Meine persönliche Erfahrung in der Luisenklinik Bad Dürrheim war leider die absolute Katastrophe. Meine individuellen Bedürfnisse und meine psychische Situation wurden überhaupt nicht wahrgenommen oder unterstützt, wie ich es gebraucht hätte. Es wurde leider in keinster Weise Verständnis gezeigt und auch, wie ich von anderen Patienten mitbekommen habe, wurden sie teilweise unter aller Gürtellinie vom Pflegepersonal und Ärzten behandelt. Was dafür gesorgt hat, dass es vielen Patienten psychisch noch schlimmer ging. Ich kann natürlich trotzdem nur für mich sprechen, aber ich empfehle Ihnen, sich genaustens über diese Klinik zu informieren.
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Bewertungen
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alan Kurbardovic ★☆☆☆☆
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T.G. ★☆☆☆☆
Mein sechswöchiger Aufenthalt in dieser Reha-Einrichtung war geprägt von strukturellen Defiziten, medizinischer Vernachlässigung und einem erschütternden Mangel an individueller Fürsorge. Was als stabilisierende Maßnahme gedacht war, entwickelte sich zu einer Erfahrung, die meine Belastung vertiefte statt linderte. Die ärztliche Begleitung war nicht nur unzureichend, sondern inakzeptabel. Die zuständige Ärztin sah ich lediglich zweimal – zu Beginn und kurz vor der Entlassung. Erst im Abschlussgespräch wurde auf auffällig hohe Blutwerte hingewiesen, obwohl die Blutabnahme bereits am zweiten Tag erfolgt war. Dieses späte und oberflächliche Vorgehen verletzt nicht nur medizinische Standards, sondern auch die Würde der Patient:innen. Die gesetzlich verankerte Informationspflicht wurde missachtet – und das darf nicht mit Ausreden relativiert werden. Wer in der medizinischen Versorgung tätig ist, trägt Verantwortung. Menschlichkeit ist keine Kür, sondern Voraussetzung. Auch die therapeutische Betreuung ließ zu wünschen übrig. Als ich in der fünften Woche um eine einmalige Freistellung bat, wurde meine Bitte mit den Worten kommentiert: „Aber das wollen Sie jetzt nicht die ganze Zeit so machen, oder?“ – eine entwertende Reaktion auf ein legitimes Bedürfnis nach Selbstfürsorge. Trotz meiner Offenheit und aktiven Teilnahme wurde auf meine individuellen Belastungsgrenzen kaum Rücksicht genommen. Ich war klar und respektvoll in den Gesprächen – und habe meine psychische Belastung bis zum bitteren Ende durchgetragen: mit Ängsten, Panikattacken und somatischen Schmerzen an einzelnen Tagen. Die Ironie: Gerade weil ich ehrlich war und mich bemüht habe, wurde mir ein Dokument ausgestellt, das gravierende Fehler enthält. Mein Zimmer war extrem hellhörig, Gespräche und Schnarchen deutlich hörbar. Unter solchen Bedingungen ist Mobbing leider vorprogrammiert. Besonders betroffen waren Mitpatient:innen mit Schlafapnoe wie ich. Zudem fehlte jede Form von Privatsphäre: Direkt gegenüber lagen die Fenster der Therapeut:innen – ein Gefühl ständiger Beobachtung. Der unangenehme Geruch im Zimmer verstärkte den Eindruck mangelnder Sorgfalt. Es wäre dringend geboten, dass Mitarbeitende – einschließlich der Ärztin, die meines Erachtens ihre medizinischen Pflichten missachtet hat, sowie die Therapeutin, deren Aussagen entwürdigend wirkten – besser geschult oder zumindest kritisch begleitet werden. Es geht nicht darum, Termine „abzukassieren“, sondern darum, Menschen in ihrer Verletzlichkeit ernst zu nehmen. Wenn Hinweise auf Missstände ignoriert werden – sei es mündlich oder schriftlich – wird Verantwortung nicht wahrgenommen, sondern verwaltet. Wenn Mitarbeitende ihre Rolle nutzen, um Macht auszuüben statt Unterstützung zu bieten, wenn sie auf individuelle Bedürfnisse mit pauschalen oder entwertenden Kommentaren reagieren, zeigt das ein strukturelles Problem: fehlende Haltung, mangelnde Schulung – und ein Berufsethos, das dringend hinterfragt werden muss. Fazit – eine Erfahrung, die verletzt statt heilt. Dieser Aufenthalt war für mich nicht nur medizinisch und therapeutisch enttäuschend, sondern auch menschlich verletzend. Anstelle von Unterstützung und Stabilisierung habe ich zusätzliche Belastungen erfahren. Die fehlerhafte Dokumentation und die belastenden Erlebnisse vor Ort haben meine psychische Lage nicht verbessert, sondern deutlich verschlechtert. Allen Patient:innen wünsche ich von Herzen Kraft und Gesundheit – und dass sie dort die richtige Behandlung und den passenden Ansatz finden. Den Mitarbeitenden wünsche ich, dass sie sich eines Tages daran erinnern, dass auch sie auf Mitgefühl und Unterstützung angewiesen sein könnten – und dass Macht niemals über Menschlichkeit stehen darf. Denn Mitarbeitende, die den einen unterstützen und den anderen nicht, oder auf ernst gemeinte Bitten mit respektlosen Kommentaren reagieren, sind fehl am Platz in einem Berufsfeld, das – wenn Empathie fehlt – zumindest auf Nachvollziehbarkeit und Verantwortung angewiesen ist.
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Lilly ★★☆☆☆
Ich war für ungefähr 9 Wochen auf der KJP, der Anfang meines Aufenthaltes war wirklich gut, bis meine Therapeutin dann für 2 Wochen in Urlaub gegangen ist. Ich wurde zu eine andere Therapeutin geschickt obwohl ich geäußert habe mich damit unwohl zu fühlen, auf einmal mit jemand anderes über meine Probleme zu reden. Mir wurde gesagt es sei ja nichts dabei, für mich war es das aber. Die erste Therapie Stunde war wirklich gut, da es mir an diesem Tag auch gut ging. Bei der zweiten Stunde ging es mir nicht gut und dies hatte ich auch geäußert, darauf wurde aber nicht eingegangen. Da es mir nicht gut ging hatte ich auch keine wirkliche Kraft und Lust zu reden. Während der Therapie wurde ich dann gefragt ob mich die Therapeutin nervt und sie hatte geäußert das es ihr nicht so vor kommt als würde ich da sein wollen, dabei habe ich mich von mir aus einweisen lassen. Ab diesem Zeitpunkt lief alles schief. Ich habe mich die meiste Zeit nicht ernstgenommen gefühlt und mir wurde auch nicht richtig zugehört. Bei anhaltenden Kopfschmerzen wurde mir der zugang zu Schmerzmitteln verwehrt und gesagt ich würde nicht genug raus gehen. Es war zu dieser Zeit sehr kalt und raus gehen hat die Schmerzen nur verschlimmert. Dies hatte ich geäußert und ein Betreuer meinte dann nur zu mir ich solle mich einfach wärmer anziehen. Vieles wurde auch nicht oder nicht richtig kommuniziert. In meinem Abschlussgespräch wurde dann geäußert das sich meine Therapeutin freut, dass ich meine Arbeitsstelle wieder antrete, und es ja eine Perspektive ist. Zu mir wurde in den vorherigen Therapiestunden aber immer wieder gesagt dies sei keine Perspektive und ich kann dort ja nicht die ganze Zeit sein. Weil ich meine Meinung zuvor in verschiedenen Therapiesitzungen geäußert habe und auch zu meiner Meinung stand, wurde ich dann im Abschlussgespräch noch motzig genannt. Auch in meinem Arztbrief steht absoluter Dreck, das einzige was hier stimmt ist meine Diagnose, ich finde gerade in einer Psychatrie sollte man darauf achten das ein wichtiges Dokument richtig ist. Zu mir und meinen Mitpatienten wurde immer wieder gesagt wir seien ja freiwillig da und könnten jeder Zeit gehen, jedoch wurden mehreren damit gedroht, dass ihren Eltern das sorgerecht entzogen wird wenn sie gehen wollen. (Genau diesen Patienten wurde gesagt sie können ja jeder Zeit gehen) Trotz dessen waren die meisten Betreuer*innen sehr nett und hilfsbereit, so auch die Therapeut*innen und Lehrer*innen.
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Tanja Kartalija ★★★★★
Ich war 2017 für 5 Wochen in der Reha und hatte ein nettes Einzelzimmer mit Blick auf den Park. Das Essen war immer sehr lecker und das Personal insgesamt sehr freundlich. Hatte mein Fahrrad und Walkingstöcke dabei und konnte so viel Zeit in der schönen Natur verbringen. Mir hat es in der Luisenklinik sehr gut gefallen und ich habe mich sehr gut erholt und viel für mich mitgenommen.
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Mi Kra ★★★☆☆
Ich war vier Monate dort auf der Jugendstation und es hat mich positiv überrascht. Die Therapeuten waren teilweise etwas inkompetent, aber die Betreuer waren richtig gut. Sie haben viel mehr, als nur ihren Job gemacht und waren hilfreicher, als jedes Therapeutengespräch!! Danke an die Betreuer von Station C
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Bika ★☆☆☆☆
Das stimmt wirklich, die Therapeuten schreiben in die Berichte was sie wollen. Wenn man nach eine Richtigstellung fragt wird tatsächlich raus geredet oder nur minimal (unwichtiges) angepasst. Das was wirklich wichtig ist, wird ausgelassen und einiges sogar falsch berichtet. Eure Patienten, Jugendliche, wie auch Erwachsene müssen mit euren Berichten irgendwie existieren. Sehr geehrter Inhaber, Sie schreiben hier, dass negative Aussagen bzw Kritik sehr ernst genommen werden. Da Sie sich offensichtlich ständig verbessern wollen, bitten Sie um einen persönlichen Kontakt. Die Erfahrung zeigt aber leider was anderes. Mehrere Versuche vor Ort und danach bringen leider nichts. Und es geht nicht nur ums Berichte. Nur ein Beispiel: Die Fachleute an der Rezeption wissen nicht mal, dass die Kosten für eine Reisebegleitung der Kinder, die noch nicht 15 Jahre alt sind, grundsätzlich übernommen werden. Sie konnten dies nicht einmal mit dem Kostenträger klären, obwohl man sie mehrfach darum gebetet hat. Und als man das schließlich für sie gemacht hat, haben sie es nicht akzeptiert und einfach abgeschoben um keine weitere Arbeit zu machen. Man sollte in der Klinik auf seine Genesung konzentrieren und nicht die Arbeit der "Fachleute" zu erledigen. Die Klinik hat viele Studierende "Fachleute", somit wird man hier leider zum Versuchskaninchen.... Ich hätte lieber andere Bewertung abgegeben. Aber die mehrere Kontakt Versuche haben mir es leider nicht möglich gemacht. Sehr traurig, dass man nach der Klinik sich noch schlimmer fühlt und dazu noch vertrauen verliert.
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Sylvia R ★★★★★
Ich war aufgrund von Ptbs im September dort. Hervorragend: -Sport Team -Essen -Psychotherapeuten (alle sehr jung und motiviert) - abwechslungsreiche Ergo, Musik und Kunsttherapie - Lage (Himmelsbergerrunde unbedingt wandern), Solemar abends nutzen /da ist weniger los - Zusatz Angebote (Wassergymnastik, Yoga, Walken, Wandern und Kunst abwechselnd am Wochenende, Sportspiele, Kochen in kleiner Gruppe,..) - mini Hallenbad frei zugänglich -netter Kurpark mit Fitnessweg Nicht so toll: - Fitnessraum nicht frei zugänglich - haben kein Boxsack (Viel ist auf Ruhe ausgelegt, aber es fehlt was zum Energie rauslassen und sich abreagieren) - in dem Essensaal seeeeeeeehr laut (ggf. Geräuschschluckende Kissen unter die Tische kleben?) - wirkt als wäre die Kommunikation intern nicht so berauschend Im Großen und Ganzen kann ich es sehr empfehlen und auch die Zeit dort hat mir geholfen. Die extrem negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Anbei ein paar Bilder
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Michael Ditges ★★★★★
Mir wurde hier optimal geholfen bei der Bewältigung meiner Erschöpfungsdepression. Trat meine Reha völlig erledigt, ausgepowert und ohne jegliche Lebensfreude an. Habe hier dank der sehr ausgewogenen Therapieform neuen Lebensmut, Lebensfreude, Lebenskraft und einen grossen Werkzeugkasten für daheim erhalten. Ein großes Lob und nochmals herzlichen Dank an meine Bezugstherapeutin Frau Rohr, die tolle Physioabteilung, die gesamte Ergoabteilung, die netten Damen im Service des Speisesaales, die gesamte Crew in der Küche und meine Freundin in der Cafeteria. Danke für meine schöne Geburtstagsfeier zum 60.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Luisenklinik - Bad Dürrheim?
Das Luisenklinik - Bad Dürrheim befindet sich in der Luisenstraße 56, 78073 Bad Dürrheim, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Luisenklinik - Bad Dürrheim?
Sie erreichen das Luisenklinik - Bad Dürrheim unter +49 7726 6684
Wie kommt man zum Luisenklinik - Bad Dürrheim?
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