Ich werde bald nach Hause fahren und sehe auf 4,5 Wochen Aufenthalt zurück. Nach den gelesenen Rezensionen wollte ich nicht hierhin. Die durchgelatschten Teppiche und die bröckelnde Fassade, ja, dies ist (noch) vorhanden. Die Architektur ist aber beeindruckend. Damals, nach der Wende, hat ein Architekt offenbar wirklich ein nennenswertes Budget zur Verfügung gehabt. Das Bauwerk ist eine innen und außen eine Augenweide. Wenn es nach den Renovierungen halbwegs wieder voll nutzbar ist, wird es Maßstäbe setzen. Unberechtigt ist das ständige Meckern über das Essen. Frühstück und Abendbuffet sind ok, wenn auch nicht auf dem Niveau eines guten Hotels. Das scheinen aber Manche zu erwarten, obwohl die Teller auch der Unzufriedenen immer beeindruckend überladen werden. Klagen, die immer das gleiche Essen bemängeln, können sich kaum auf den Mittagstisch beziehen. Bisher hat sich nichts wiederholt. Es wird vor Ort gekocht, mit regionalen Speisen und immer frisch. Gut, die Auswahl besteht samstags aus Eintopf (normal), Eintopf (kalorienreduziert) und Eintopf (vegetarisch). Das habe ich in Kliniken schon anders erlebt, aber noch einmal der Hinweis, dass dies hier ja kein Hotel ist. Die Zimmer und auch das Mobiliar sind angemessen. Fällige Reparaturen wurden innerhalb von wenigen Stunden erledigt. Die Zimmer sind funktionell und sauber. Die Reinigungskräfte sind teils seit Jahren fest angestellt und nicht osteuropäische Sklaven irgendwelcher dubioser Sub-Subunternehmer. Das gefällt mir gut. Das Angebot an Anwendungen scheint ohne nennenswerte Budgetzwänge jedem offen zu stehen, der sie auch wirklich benötigt. Insoweit und auch beim Personalschlüssel ist die Klinik extrem gut aufgestellt. DAS zählt für mich. Der improvisierte Vortragsraum (offene Galerie, von Treppen umgeben) geht gar nicht. Viel zu laut; kaum jemand versteht etwas. Umgebungsgeräusche von allen Fluren und Treppen. Diese Notlösung taugt nicht. Wäre es nicht möglich, eine der vielen Flächen in der obersten Etage des Splitter zu nutzen? Jeder kann ja mit dem Fahrstuhl nach oben fahren. Auffällig ist die ausgesuchte Freundlichkeit der Rezeption, des Restaurantservice, der Therapeuten und der Reinigungskräfte. Die Therapieräume sind angemessen. Das Bewegungsbad ist angenehm warm (hatte ich auch schon einmal 5 Grad kälter....) und groß genug. Die physikalischen Anwendungen und deren Räumlichkeiten sind gut. Das Restaurant ist etwas beengt, aber ok. Die Infrastruktur im Ort ist mau. Keine Tankstelle, eine von 2 E-Ladesäulen verfügbar. Kein kostenloser Parkplatz, auch nicht für Besucher. Viel Raum zum Wandern (wer das kann), wenn auch die umgebenden Nadelwälder arg beschädigt sind. Radfahren ohne Mountainbike - meine Erfahrungen datieren aus der nassen und dunklen Jahreszeit mit einem Gravelbike - schwierig und meist auf Landstraßen begrenzt. Mörderische Steigungen inbegriffen. Die Waldwege mögen im Sommer mit Trockenheit mit Straßenbereifung befahren werden können, jedoch schadet eine gute Federung nicht. Fazit: Ich würde wiederkommen und sage: Danke!
Fotos
Bewertungen
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Werner Paff ★★★★★
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Peter Kotschenreuther ★★★★★
Von Oktober bis November war ich erstmals in dieser Rehaklinik. Orthopädie. Vom fachlichen Aspekt habe ich nichts zu beanstanden. Einen Dank an das Ärzteteam, dem Team der Physiotherapie, der Ergotherapie und der Sporttherapie. Sehr freundlich und engagiert. Das Essen ist ausreichend und hat geschmeckt. Das Servicepersonal war auch sehr freundlich. Mit dem Zimmer war ich sehr zufrieden. Ich war nicht hier, um den Zustand des Teppichbodens zu bewerten. Die Klinik wurde halt so übernommen und Sanierungsarbeiten benötigen Zeit. Persönlich habe ich mich wohl gefühlt, dafür herzlichen Dank.
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Marion Hannauer ★★☆☆☆
Ich war im Februar/ März 25 dort. Für diesen Therapieplan in der Orthopädie kann man leider keine Sterne vergeben, das was an Therapien fehlen, bekommen die Augenpatienten, für die soll die Reha auch sehr erfolgreich sein. Natürlich habe ich danach zum Qualitätsmanagement der DRV Kontakt aufgenommen. Ich hatte in 4 Wochen 3 mal Krankengymnastik, die war super, die Therapeuten sind spitze, ausgezeichnete Rückenschule, gutes Essen und einen extra Bereich für Hunde, im Zimmer haben mein Hund und ich uns sehr wohl gefühlt, natürlich ist alles in die Jahre gekommen, das wusste ich aber im Vorfeld.
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Ellen Scholz ★★☆☆☆
Ich war von 26.8-23.09.25 wegen eines Augenleidens in Masserberg zur Reha.Als ich dort an kam ,war ich schwer Beeindruckt. Ruhe und Natur pur.Ich liess mich überraschen.Hinter dem Eingangsbereich der Teppich stark verschlissen,wie viele schrieben,die Klinik ist in die Jahre gekommen.Im Wendeltreppenbereich an den Stufen Einrisse und das bei den vielen Geh-oder Sehbehinderten.Ich kam in mein Zimmer.Die Möbel verschlissen und der Bick aus dem Fenster ein Traum.Ich blickte auf ein Zeltdach,kein Ausblick auf die Landschaft.Nun gut!Aber das Beste kommt:von Mo-Sa wurde ich ab 7Uhr von Baulärm geweckt.Erholung ist anders. Aber auch was positiver.Die Ärzte,Schwestern und Therapeuten waren top.Das Essen war Hausgemacht,ist aber manchmal am Salz und Pfeffer vorbeigegangen. Die Anwendungen waren bei mir mehr orthopädische,warum auch immer.Nach 4 Wochen wurde ich als nicht arbeitsfähig entlassen. Also,dort möchte ich nicht noch mal hin.
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Martina Müller ★★★★★
Ich war gut aufgehoben in der Reha Klinik . Das Essen war sehr lecker, genug und abwechslungsreich. Das Personal sehr freundlich . Das einzige war ... es ist alles alt. Wobei die Zimmer alles hatten was man braucht. Bei mir hatte es aber im Anbau rein geregnet. Man kann in Masserberg gut wandern.
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Yvonne Schulze ★★★★★
Ich war 4 Wochen in dieser Rehaklinik. Zum Anfang war ich sehr skeptisch, jedoch änderte sich meine Meinung sehr schnell. Frau Dr. Wagner ist eine sehr nette und gute Ärztin. Bei ihr hab mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Auch ein großes Lob an die Therapeuten der Augenabteilung,Physiotherapie und Ergotherapie.
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Ben Ka ★★★★★
Erst skeptisch, dann begeistert! Zunächst war ich sehr skeptisch, als ich in die Rehaklinik kam. Die Klinik ist schon wirklich sehr renovierungsbedürftig. Sie macht auf den ersten Blick von innen nicht den besten Eindruck. Von außen sieht sie aber deutlich besser aus. Diese Skepsis legte sich aber gleich beim zweiten Tag. Nach vier Wochen bin ich dann total begeistert wieder nach Hause gefahren. Und zwar aus folgenden Gründen: + sehr starke medizinische Augenabteilung + sehr gute Ausarbeitung der Pläne + gutes Essen, von der Küche selbst gekocht + alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben sich enorm viel Mühe + sehr gute und ausgewogene Anwendungen + interessante Vorträge + viel Sport + eigene Lehrküche + viele zusätzliche Ortsbegehungen, von Einheimischen durchgeführt + 20° und strahlender Sonnenschein im Mai und Juni + sehr schöne Natur rund um die Klinik + viele unterschiedliche Wanderstrecken + in 3 Minuten direkt am Rennsteig + eigenes Kino (Auswahl der Filme könnte aber für die Zielgruppe aber besser sein) + Sozialdienst direkt im Haus für alle Fragen + WLAN-Empfang auf dem Zimmer sehr gut und stabil
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Christian Machamin ★☆☆☆☆
Zum Start was Gutes: fast alle Mitarbeiter der Klinik waren sehr freundlich. Die Reha war für mich die absolute Katastrophe, ich habe nach 6 Tagen entnervt und frustriert abgebrochen. Ich war wegen einer OP am Fuß dort. Die Anwendungen dauerten im Regelfall 2 Stunden am Tag, leider hatte der Großteil mit meinem Fuß nichts zu tun. Krafttraining schadet ja nie, aber deshalb war ich nicht dort. Meine Therapien bestanden in 10 Minuten Ultraschall und 15 Minuten Moortreten. Heißt: ohne Anleitung mit den Füßen in einer Schüssel mit heißem Moor rumplanschen. Auf Intervention einer Trainerin (Danke, Frau Edelmann) wurde der Therapieplan bearbeitet und ich bekam noch die Ergotherapie und die Rückenschule dazu. Hat mit dem Fuß nichts zu tun. Keine Krankengymnastik, keine manuelle Therapie, keine Schmerztherapie, keine Osteopathie. Der Rest des Tages: rumsitzen in einem wirklich schäbigen Zimmer vor einem Fernseher in Mini-Größe oder vorm Laptop (30€ für 3 Wochen!!!). Keinerlei Freizeitmöglichkeiten, wandern konnte ich mit kaputtem Fuß ja nicht. Bezahlpflichtige Massagesitze werden angeboten! Laut Webseite “liebevoll eingerichtete Zimmer”, das war Anfang der 90er bei der Eröffnung vielleicht mal so, 30 Jahre gehen halt nicht an einem Haus vorbei. Da nützen die alten Hochglanzfotos auf der Webseite auch nicht. Der Hinweis auf geplante Renovierungsarbeiten auch nicht. Verdreckte Wände, Duschen, in denen das Wasser nicht abläuft, verdreckte Duschköpfe und Abluftventile... Die Pille, die bei meinem Einzug am Sofa lag (siehe Bild), liegt heute bestimmt immer noch dort ;-) Am Wochenende: keine Behandlungen, kein Programm, obsolute Öde. Das freie Training am Samstag wurde mir durch das übergriffige Verhalten der Aufsicht vergällt, die mich schon beim Einstellen eines Gerätes unter Körpereinsatz vom Gerät zog, da ich ihrer Meinung nach falsch saß (ich gehe 4 mal die Woche trainieren, bin also durchaus geübt). Das brachte das Fass zum Überlaufen und ich bin am nächsten Tag nach Hause gefahren. Viele Mitpatienten, denen es genauso erging, nahmen das in Kauf unter dem Motto: Kasse zahlt ja. Für mich als Beihilfeberechtigten bitter: 70€ am Tag Eigenanteil. Und die nächsten 3 Jahre kein Anspruch auf eine Reha. Mein Tipp: Bei der Auswahl der Reha unbedingt detailliert vorher informieren, was eine Reha-Klinik anbietet, auch an Freizeitaktivitäten. Antwortet eine Klinik darauf nicht, sollte man die Finger weglassen und sich eine andere Klinik suchen.
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