Ich studiere seit mehreren Semestern Maschinenbau an der HTWG Konstanz und möchte hier einen ehrlichen Einblick geben für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich hier einzuschreiben. Allgemeines zur Hochschule: Positiv: Es gibt viele Projekte, allen voran das Bodensee Racing Team, das jedes Jahr einen Rennwagen baut – definitiv das Aushängeschild der HTWG. Auch der Zugang zum Unisport der Uni Konstanz ist super. Das Mentorenprogramm für Erstis ist eine nette Idee, genauso wie die Mathe-Nachhilfe, die ebenfalls von älteren Studenten angeboten wird. So viel zu den Lichtblicken. Nun zum Alltag: Das Campusportal ist ein Albtraum, dessen Nutzung, bis vor kurzem, ohne VPN kaum möglich war. Wartungsarbeiten? Fast monatlich. Idealerweise direkt vor der Prüfungsphase – Chaos garantiert. Gebäude und Ausstattung: Manche Gebäude sind modern und gut ausgestattet – andere hingegen… Willkommen im G-Gebäude, einem Denkmal des Verfalls. Dreckig, kaputt, marode – und ausgerechnet dort befinden sich die PC-Räume. Diese werden je nach Lust und Laune zwischen 17 und 18 Uhr geschlossen – der Rest der Hochschule bleibt bis 22 Uhr offen. Logisch? Nein. Also für alle, die was mit CAD machen müssen, seid schnell. Die PC-Ausstattung? Willkommen im Jahr 2016. Microsoft 2016, kein Zugriff auf OneDrive, kein Login mit eigenem Microsoft-Konto. Steinzeit pur. In der Bibliothek stehen dagegen acht PCs mit aktueller Software und privatem MS-Konto-Zugang. Warum? Weiß niemand. Tipp: Holt euch ein eigenes Laptop oder lebt mit veralteter Technik. Die Bibliothek ist hübsch, klein und hat Öffnungszeiten, die nur dann sinnvoll sind, wenn man keine Klausuren schreibt. Gerade in der letzten Prüfungswoche wird früher geschlossen – ausgerechnet dann, wenn man sie am meisten bräuchte. Personal fehlt – verständlich. Aber warum man keine Hilfskräfte sucht? Auch das bleibt ein Rätsel. Drucker funktionieren zwar meistens. Papier nachfüllen und Papierstau beheben darf aber nur eine externe Firma. Effizient geht anders. Die Mensa ist ein Lichtblick: Gutes Essen, faire Preise – und mit der Strandbar kann man im Sommer nach der Vorlesung auch mal die Illusion genießen, das Studentenleben sei schön. Zum Maschinenbaustudium: Hier wird’s bitter. Mehr unqualifizierte Professoren als qualifizierte. m ersten Semester: Eine Dozentin, die konsequent schweigt und stumm die Tafel füllt. Kommunikation? Fehlanzeige. Zweites Semester: Mathelehrer verweigert systematisch den Unterricht – ist nur zum „Fragen beantworten“ da. Lehramt? Eher nicht. Drittes Semester: Konstruktionslehre bei jemandem, der so viel Begeisterung ausstrahlt wie ein nasser Putzlappen. Die Vorlesung fühlt sich an wie Zeitlupe in Endlosschleife. Tutorien zur Unterstützung gibt es immer weniger, angeblich wegen Geldmangel. Die modernen Labore, mit denen auf der Website geworben wird, konnte ich bisher nicht entdecken. Vielleicht gut versteckt, wie so manch Motivation. Fazit: Studieren an der HTWG? Kann man machen, wenn man entweder sehr leidensfähig ist oder unbedingt am Bodensee leben möchte. Die Lage ist traumhaft, das war’s dann aber auch schon.
Fotos
Bewertungen
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MasterMindLP ★★☆☆☆
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Julian Lehmann ★☆☆☆☆
Asian Studies and Management China (B.A.) - Der Studiengang bietet gute Chancen für Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen, leidet jedoch unter schlechter Organisation und unzureichender Betreuung, besonders beim Auslandsaufenthalt. Kommunikation und Kurswahl sind eingeschränkt. Insgesamt enttäuschend, wenn man mehr als nur Sprachkenntnisse erwartet.
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Tomz ★☆☆☆☆
Sehr unorganisiert und Stundentenunfreundlich. Während Covid wurde im 2-Wochentakt die Einstellung zwischen Präsenz- und Onlinevorlesung gewechselt. Somit wusste man als Student nie, ob man sich nun eine Wohnung in KN suchen soll oder nicht. Dadurch hat man viel Geld verloren, weil es immer bis 1 Woche vor Vorlesungsbeginn hieß, dass es auf jeden Fall Präsenzvorlesungen (und NUR Präsenz) geben wird. Nach Vorlesungsbeginn gabs dann vollen Lockdown und die Vorlesungen waren komplett online. Als es dann nach 3 Onlinesemestern wieder tatsächlich Präsenzvorlesungen gab, waren die Profs auch entsprechend unflexibel und haben weitesgehend keine Hybridvorlesungen angeboten. Sodass man nachdem man 3 Semester hingehalten wurde nun tatsächlich nach Konstanz ziehen musste. Ebenfalls sind die Systeme und viele Profs total unorganisiert. Man weiß nie wo man als Student hin muss weil immer wieder die Räume umbelegt werden ohne Ankündigungen. Zuletzt wird noch erwartet, dass man die Bachelorarbeit zusätzlich zu 5 Vorlesungen im 7. Semester macht, was total unsinnig ist. Am Anfang konnte ich es tolerieren, aber langsam nervt es einfach. Von der Parkplatzsituation möchte ich gar nicht erst anfangen, Worte können nämlich nicht beschreiben wie schlimm diese ist.
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Technik EKS ★☆☆☆☆
Ich habe den Master Elektrische Systeme (EIM) an der HTWG gemacht. Vorweg ich bin erst für den Master an die Hochschule Konstanz (HTWG) gewechselt und habe meinen Bachelorabschluss an einer anderen Hochschule in Baden-Württemberg gemacht. Habe also einen Vergleich zwischen zwei Hochschulen. Mein Fazit: Positiv ist mir aufgefallen: + Großer Anteil an Wahlfächern + Gute Auswahl an Wahlfächern + Schöner Studienort Konstanz + Gute Noten für wenig Aufwand (wer keine Ansprüche hat und einen sehr guten Abschluss mit wenig Aufwand haben möchte, ist hier gut aufgehoben) Negativ ist mit aufgefallen: - Komplettes theoretische Fernstudium, alle Labore wurden ersatzlos gestrichen - Nur mittelmäßig ausgestattete Labore und deren Möglichkeiten (alte Oszilloskope die teilweise nicht mehr zuverlässig funktionieren, keine aktuelle Anlagengeneration, schlechte Wartungen (lauter Multimeter mit leerer Batterie), keine Möglichkeit Oszilloskope wenigstens für die Arbeit zu Hause auszuleihen (da keine Labore vor Ort angeboten), Automatisierungstechnik wird an Fischertechnik gelernt und nicht an richtigen Industriekomponenten, ...) - Gute Noten werden verschenkt, ich musste fast nichts im Vergleich zum Bachelor für Noten mit 1,x machen. Auch katastrophale Projektarbeiten mit der Rückmeldung vom Prof "Thema verfehlt" bekommen eine 1,7. Der Durchschnitt der Abschlussnoten aller Studienabgänger in den letzten 3 Semestern lag bei 1,5. - Ständige Überlastung des benötigten VPNs, IT Abteilung unterstützt keine Studenten und stellt sich an - Öffnungszeiten nur Werktags von Montag bis Freitag 18:00 Uhr - teilweise veraltete und heruntergekommene Toiletten - Studiendekan bietet Feedbackrunden an, jedoch wird jede Rückmeldung und Verbesserungsvorschlag der Studierenden wegdiskutiert und nichts verändert (auch wenn diese unabhängig von mehreren gewünscht/gefordert wurden) - Im "Seminar elektrische Systeme" wird einem ein Thema aufgezwungen, egal ob es einen interessiert oder nicht. (sonst kann man nicht in der Regelstudienzeit studieren und muss mindestens ein Semester verlängern) Es wird nur eine Zusammenfassung mehrerer Paper durchgeführt (kann auch fachfremde Person problemlos machen ...) - Hochschulsport vollständig entfallen - Zeugnisausstellung dauert 2 Monate Corona: Katastrophe, Studium komplett als theoretische Fernstudium ohne jegliche Praxisinhalte von zu Hause durchgeführt. Ich war während der drei Semester an der HTWG keine 10x auf dem Campus. Die Hochschule hat es nicht auf die Reihe bekommen, auch während Corona Labore mit den geltenden Hygienevorschriften durchzuführen. Es wurde ständig vertröstet und hingehalten. Hoschulesport vollständig abgesagt. Andere Hochschulen in Baden-Württemberg und sogar die Universität Konstanz (Unis sind ja eher für die theoretischen Vorlesungen bekannt) haben es hinbekommen den Studierenden mit Tests und Hygienekonzept Labore (und auch Hochschulsport) und praktische Übungen anzubieten. Die HTWG hat sich hier entspannt zurückgelehnt und einfach alles verboten. War wohl die einfachere Lösung ... Fazit: Ich würde definitiv kein Studium mehr an der HTWG anfangen und kann allen eigentlich auch nur davon abraten. Ich persönlich bin sehr enttäuscht! Es gibt Hochschulen in BW, die von den Gebäuden und vor allem auch in den Laboren und den Möglichkeiten deutlich besser und moderner ausgestattet sind. Hätte ich ausschließlich an der HTWG studiert (Bachelor + Master), hätte ich das vermutlich nicht so wahrgenommen. Jedoch kann ich aus heutiger Sicht sagen, dass ich dann viele Erfahrungen wohl nie gemacht hätte (Reinraum, röntgen von Steuergeräten und Fehlersuche, Platinen maschinell fertigen und bestücken mit aktueller Maschinengeneration, moderne Produktionsanlage in Betrieb nehmen, Hardware und Software entwickeln, mit Entwicklungswerkzeugen die später auch in der Industrie eingesetzt werden). Ich finde, gerade ein Studium ist für solche Fälle da, um möglichst viele Erfahrungen zu machen und Einblicke in die unterschiedlichsten Themen zu bekommen.
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musicvids sdd ★★☆☆☆
Maschinenbaustudium nicht empfehlenswert. Nur 2-3 gute Profs, keine Interesseförderung. Es war ein im Grunde ein Kampf von a-z. Pro: Konstruktionsprojekte, einzelne, wenige Dozenten, die Interesse fördern, anstatt sie zu vernichten. Anregungen: mehr Praxisbezug, in Vertiefungsrichtungen Maschinen und Geräte vor Ort erklären, nicht immer nur alles theoretisch.
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Steffen M ★★★★★
Starke Leistung von allen eine ganze Hochschule und alle Profs für das Fehlverhalten eines Professors zu verurteilen. Meine Profs hier sind super und es wird drauf geachtet dass wir während Coronazeiten nicht eingehen. Würde die Entscheidung hier zu studieren immer wieder treffen !
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Simon Waldburger ★★★★★
Freue mich noch ein weiteres Jahr hier studieren zu dürfen. Wunderschön gelegen und bedingt durch kleine Studiengänge direkten Kontakt zu ProffessorInnen
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