Bewertungen

  1. Michael Grasser ★★★★★

    Wir waren von 1984-1987 zunächst in der Forstschule- und nach kurzer Zeit in "DEULA" nebenan untergebracht. Keiner wollte dort hin, - Zimmer spartanisch - Kasernenstil. Wir fühlten uns königlich. Freiraum und Essen bis zum abwinken von feinster Güte mit einem Schulleiter, die " coolste" Socke ever. Er hatte mal mit der bloßen Hand ein verstopftes Klo befreit, danach seine Hände eingeseift, gewaschen und lapidar gemeint: "Männer, - im Krieg haben sie mich hinter die Linien geflogen, da werde ich doch nicht vor einem verstopften Scheißhaus kapitulieren? Eine Runde Zigarette für alle- und wir wussten das um 22 Uhr kein Spektakel stattfindet.Güte, Respekt, Fürsorge, ein großartiger Koch mit feinstem Dialekt, hygienisch top.Alles familiär.Gute Zeit mit allerhand positiver Belegung hinsichtlich Kameradschaft und Obrigkeit.

  2. jan ★★★★★

    Ich kann absolut garnichts nachempfinden, was hier alles so beschrieben wird. Essen war immer gut. Betten waren Königlich.

  3. David ★☆☆☆☆

    Da ich irgendwas gegen die geistige Zerrüttung tuen muss, hier ein kleiner Beitrag zu der Stimmung die diese Schule vor allem durch das Wohnheim ausstrahlt. „Ode an die Pädagogik aus Beton“ Im Heim, wo Träume leise sterben, verhallt der Tag in matten Farben. Der Flur klingt hohl, die Stimmung schwer, der Blick geht stumm und leert sich mehr. Das Bett – ein Brett mit Laken drauf, der Rücken nimmt den Höllenlauf. Hier schläft man nicht, man liegt und zählt, was an Stabilität noch fehlt. Das Bad ein Raum, in dem man schweigt, weil selbst der Duschkopf müde geigt. Geteilt mit Fremden, feucht und blind – ein Ort, wo selbst die Seife flieht im Wind. Wenn zehn Uhr kommt, dann fällt der Riegel, als wäre Nacht ein Staatsveriegel. Man sitzt im Zimmer, denkt zurück – an Freiheit, Lärm und etwas Glück. Die Küche kocht mit kaltem Herz, serviert wird Sehnsucht, Salz und Schmerz. Man kaut auf Wut und Leere mit, bis selbst der Appetit verzitt.

  1. Jns Prm ★☆☆☆☆

    Als ich das erste Mal vor dem Schülerheim stand, glaubte ich, es handle sich um ein Missverständnis. Vielleicht eine stillgelegte Kaserne? Ein ehemaliges Untersuchungsgefängnis? Nein – hier sollte ich wohnen. Lernen. Wachsen. Das Zimmer war spartanisch. Nein – das wäre ein Euphemismus. Es war eine Zelle. In der Ecke: das Bett. Ich näherte mich vorsichtig. Matratze? Ja. Wenn man damit eine schmale Matte meint, wie man sie in Turnhallen findet, nur mit der Festigkeit von getrocknetem Knäckebrot. Als ich darunter sah, musste ich lachen – hysterisch: Kein Lattenrost. Stattdessen eine Spanplatte. Direkt, grob, ehrlich. Man hatte hier offenbar auf jeglichen Komfort verzichtet, um dem Schüler die Resilienz einzuprügeln. Das Badezimmer befand sich jeweils zwischen den Zimmern und war ein Ort des kollektiven Leidens. Das Klo selbst war ein abgekämpftes Porzellanwesen, das den ständigen Kampf gegen menschliche Zumutungen längst verloren hatte. 22 Uhr. Es war wie ein Countdown in einem Psycho-Thriller. Punkt 21:59 wurde man Der Freiheit beraubt, danach war niemandem mehr erlaubt, das Gebäude zu verlassen. Nicht für einen Spaziergang, nicht für frische Luft, nicht einmal, um der eigenen Existenz zu entkommen. Wir waren Gefangene. Nur ohne Besuchsrecht. Morgens, mittags, abends: dieselbe Kantine, dieselben Gesichter, derselbe Geschmack von… Salz. Alles schmeckte salzig. Selbst der Apfelkompott. Man hatte offenbar beschlossen, dass Würze durch Natriumchlorid ersetzt werden könne. Dann kam das Leberkäsgyros. Ich dachte, ich halluziniere. Vor mir lag etwas, das Gyros sein sollte, aus Leberkäse bestand, wie gehackte Schuhsohle schmeckte und sich oftmals als Lebensmittelvergiftung erwies. Vielleicht war es auch ein Experiment aus der Hölle. Doch das war noch nicht alles. Regelmäßig fand man im Essen Haare. Schwarze. Blonde. Rote. Eine biologische Überraschungstüte. Alkohol wurde unser letzter Anker im Ozean des Grauens, doch auch der letzte Halt wurde uns unter den Füßen weggerissen. Als ich entlassen wurde – man nennt es offiziell Auslagerung, ich nenne es Befreiung – hatte ich einen Buckel vom Bett, einen Salzvergiftung, und ein tiefes Misstrauen gegenüber Gyros. Aber ich war stärker. Härter. Unerbittlicher. Wie die Spanplatte.

  2. Alex ★☆☆☆☆

    Überlegen Sie sich, ob Sie den Beruf Forstwirt erlernen möchten. Spätestens nachts, wenn Sie mit Rückenschmerzen des Todes aufwachen, wissen Sie: ,,nein das war nicht die richtige Berufswahl". Die Betten sind wie russisch Roulette, entweder ein Bett mit Lattenrost, oder 3 Bretter und eine Spanplatte. Bodenlose Frechheit! Selbst ein Stern ist zu viel! Fast alle Lehrer sind hilfsbereit. Essen ist gut, auch wenn etwas salzig. Getränke muss man aber selbst besorgen.

  3. Nils P. ★☆☆☆☆

    War die Ameise im Fischburger gewollt??

  1. Jannik Ledermüller ★☆☆☆☆

    Katastrophe!!! Badezimmer gefühlt aus der Steinzeit. Betten sorgen für Rückenschmerzen hoch 3.000 Essen in Ordnung geben sich echt Mühe

  2. Sebastian Tatzel ★★★★★

    Landmaschinen Mechaniker waren sehr hilfsbereit und haben unser Auto schnellstens wieder repariert so dass, wir am Freitag pünktlichst nach Hause fahren konnten.

  3. Michael Rösl ★☆☆☆☆

    Zimmer sind eine Katastrophe, der Lattenrost besteht aus Spahnpressplatten. Essen ist OK Lehrer sind nett und hilfsbereit

  1. Bernhard Johannes Plötz ★★★★★

    Super Schule, sehr nettes Personal (meistens). Auch die digitale Ausstattung ist sehr gut. Jedoch hapert es an der fachlichen Kompetenz der Forstwirte (Bamschubsa), da die Motorsägen zu 90% kaputt sind. Die Landwirte sind jedoch sehr kompetente Schüler.

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