüßt wird und man die benachbarte Synagoge eigentlich für das Museum hält, die aber verschlossen und nur in Hebräisch beschriftet ist, sind die Erwartungen noch hoch. Im eigentlichen Museum wird man dann aber von insgesamt drei großen Ausstellungssälen enttäuscht, auch, da dort regelmäßig, zumindest in der Woche, mehrere Schulklassen mit ihren Lehrern lautstark diskutieren und man sich so auf die Texte der wenigen Exponate nur schlecht konzentrieren kann. Im zweiten Stock gibt es eine ausführliche Bibliothek, die jüdisches Leben in Deutschland beleuchtet, das ist tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal! Im Untergeschoss findet sich vor allem eine dominierende Stadtkarte Münchens auf dem Fußboden, wo sich häufig ebenfalls Schulklassen auf dem Boden sitzend befinden und mit ihren Lehrern über die jüdische Vergangenheit Münchens im Raum hallend sprechen, so dass man die Texte zu den wenigen Reliquien jüdischen Lebens und ihre Erklärungen nicht immer beim ersten Mal Lesen versteht, es lenkt einfach ab. Im ersten Stock befindet sich ein großer weitgehend leerer Raum, der mit Beschriftungen an der Wand zum Nachdenken über Gewaltanwendung anregen soll, aber sonst keine konkrete Aussage hat. Im zweiten Stock schließlich finden sich an einzelnen Stationen Gedanken zu Momenten jüdischer Geschichte im 20. Jahrhundert und es wird versucht Parallelen zu ziehen zur aktuellen Zeitgeschichte, wodurch mehr Unbehagen, weniger ein zielgerichtetes Nachdenken provoziert wird. Im zweiten Stock ist auch die ausführliche Bibliothek, ein zum Ausstellungsraum hin offener Raum, der wiederum genutzt wird von Schulklassen zum lauten Diskutieren. Die kostenlosen Audioguides sind nur dazu geeignet im zweiten Stockwerk den deutschen Originalton von Diskussionsbeiträgen zu hören - und das klappt auch nur, wenn man weiß, dass man den Audioguide an einen weißen Punkt halten und gleichzeitig einen bestimmten Knopf drücken soll - man bekommt es vorher auch nicht erklärt, weil es zu kompliziert ist. Der großzügig verglaste Eingangsbereich des Museums ist schwer zu entdecken, da das Gebäude dort einen großen Buchshop und ein Café beheimatet, wodurch man zunächst gar nicht die Assoziation zu einem Museum haben kann. Für mich enttäuschend, vor allem wenn man das Berliner Jüdische Museum erlebt hat, in dem tatsächlich das jüdische Leben in Deutschland versucht wird anschaulich zu rekonstruieren, während in München eher politische Aussagen vor allem im zweiten Stock für Bezüge zur aktuellen Zeit sorgen sollen, die aber wie ich meine das erwartete Thema verfehlen und somit nur unangenehm nachwirken. Entbehrlich!
-
Erdi T. ★★★★★
Sehenswertes Museum mit vielen interessanten Informationen über die jüdische Gemeinde in München. Ich habe eine sehr nette Impulsführung von einer sehr kompetenten Mitarbeiterin bekommen. Danke nochmal dafür! Für die Daueraustellung habe ich mir mehr Zeit genommen, als für die Sonderaustellung "Heidi in Israel". Wer mehr Interesse zu diesem Thema hat, findet allerdings sehr ausführliche Informationen dazu. Das Museum hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel dazugelernt. Der Museumsshop hat sehr viele interessante Bücher, Geschenkideen usw. zu bieten. Die Gastronomie konnte ich leider nicht probieren. Eintritt kostet so ca. 6€ (Stand Juni 2022). Mein Fazit: klare Weiterempfehlung!
-
Marija Kammerer ★★★★☆
Tatsächlich habe ich etwas Zeit gebraucht um das Jüdische Museum als solches zu erkennen. Vielleicht weil ich ein altes Gebäude erwartet habe. Von Außen sieht es wie ein Glaskasten aus. Innen ist das Museum gut in zwei Etagen gegliedert. Am meisten beeindruckt mich die Timline der Jüdischen Münchener. Dies wurde ich jedem empfehlen sich das durchzulesen. Interessant fand ich auch die Ausgestellten Gegenstände anhand derer die Jüdischen Feiertage erläutert wurden. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Neue Bewertung
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Jüdisches Museum München?
Das Jüdisches Museum München befindet sich in der Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Jüdisches Museum München?
Sie erreichen das Jüdisches Museum München unter +49 89 23396096
Wie kommt man zum Jüdisches Museum München?
Zum Jüdisches Museum München gelangen Sie über den folgenden Link
Paar-, Familien-, Einzeltherapie Elsmarie Auer-Betschart (HP)