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  1. Kim Märtyrerin ★☆☆☆☆

    Mögliche Probleme beim Reduzieren und Absetzen von Neuroleptika Hinweis: Die beiden folgenden Abschnitte sind eine auszugsweise eigene Übersetzung (im Text in Anführungszeichen und kursiv gesetzt) von Markus Kaufmann (Mitglied des Fachausschusses) aus Breggin 2013 (S. 119 ff.). Dr. Peter Breggin ist ein amerikanischer Psychiater, der über umfangreiche Erfahrungen beim Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka verfügt. Es gibt bisher sehr wenig Literatur zu diesem Thema, insbesondere zu den Unterscheidungskriterien zwischen Absetzsymptomen und Symptomen der psychiatrischen Erkrankung. „Jedes Psychopharmakon kann Entzugs- bzw. Absetzsymptome produzieren. Dies geschieht zum Teil, weil das Gehirn sich an das Psychopharmakon anpasst und es in einem abnormal kompensierten Zustand zurückgelassen wird, wenn die Dosis eines Medikaments reduziert wird oder das Medikament abgesetzt wird.“ Bei der Reduktion und dem Absetzen von Neuroleptika können folgende Symptome auftreten: 1. Psychotische Symptome können beim Reduzieren und Absetzen im Rahmen der Veränderungen im Hirnstoffwechsel auftreten. Sie können nicht immer sicher von der ursprünglichen psychotischen Störung unterschieden werden. Sie entstehen meist innerhalb von Tagen nach der Reduktion, bessern sich in der Regel nach 2–3 Wochen. 2. Emotionale Labilität oder Instabilität (wie beispielsweise Angst, Unruhe, paranoide Reaktionen, Depression, Reizbarkeit, Aggressivität und Antriebssteigerungen). Auch sie entstehen meist innerhalb von Tagen oder Wochen nach dem Reduzieren oder Absetzen des Medikaments. 3. Schlafstörungen können belastend sein und zu Instabilität beitragen. 4. Bewegungsstörungen (wie beispielsweise Muskelsteifigkeit, Zittern, unwillkürliche Bewegungen des Gesichts, der Lippen, Kiefer, Zunge, Arme, Handgelenke, Hände, Finger, Beine, Knie, Zehen, Nacken, Schultern, Hüften, Sitzunruhe) können in seltenen Fällen ausgeprägt und mit Unruhe und Angst verbunden sein. 5. Kognitive Einschränkungen wie Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Vergesslichkeit und Zerstreutheit. 6. Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Bauchkrämpfe und Bauchschmerzen. 7. Weitere körperliche Symptome wie grippeähnliche Symptome mit Unwohlsein, Schwitzen, Muskelkrämpfen, Missempfindungen, Herzrasen, übermäßige Schmerzempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Bluthochdruck. Das Ausmaß dieser Symptome wird wesentlich mitbestimmt durch die Größe des Reduktionsschrittes. Umso wichtiger ist es, langsam und mit kleinen Reduktionsschritten vorzugehen.

  2. sandra kaupp ★☆☆☆☆

    Mein Mann hatte in dieser Praxis ein Erstgespräch und zwei Termine. Beim Erstgespräch war ich zugegen und wurde von der Therapeutin schroff der Praxis verwiesen, mit der Begründung, sie wolle mich beim Erstgespräch nicht dabei bzw.nicht in der Praxis haben.Ferner fühlte er sich von der Therapeutin nicht verstanden, nicht angenommen, nicht ernstgenommen und es wurde auf ihn nicht eingegangen. Die Chemie stimmte von Anfang an nicht. Kurzum :muss man sich nicht antun.Dinge,die der Mensch nicht braucht

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