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Bewertungen

  1. Kim Märtyrerin ★★★★☆

    Unter der Behandlung mit Neuroleptika kommt es darüber hinaus neben der erwünschten Symptom-Unterdrückung oder Symptom-Rückbildung (Remission) auch zu ungünstigen Veränderungen an den blockierten Rezeptoren. Ich glaub, dass des stimmt. Ist aber nur abgeschrieben^^

  2. Mary Blossom ★☆☆☆☆

    Dies ist ein Ort, an dem Kinder nichts verloren haben. Die Stationen B81 (besuch: ca 9 Jahre her) und B83 (besuch: ca 8 Jahre her) waren aus meiner persönlichen Erfahrung weniger therapeutische Räume als Institutionen der Disziplinierung. Ich war dort Patientin, ein Kind, welches welch gegen ihren Willen festgehalten wurde, für 3 Monate. Was ich stattdessen erlebt habe, war eine Atmosphäre, in der Macht wichtiger war als Menschlichkeit. Widerspruch, Bedürfnisse und Tics wurden nicht als Symptome verstanden, sondern als Provokation ausgelegt. Das Ergebnis: ein strukturelles System, in dem Erwachsene automatisch Recht haben, weil sie erwachsen sind und Kinder automatisch Unrecht, weil sie klein sind. Ein absurdes Paradox, wenn man bedenkt, dass Kindern so oft “Ehrlichkeit” zugeschrieben wird. Die Folgen dieser Haltung waren keine Heilung, sondern psychische Verschlechterung, die weit über die Entlassung hinausreichte. Unter dem Deckmantel von „Behandlung“ wurden Maßnahmen durchgesetzt, die sich für mich wie Übertritt persönlicher Grenzen anfühlten. Es gab Einschüchterung statt Empathie Funktionieren statt Verstehen. Dass man bei der Aufnahme seine Kleidung verliert und am nächsten Morgen in Unterwäsche durch die Station laufen muss das erzeugt keine Therapie, sondern Entwürdigung. Die Begründung blieb aus. Die Wirkung nicht. Mein Schulweg wurde zerstört. Statt Förderung gab es Sanktion. Statt Diagnostik gab es Etiketten. Verhaltensauffälligkeit war das bequeme Wort, das man mir überstülpte, wenn die Zeit nicht reichte oder die Mühe fehlte, tiefer zu schauen. Auf der B83 kam es zu weiteren Grenzüberschreitungen: Überwachung beim Duschen, Zwang bei alltäglichen Handlungen, Drohungen mit „Verstärkung“. Es ging nie darum, mich zu verstehen sondern darum, meinen Widerstand zu brechen. Das ist kein therapeutischer Ansatz, das ist ein Machtinstrument. Eine Psychologin dort zeichnete vor meiner Mutter ein Bild von mir, das mit meiner Realität kaum etwas zu tun hatte eine moralisch aufgeladene Interpretation meines Verhaltens, die man einem Zehnjährigen kaum zuschreiben sollte (hypersexuell und Erregt). Es scheint, als würden manche Fachkräfte vergessen, dass sie mit Kindern arbeiten nicht mit Fallakten oder Störfaktoren. Ein Kind zu pathologisieren ist leicht. Ein Kind zu begleiten ist schwer. Diese Einrichtung tat Ersteres. Ich schreibe das nicht aus Rache, sondern aus Verantwortung: Damit kein weiteres Kind durch ein System fällt, das vorgibt zu heilen, aber oft nur gehorchen lehrt.

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  1. Lisa-Marie Marciniak ★★★★★

    Ich war als Patientin für 12 Wochen auf der Station 22/1 - ich kann nichts Negatives berichten. Ich habe mich jederzeit willkommen, gut behandelt und betreut gefühlt. Das Personal ist sehr einfühlsam mit allen Belangen umgegangen. Ich habe mich keiner Zeit wie in einem Krankenhaus gefühlt. Auch das Essen war sehr gut. Alles rundum perfekt. Gekommen bin ich sehr instabil und habe die Klinik stabilisiert verlassen. Dank dem tollen Team werde ich den Aufenthalt immer in guter Erinnerung halten.

  2. Eisha von der Loh ★★★★★

    Wer schnelle und kompetente Hilfe möchte, ist hier genau richtig. Die Schwestern und Ärzte der Station B1 waren sehr freundlich und hilfsbereit. Der Arzt kam sogar am ersten Abend nochmal, um sich nach dem Gesundheitszustand zu erkundigen. Schnell angesetzte Untersuchungen -gleich mehrere an einem Tag- stellen sicher, dass man sich als Patient gut aufgehoben fühlt und nicht unnötig lange bleiben muss. Die Behandlungstermine werden dem Patient auf einer Karte mitgeteilt, so dass man weiß, was einen am Tag so erwartet. Alles absolut gut durchgeplant. Die Zimmer sind modern eingerichtet, es gibt einen Fernseher und Wlan kann man für 5€ die Woche auch bekommen, falls man nicht drauf verzichten kann. Die Parksituation ist zwar nicht umwerfend, aber hier soll die medizinische Betreuung im Vordergrund stehen.

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  1. Ulrich Schmidt ★★★☆☆

    Die Parksituation ist furchtbar. Vom Parkplatz bis zu den ganz neuen Stationen ist es fast ein Kilometer. Mit gehbehinderten Personen ist ein Besuch fast nicht möglich - an den Stationen fast keine Möglichkeit, das Fahrzeug abzustellen. Nicht gut gelöst!

  2. Kristin K ★☆☆☆☆

    Absprachen sind für den Hintern. Die Tagesklinik ist ein Witz. Passt bloß auf wem ihr da etwas glaubt. So oder so ist man nach dem Aufenthalt auf einmal geheilt.

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  1. Steffi Taubert ★☆☆☆☆

    Ich war vor 6Jahren dort und war entsetzt über die Unterbringung. Aber als Patient habe ich mich nicht gefühlt. Vielmehr versucht man Menschen sich im Leben ohne irgendwelche Suchtmittel zu recht zu finden. Klar muss man vieles machen was einen so garnicht passt. Hausdienst,fand ich persönlich wie Ausbeutung deiner Arbeitskraft.Aber ich kann euch sagen,es hilft sich im Leben wieder neu zu orientieren und zu organisieren um nicht mit Suchtmittel das Leben zu verkürzten. Also allen den es geht wie mir mit der Sucht umzugehen,Kopf hoch es sind nur ein paar Wochen. Und es findet sich immer ein neuer Weg.

  2. S Scheyka ★★★★★

    Wir haben meinem Bruder eine Woche lang auf der Station B72 begleitet. Das Personal ist zu jeder Zeit für einen da super freundlich super nett hilfsbereit, auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön und für die Zukunft. Alles Gute Bleib wie ihr seid. Freundliche Grüße Detlef Anke Michael Silvia

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  1. ML ★★★★★

    Ich hatte kürzlich einen Krankenhausaufenthalt und ich bin begeistert von der hervorragenden Versorgung, die ich dort erhalten habe. Das Personal war unglaublich freundlich und hilfsbereit, und sie haben alles getan, um sicherzustellen, dass ich mich wohl und sicher fühle. Die Ärzte und Krankenschwestern waren sehr kompetent und einfühlsam und haben mir bei jedem Schritt des Weges geholfen. Ich war auch beeindruckt von der Sauberkeit und Hygiene des Krankenhauses. Die Einrichtung war sehr modern und komfortabel, was dazu beigetragen hat, dass ich mich schneller erholt habe. Insgesamt war mein Aufenthalt im Krankenhaus eine positive Erfahrung und ich würde es jedem empfehlen, der eine professionelle und freundliche Versorgung benötigt. Vielen Dank an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit!

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Adresse: Bahnhofstraße 1, 08228 Rodewisch, Deutschland.

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Telefon: +49 3744 3660.

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