Bewertungen

  1. HubbaBubba ★★★★☆

    Hab hier die Ausbildung zum Physiotherapeuten absolviert. Im großen und ganzen eine super Sache. 1-2 Lehrer gibt´s immer die man nicht so toll findet, und wenn man sich 3 Jahre an einer Schule befindet kommen auch ein paar Kritikpunkte und Unzufriedenheit auf. Aber alles nicht der Rede wert. Die theoretischen Inhalte sind absolut in Ordnung, ich habe danach in München in mehreren Praxen gearbeitet und war fachlich immer ganz vorne dabei. Denn am Ende des Tages kommt es aufs Eigeninteresse an. Die hohe Abbrecherquote ist am Ende nur auf fehlendes Interesse zurückzuführen - denn die 3 Jahre sind anstrengend und man muss es wirklich wollen. Natürlich ist es immer noch eine Ausbildung in der Kleinstadt! Man wird halt zum Praktikum in die Kuhdörfer verteilt in BW geschickt, ist natürlich nicht mit einem Auslandssemester beim Studium zu vergleichen, und auch nicht mit der Großstadt. Würde ich es nochmal machen, wäre meine persönliche Präferenz die Großstadt. Aber als junger Mensch der lernt auf eigenen Beinen zu stehen ist die kompakte Umgebung und das Wohnheim genau der richtige Start - fachlich und zur Persönlichkeitsentwicklung. Ich empfehle die Ausbildung weiter!

  2. Amai S ★★★☆☆

    Bezieht sich auf die Ausbildung in Grafikdesign. Ich weiß nicht was ich so recht raten soll. Ich kann euch jedenfalls sagen das es nachher schwer wird einen Job zu finden weil alle jemanden mit Berufserfahrung haben wollen oder einen Studenten. Selbst in Praktikas kommt man nicht automtisch rein auch wenn man gute Noten hat. Vielleicht sollte man von Anfang an in Betracht ziehen gleich die Fachhochschulreife mit zu machen, damit man die Chance auf ein Studium hat, oder man macht eben gleich eine Ausbildung im Betrieb. Zur Austattung: Wir hatten die adobe creative cloud und mac sowie Windows Rechner. So weit mal gut. Das erste Jahr habe ich persönlich nur als rumhocken empfunden - ganz am Anfang hatte man noch zu hören bekommen das gerade im Bereich Grafikdesign „schwänzen“ ein Problem sei. So nach ein paar Monaten war mir dann auch klar warum. Wenn man bereits etwas Erfahrung mit ähnlichen Programmen hat, gab es im ersten Jahr nicht sonderlich viel zu tun. Für Schüler die mit Zeichenprogrammen bisher nichts am Hut hatten, soll das vielleicht okay sein - aber das hieße im ersten Jahr trotzdem viel selbst sich hinhocken oder sich von Mitschülern zeigen lassen die es bereits beherrschen. Von Unterrichtseite her, war da eigentlich zu wenig für solche Leute. Von „privat“ an der Privatschule habe ich nicht sonderlich viel bemerkt. Die Kantine ist gut, man hat ein Wohnheim - ansonsten wurde ein wenig mehr Rücksicht genommen bezüglich krankheits Tage usw. Technisch nicht so aktuell, wir waren meistens mit Tafel, Kreide und Blätter unterwegs. Das Sekretariat hab ich noch positiv in Erinnerung, da hab ich schon anderes erlebt. :) danke an diese. Leider hatte ich den Eindruck das von der Lehrkraft Seite aus auch viele Leute da waren, die eben an einer staatlichen Schule kein Fuß gefasst haben. (Wir hatten hin und wieder auch Lehrkräfte nur für ein paar Monate, es wechselte) Was da menschlich so manchmal rum lief war manchmal schon fraglich. Als Beispiel nur, das man mit Augenrollen beim reinlaufen in die Schule begrüßt wird, ist halt nicht okay. Das abwertende Kommentare gegenüber Schüler gemacht wird, weil man etwas negatives über diese gehört hat - geht halt mal auch überhaupt nicht. Ansonsten haben wir viel Praxis gehabt und auch viel freie Wahl bei Projekten. Man lernt in den drei Jahren schon genügend um irgendwo arbeiten gehen zu können. Das letzte Jahr fand ich organisatorisch etwas unglücklich geraten- wir haben viele Projekte noch kurz vor der Prüfungen bekommen und das ganze war mit dem zusätzlichen lernen auf die Prüfungen hart an der Grenze. Ich habe trotzdem noch einige positiv in Erinnerung, aber vorallem den Fachhochschul Unterricht. Ob ich hier nochmal hin würde, kann ich so nicht direkt sagen. Ob ich mir das selbe nochmal drei Jahre antun würde? Eher nicht. Vermutlich würde ich lieber schauen irgendwie an ein Grafik Studium zu kommen.

  3. DG ★★★☆☆

    Ich habe das Berufskolleg Fremdsprachen gemacht. Anfangs wird sehr streng beschrieben, dass man nicht mehr als 35h fehlstunden im Jahr haben darf, da man sonst von der Schule fliegt, letztendlich interessiert es aber niemanden und es ist nur stressmacherei. Gewisser Unterricht fällt bis zu 4 Monaten aus weil es keine geeigneten Lehrer gibt (trotz Prüfungsphase), oder Lehrer uns aufgrund der Sympathie nicht unterrichten wollen. Immerhin gab es auch wirklich gute Lehrer wie Frau Engel, die bollmänner oder Herr Lutzke, die sich wirklich steht’s bemüht haben einen gut zum Abschluss zu bringen. Bücher kosten 500€ und werden nicht weiterverliehen, was keinen Sinn macht, denn was machen Schüler mit den Büchern nach dem Abschluss? Aber wenn man die Schulleitung fragt, ob man das nicht ändern könnte, bekommt man keine Antwort. Letztendlich ist es, dafür das es eine Privatschule ist, genau so unorganisiert und chaotisch wie einer staatlichen Schule.

  1. E. Alt ★★★★☆

    Als Absolventin der Physiotherapie- Ausbildung aus dem Jahre 2019 kann ich noch von den damaligen Ausbildenden schwärmen, ich durfte mit Begeisterung von ihnen einen der schönsten Berufe erlernen. Etwas enttäuscht war ich vom fehlenden wissenschaftlichen Engagement in Bezug auf die Zeit des Impfzwanges. In den Coronajahren wurden gesunde junge Menschen in die experimentelle Geninjektion getrieben, wenn sie nicht ihr Geld in den Sand setzen wollten. Wir wissen alle, die Vorgaben kamen "von oben". Jedoch finde ich könnte man von medizinisch vorgebildeten Erwachsenen etwas mehr Wehrhaftigkeit im Einsatz für die Schüler erwarten.

  2. Kim ★★★★☆

    Ich habe die Ausbildung als Logopädin absolviert und bin im Großen und Ganzen echt zufrieden. Meine Ausbildung fing im Coronajahr an. Mit Online-Unterricht und teilweise Präsenzstunden konnte eine gute Lösung gefunden werden. Der Praxisanteil konnte, zum Glück, weiter gehalten werden. Diesen Teil der Ausbildung möchte ich ganz besonders hervorheben. Jeder Schüler hat, zusammen mit einem Mitschüler, einige Patienten in der Woche. Dadurch erhält man schon einiges an Praxiserfahrung. Die Maskenregelung während der Therapien war jedoch verwirrend und teilweise unverständlich. Die Verteilung der Unterrichtsstunden war super. Anfangs etwas mehr und ab dem 6. Semester (Examen) hatte man kaum noch Stunden. Dafür konnte man sich voll und ganz auf das Examen konzentrieren. Der Umgang untereinander war größtenteils wertschätzend. Natürlich „menschelt“ es mal hier und mal da, aber man kann immer auf die Lehrer zugehen und mit ihnen sprechen. Bei Therapien sind sie teilweise sehr streng und man könnte etwas persönlich nehmen (das war bei mir persönlich glücklicherweise nicht der Fall, ich habe es aber bei einer Hospitation mitbekommen). Da ist ein dickes Fell gefragt oder man spricht sie direkt darauf an, dann klärt sich das meist recht schnell. Die Vorbereitung auf das Examen war spitze. Jedes Semester wird eine große „Logo Klausur“ geschrieben. So wird der Stoff von Anfang bis zum besagten Punkt stetig wiederholt und aufgefrischt, so dass vor dem Examen nicht mehr allzu viel gelernt werden muss. Die Regelung der Fehlstunden ist etwas unglücklich. Auch bei entschuldigten Fehltagen werden Fehlstunden angerechnet. Aus diesem Grund musste ich trotz gegen ärztlichen Rat zur Schule, da ich besorgt war, zu viele Fehlstunden zu sammeln. Neben der Schule befindet sich direkt ein Wohnheim, weshalb eventuelle lange Anfahrtswege gespart werden können. Für den Fachbereich der Logopädie würde ich die Schule empfehlen.

  3. Katharina Rieber ★★★★☆

    Ich war auf dem SG der Bernd Blindow Schule und war sehr zufrieden. Dadurch dass die Schule eher klein ist, wird man als Mensch und nicht als Nummer gesehen.Außerdem ist es durch die kleinen Klassen auch möglich den Unterricht auf die Schüler/innen besser auszurichten. Die meisten Lehrer/innen und Schüler/innen sind sehr offen, freundlich und hilfsbereit, auch Leuten gegenüber die sie nicht kennen. Ich verstand mich sehr gut mit meiner Klasse und genoss die positive Atmosphäre auf der BBS. Außerdem glaube ich dass viele der Kritikpunkte durch die neue Schulleitung nicht länger bestehen werden ;)

  1. K. Staffa ★★★★☆

    Rezension über den Fachbereich Logopädie: Persönlich bin ich sehr froh, dass diese Privatschule in Grenznähe zu Österreich besteht, da die Möglichkeiten, die Berufsausbildung in Österreich zu absolvieren gering und mit kompetetiven Aufnahmeprüfungen verbunden sind. Insgesamt bin ich mit meiner Erfahrung an der BBS sehr zufrieden. Anspruchsvolle Lerninhalte, besonders in den logopädischen Fächern, werden sehr anschaulich und z.b. besonders vom Schulleiter kompetent vermittelt. In einigen nicht-logopädischen Fächern lässt sich allerdings die lehrhaftigkeit bestreiteten, wenn der Dozent (Herr F.) z.B. die Schüler anschreit, ob sie denn wissen, was ein Marshmallow sei. Leider muss ich auch sagen, dass die Qualität der Ausbildung unter dem Fernunterricht gelitten hat. Der Schule muss aber zu Gute gehalten werden, dass auch sie nur auf die unvorhergesehene Corona-Situation spontan reagieren und improvisieren konnten. Den Aufbau der Ausbildung mit Fokus auf die Integration der erlernten Theorie in die Praxis finde ich sehr gut. Sollte es zu eine Akademisierung der Logopädie kommen, finde, ich darf dir Praxiserfahrung nicht reduziert werden. Diese große Stärke der Berufsausbildung an der BBS führte allerdings auch zu vielen organisatorischen Problemen im Ablauf des Schulalltags. Vielleicht liegt es auch zum Teil daran, dass die Logopädie nur ein kleiner Fachbereich mit sehr schwankenden Kursgrößen ist. Während meiner Ausbildungszeit wurde mir unter anderem von inkompetenten/ heillos mit ihren Aufgaben überforderten Lehrpersonen (Frau V.) durchaus auch das Leben schwer gemacht. Leider muss ich berichten, dass auf Beschwerden im Bezug auf das Verhalten dieser Lehrperson von seiten der Schulleitung sehr lange nicht reagiert wurde. Bei SchülerInnen, deren berufliche Zukunft vom Ablauf der Ausbildung abhängt, können ständige größere und kleinere Unvorhergesehenheiten im Laufe der drei Jahre leicht zu Frustration und Existenzangst führen. Leicht frustrierend fand ich auch, dass die Prüfungsergebnisse des schriftlichen Examens erst nach den Sommerferien, nach dem mündlichen Examen bekannt gegeben werden. Man sitzt mehrere Monate auf heißen Kohlen. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern diese Regelung vom Regierungspräsidium vorgegeben ist. Den zwischenmenschlichen Umgang an der Schule empfand ich meist als wertschätzend. Z.B. die Rodelausflüge, damals, vor Corona, bleiben mir in guter Erinnerung. Die schulischen Räumlichkeiten lassen zu wünschen übrig. Mehrmals gab es im Winter Wasserrohrbrüche, sodass die Heizung und das Wasser ausfielen, was besonders für die Bewohner des Wohnheims nicht tragbar war. Die von Peter betriebene Mensa ist bei allen sehr beliebt und das Herzstück der Schule. Alles in allem kann ich die Logopädieausbildung an der Bernd-Blindow-Schule in Friedrichshafen empfehlen, man sollte allerdings Fleiß, Geduld und viel pragmatisches Denken mitbringen.

  2. Franci Anna ★★★★★

    Die Ausbildung zur Logopädin ist zu empfehlen. Die Lehrer vermitteln die Theorie meist sehr interessant und anschaulich. Die Skripte sind gut strukturiert und sehr verständlich. Zeit für Fragen, sowohl während der Ausbildung als auch kurz vor dem Examen, gab es immer. Während der gesamten 3 Jahre behandeln die Schüler Patienten, was grade am Anfang sehr aufregend ist. Allerdings nimmt es ziemlich schnell die Angst und bringt Erfahrung. Die Lehrer geben meistens gute konstruktive Kritik. Meine Zeit an der BBS FN war sehr schön. Wir hatten ein gutes Klassenklima und haben uns auch super mit den Lehrern verstanden, die immer ein offenes Ohr für Probleme und Anregungen hatten.

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