Rezension zur Fachklinik Schielberg Bei meiner Ankunft in der Fachklinik Schielberg habe ich mich weder willkommen noch respektvoll behandelt gefühlt. Schon beim ersten Gespräch war der Umgangston seitens der Leitung unhöflich. Auch im weiteren Verlauf empfand ich viele Therapeuten als provokant – teilweise wurde sogar offen gesagt, dass diese Provokationen bewusst eingesetzt werden, um die Patienten „auf die Probe zu stellen“. Aus meiner Sicht war dieses Vorgehen eher verletzend als hilfreich. Gespräche über persönliche Themen führten selten zu einer konstruktiven Bearbeitung. Stattdessen hatte ich häufig den Eindruck, nicht ernst genommen zu werden. Oft wurde ich als „Lügner“ hingestellt. Zudem wurden neue Diagnosen aufgestellt, die von vorherigen ärztlichen Gutachten deutlich abwichen, ohne dass dies nachvollziehbar begründet wurde. Besonders negativ habe ich erlebt, dass Therapeuten zwar betonen, man solle eigene Themen offen ansprechen – doch wenn man Kritik äußert oder auf Fehler im Verhalten der Therapeuten hinweist, wird dies nicht akzeptiert. In solchen Fällen wurden Gespräche von den Therapeuten sofort abgebrochen. Mit Frau Gentner war eine Zusammenarbeit für mich schlicht unmöglich, da ich sie als sehr unhöflich und provokant erlebt habe. Auch der Zustand der Einrichtung war enttäuschend: Das Gebäude wirkt stark heruntergekommen und es herrschte teilweise ein unangenehmer Geruch nach Fäkalien. Dies hat das allgemeine Wohlbefinden zusätzlich beeinträchtigt. Positiv hervorheben möchte ich jedoch drei Personen, die sich mir gegenüber immer respektvoll und freundlich verhalten haben: der Chefkoch Herr Ziegler, die Arzthelferin Frau Balasz und die Ernährungsberaterin Frau Moritz. Insgesamt habe ich mich jedoch weder fachlich noch menschlich gut aufgehoben gefühlt. Nach meiner Erfahrung besteht in dieser Einrichtung erheblicher Verbesserungsbedarf – sowohl was den Umgang mit Patienten als auch die räumlichen Gegebenheiten betrifft.
Fotos
Bewertungen
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E W ★☆☆☆☆
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Alexander Martic ★★★★☆
Die Gruppen und Einzelgespräche mit den Therapeuten sind sehr hilfreich. Meine bezugstherapeutin war immer hinterher und hat immer ein offenes Ohr gehabt. In der Arbeitstherapie konnte man auch immer abwechslungsreich eigene Projekte machen sofern diese möglich waren. Das sportangebot ist leider nicht das beste. Es gibt nicht viele Geräte zum trainieren und die verfügbaren Mittel sind veraltet. Die Einrichtung an sich ist nicht so modern und man lebt leider echt sehr weit vom Schuss. (Netz etc. Miserabel) Also für die Therapie an sich und um sich zu verbessern kann ich die Einrichtung nur empfehlen.
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Furkan gül ★★★★☆
Die Fachklinik Schielberg ist sicherlich nicht die modernste Einrichtung, das steht außer Frage. Aber für mich persönlich ist sie ein Ort geworden, an dem ich ernsthaft an mir arbeiten konnte und immer noch arbeite. Es ist kein Urlaub, sondern eine Chance, eine bessere Version von mir selbst zu werden. Ich möchte keine allgemeine Empfehlung aussprechen, denn jeder muss individuell für sich entscheiden, ob er wirklich bereit ist, sich zu verändern. Und eins kann ich sagen: leicht ist das nicht. Veränderung ist kein Zuckerschlecken. Man muss es wirklich wollen, sonst bleibt es beim Absitzen der Zeit. Besonders hervorheben möchte ich meine Therapeutin Frau Tursi, von der ich sehr viel halte. Ich hatte das große Glück, dass sie meine Begleiterin in dieser Zeit war. Sie ist professionell, direkt und sehr klar in ihrer Arbeit. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt deutlich, wenn etwas falsch läuft, und scheut sich auch nicht davor, in einem strengeren Ton zu sprechen, wenn es nötig ist. Genau das habe ich gebraucht, um Dinge wirklich wahrzunehmen und zu verarbeiten. Leider hat sie bei manchen einen eher schlechten Ruf…vermutlich, weil ihre direkte Art nicht jedem gefällt. Meiner Ansicht nach verbreiten das vor allem diejenigen, die nicht wirklich etwas an sich ändern wollen und nur die Tage bis zum Ende der Therapie zählen. Für mich persönlich ist dieser Ruf völlig ungerechtfertigt. Ich habe unglaublich viel von ihr mitgenommen und hätte mir sogar gewünscht, dass die Zeit nicht so schnell vergeht, weil ich noch so viel an mir arbeiten muss. 22 Wochen sind kurz, wenn es um eine echte Veränderung geht. Aber wenn man die Zeit hier wirklich nutzt, kann man sehr viel erreichen. Ich hoffe, dass jeder, der hierherkommt, diese Chance ergreift und nicht vergeudet.
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Thomas Schuppe ★☆☆☆☆
--- **Bewertung der Klinik für suchtkranke Patienten** Meine Erfahrungen mit dieser Klinik für suchtkranke Patienten waren leider überwiegend negativ. Hier ein Überblick über die wichtigsten Kritikpunkte: 1. **Therapeuten und therapeutische Arbeit** Die Therapeuten scheinen häufig überfordert oder demotiviert zu sein. Wenn sie keinen „Bock“ auf einen Patienten haben, wird man schnell entlassen, ohne dass wirklich intensiv an den Problemen gearbeitet wird. Man hat oft den Eindruck, dass Therapeuten selbst Hilfe benötigen würden, da sie mit der Belastung nicht klarzukommen scheinen. Die Entscheidungen wirken willkürlich, und man fühlt sich nicht als Mensch, sondern eher als „Problem“ oder „Fall“. Ein echtes therapeutisches Miteinander findet kaum statt. 2. **Umgang und Disziplinarmaßnahmen** Der Umgangston ist rau bis unfreundlich, besonders gegenüber den Patienten. Es gibt ein Punktesystem, das von Patienten mitverteilt wird, wobei jeder Punkt eine Stunde Strafarbeit bedeutet. Schon bei kleinsten Fehlern oder vermeintlichen Verstößen, wie falsches Abststellen von Gegenständen oder sogar das Sprechen in einer Fremdsprache, kann man Punkte bekommen. Das Gefühl von Kontrolle und Überwachung ist sehr hoch. Freizeit wird stark eingeschränkt, weil man ständig Strafarbeiten abbauen muss. 3. **Körperliche Belastungen trotz gesundheitlicher Einschränkungen** Auch wenn Patienten körperliche Probleme haben, wie Rücken- oder Knochenverletzungen, wird erwartet, dass sie trotzdem an körperlicher Arbeit teilnehmen. Andernfalls gilt man als nicht therapiereif, was für mich nicht nachvollziehbar ist, vor allem bei ärztlich dokumentierten Diagnosen. Das sorgt für zusätzlichen Stress und Verschlechterung des Gesundheitszustands. 4. **Allgemeines Umfeld und Verpflegung** Das Essen ist zwar „erträglich“, aber weder frisch noch besonders gesund. Oft kommt es beinahe schon verdorben an. Dieses Thema wurde nicht angemessen behandelt oder verbessert. 5. **Strenge Regeln und disziplinarische Maßnahmen** Von morgens früh an müssen Patienten Reinigungsarbeiten wie Toiletten putzen oder Flure säubern übernehmen. Wer sich verspäten sollte oder Aufgaben nicht erledigt, wird sofort mit Punkten und Disziplinarmaßnahmen bestraft – selbst bei minimalen Verzögerungen von einer Minute. Die Atmosphäre ist dadurch sehr streng und wenig unterstützend. **Fazit:** Die Klinik vermittelt leider wenig das Gefühl, eine unterstützende und wertschätzende Umgebung zu sein, in der Menschen mit Suchterkrankungen professionell und empathisch begleitet werden. Stattdessen herrschen Härte, Misstrauen und Überforderung – sowohl bei den Therapeuten als auch bei den Patienten. Wer auf eine echte Hilfe hofft, wird hier enttäuscht. Verbesserungen ist notwendig. Minus 5 punkte
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Nicola Buico ★★★★★
Verstehe gar nicht warum es so viele schlechte Bewertungen hier gibt. Klar wenn man nicht bereit ist Drogenfrei zu leben dann gibt es auch keine Klinik in der man sich wohlfühlt oder auch positiv darüber berichten tut dann liegt es Problem an einem selber. Ich war 6 Monate da und kann nur jedem raten der ein Abstinentes Leben führen möchte dahin zu gehen. Meine Bezugstherapeutin Frau Tursi ist sehr ehrlich und konsequent aber das brauchen wir nun mal sie meint es nur gut mit einem. Und fachlich ist sie einfach nur ne Bombe auf ihrem Gebiet. Es ist meine 3.Therapie gewesen und habe deshalb viel Erfahrung mit Therapeuten aber diese Frau ist einfach nur eine 10 von 10. Sie hat mir wirklich sehr geholfen danke danke nochmals an sie.
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Drift King ★☆☆☆☆
Leider muss ich 1 Stern für die Bewertung geben um überhaupt etwas zu Schreiben. Ich habe mich in der Fachklinik in Behandlung befunden nur muss man auch hier sagen Das Fach der Klinik sollte man auch streichen. Der ganze Laden ist heruntergekommen und soll von den Patienten saniert werden in der Klinik wird es Arbeitstherapie genannt wo eigentlich Fachfirmen dafür Zuständig sein sollten aber so kann man die Ausgaben zum guter der Klinik gering halten. Das Essen in der Klinik besteht aus 90% TK Kost und das noch dazu sehr minderwertig mit gesunder Ernährung hat das ganze nichts zu tun. Das ganze Haus stinkt hin und wieder nach fäkalien da die Abwasserleitung im Haus defekt ist und immer nur gespült wird obwohl die Klappe und alles erneuert gehört, Aussage der Klinik Patienten würden die Anlage manipulieren stimmt aber nicht. Thema Therapie und Einzelgespräch ! Es werden Praktiken angewendet die einen einreden lassen das man kränker ist als man denkt und für den Patienten gefährlich sind. Es wird nicht auf den Patienten eingegangen sondern man wird seitens der Therapeutin runter gemacht und gedemütigt. Diesen Therapeuten gehören Berufsverbote erteilt. Die Klinik richtet Druck gegen die Patienten auf da ca. 90% aus der Haft kommen und Therapy statt Strafe machen. Jeder Patient weis wenn er nicht das macht was die sagen geht es zurück in Haft und das wird massiv von der Klinik ausgenutzt. Der Sport Therapeut sollte sich lieber selbst in eine therapy begeben und sich behandeln lassen absolut über alle Formen und Grenzen schießt er hinaus, nur ein guter Rat für sie. Nunja unter den Patienten entstehen durch das ganze natürlich dann die 31er moves was der Klinik natürlich gefällt und es scharmlos feiert und sie bestärkt in ihrer Arbeitsweise. Der einzige Vorteil in der Klinik ist das man ab Tag 1 sein Handy haben darf und relativ zügig nachhause gehen kann. So Fazit diese Klinik bitte meiden es wird nicht professionell gearbeitet und man geht Wort wörtlich kränker nach Hause wenn einen die Klinik nicht schon davor entlassen hat da man seinen Mund aufgemacht hat.
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Lo Er ★★★★☆
Ich war schon 2x in dieser Einrichtung, das erste Mal hab ich die Therapie nicht ernst genommen und knapp 9 Monate später saß ich wieder in der JVA. Beim zweiten mal hab ich es ernster genommen und ich hab auch zu spüren bekommen das man mich etwas mehr in die bange nimmt, das haben auch andere Patienten zu mir ständig gesagt, aber siehe da ich bin jetzt seit knapp 2.5 Jahren Straffrei und Clean. Zudem muss ich sagen die Freiheiten die man in dieser Einrichtung hat, hat man in keiner anderen! Seit dem ersten Tag das Handy behalten zu dürfen, nach zwei bis drei Wochen ein Einzelzimmer zu bekommen, nach der vierten Woche Ausgänge, achte Woche die erste Heimfahrt dann alle zwei Wochen da kann man sich eigentlich echt nicht beschweren!!! Ich kann's verstehen wenn man aus der Haft kommt und einen so genannten Haftschaden hat, aber dann versteh ich nicht wieso macht man sich das Leben selber schwer und mact da auf dicken max, statt einfach mal zufrieden zu sein, das man endlich raus ist aus einer Haftanstalt wo man ja gar keine Freiheiten hat. Und zu den Rezessionen die ich hier gelesen habe muss ich noch was los werden: wenn ich Substanzen konsumier die nicht nachweisbar sind wie gbl oder manche Arten von Spice und jeden Tag ne verschobene Optik hab, Brauch ich mich nicht wundern das ich raus Fliege. Ich hatte auch Tage die waren sehr schwer keine Frage, aber ob das alles am Team lag? Klar gibt es den ein oder anderen mit dem kommt man nicht klar, muss auch nicht aber ich hab auch viel mit dazu beigetragen! Liebe Grüße an das ganze Team L. Ercan
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Gold Frequency ★☆☆☆☆
Ich durfte erleben wie unmenschlich mit den jungen Patienten umgegangen wird. Es ist eine Zumutung und schwer grob fahrlässig diese Einrichtung weiter zu betreiben. Menschen werden würdevoll behandelt Man darf keine gesunden Lebensmittel in die Einrichtung bringen. Verlangt wird jedoch dass man auf seine Ernährungszufuhr achtet. Keine Empathie Wenn man krank wird, erhält man keine Versorgung oder Support. Wenn man fragen stellt erhält man Frechr Antworten. Hier sollte ein undercover Fernsehteam rein! Und Deutschland sollte sehen wie abgeschafft wir als Land sind!
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Anonym Ehrlich (Tr0LL1x) ★☆☆☆☆
Absolutes Arbeitslager... Keine Beachtung der Individualität -.- Geht es einem psychisch schlecht, wird man sich selbst überlassen! Keine Empathie vorhanden... Möchte man wirklich etwas an seinem Leben ändern und suchtfrei sein, auf keinen Fall diese sadistische Horrorklinik wählen! Der Chef ist der allerbeste, sowas arrogantes habe ich selten erlebt.. Hier kommt man zu 99% schlimmer raus, wie man rein ist... Die Bude gehört geschlossen oder als reine Paragraphen Horrorklinik ausgezeichnet... Dass sowas nicht undercover geprüft wird ist eine Schande für Deutschland!
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Fachklinik Schielberg?
Das Fachklinik Schielberg befindet sich in der Waldstraße 32, 76359 Marxzell, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Fachklinik Schielberg?
Sie erreichen das Fachklinik Schielberg unter +49 7248 91730
Wie kommt man zum Fachklinik Schielberg?
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