Am liebsten würde ich Minuspunkte vergeben – leider geht das nicht. Aber eines ist sicher: Wer an der Freien Universität Berlin den B.A. Koreastudien/Ostasienwissenschaften studieren möchte, sollte sich das gut überlegen. Besonders dann, wenn man je auf Unterstützung angewiesen sein könnte. Denn in dieser Abteilung ist man völlig auf sich allein gestellt. Ich habe selten so viel Ignoranz, Inkompetenz und Desinteresse an einer Universität erlebt. E-Mails werden konsequent ignoriert, mündliche Zusagen nicht eingehalten und als Student fühlt man sich komplett im Stich gelassen. Fairerweise: Ein Dozent aus dem Seminar „Geschichten und Methoden“ zeigte zumindest Verständnis. Er versprach mir zwar nichts, meinte aber, er wolle schauen, was er mir alles anrechnen könne. Dass ich am Ende bei ihm als bestanden galt, kam für mich überraschend und dafür bin ich ihm wirklich dankbar. Aber er war die Ausnahme. Wegen besonderer privater Umstände konnte ich schon vor Ende des Semesters nicht mehr regelmäßig an Vorlesungen und Prüfungen teilnehmen. Ich hatte das frühzeitig und offen kommuniziert. Mir wurde mündlich zugesichert, dass man sich innerhalb der Sprachabteilung abstimmen und nach Lösungen suchen würde, damit ich dennoch die Prüfungsleistungen erbringen kann. Zum Beispiel bot man mir in der Korea-Geschichtsabteilung an, statt einer Klausur eine Hausarbeit zu schreiben. Ich nahm das Angebot an und fragte später noch einmal per E-Mail nach, doch ich erhielt nie eine Antwort. Keine Rückmeldung. Keine Klärung. Ich wurde komplett ignoriert, wie von allen anderen Dozenten auch. Nur der eine erwähnte Dozent zeigte zumindest menschliche Reaktion. Dann kam der Schicksalsschlag, der alles noch schwerer machte. Ich brauchte in dieser Situation dringend eine Reaktion, Unterstützung, wenigstens ein Gespräch. Eine sehr vertraute Person, ebenfalls FU-Student, aber in einem anderen Fach, versuchte persönlich, mit Lehrenden zu sprechen und meine Lage zu erklären. Er wollte nur helfen, nicht für sich sprechen. Aber selbst das blieb ohne jede Reaktion. Nichts. Keine Hilfe. Kein Mitgefühl. Ich bin tief enttäuscht. Diese Abteilung ist nicht nur organisatorisch völlig unzuverlässig, sondern auch menschlich ein Desaster. Mein Vertrauen in diese Universität, vor allem in die Koreaabteilung, ist nachhaltig zerstört. Vielen Dank dafür. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ich kann allen nur raten: Wenn ihr Menschlichkeit, Kommunikation und Unterstützung erwartet, dann macht einen großen Bogen um diese Abteilung. Ich habe meine Lehren gezogen. Und jetzt muss ich alles wiederholen, was ich unter fairen Umständen längst geschafft hätte, nur weil sich hier niemand zuständig fühlt. Ich habe lange überlegt, ob ich das alles wirklich öffentlich machen soll. Besonders, weil mir ein Mitglied der Sprachabteilung sowohl mündlich als auch schriftlich versichert hatte, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, bevor ich ignoriert wurde. Doch am Ende stellte sich diese Zusicherung als leeres Versprechen heraus, wie alles andere auch. Es tut mir leid, aber ich kann nicht weiter einfach so tun, als wäre das alles nie passiert und zur Tagesordnung übergehen. Ich möchte meine Erfahrungen teilen. Denn wer plant, an der Freien Universität Berlin Koreastudien/Ostasienwissenschaften zu studieren, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Das Einzige, was ich wollte, war einfach nur eine faire Behandlung. Die gleiche, wie sie jedem anderen Studenten zusteht. Aber das war hier offenbar zu viel verlangt.
Fotos
Bewertungen
-
김데니스 ★☆☆☆☆
-
Leopoldo Waldorf Wellington Stilton ★★★★★
Universitätscampus in Dahlem. Zusammen mit der Humboldt-Universität ist sie die größte Universität Berlins. Die Zahl der eingeschriebenen Studierenden ist immens und liegt bei über 30.000. Die Einrichtungen sind modern und es lohnt sich, über den Campus zu laufen, um die universitäre Atmosphäre kennenzulernen. Einen Besuch wert ist die Mensa bzw. Universitätsgaststätte im Zentralgebäude, in deren Räumlichkeiten man zum außeruniversitären Preis essen kann. Der Campus ist in den Stadtteil Dahlem integriert. Ein wohlhabendes Viertel am Rande Berlins.
-
Leopoldo Sandes de Ovo (#) ★★★★★
Der Universitätscampus befindet sich in Dahlem. Neben der Humboldt-Universität ist dies die größte Universität Berlins. Die Zahl der Studierenden ist enorm und liegt bei über 30.000. Die Einrichtungen sind modern, und es lohnt sich, über den Campus zu schlendern, um die Universitätsatmosphäre zu erleben. Die Mensa, die Universitätskantine im Hauptgebäude, ist einen Besuch wert und man kann dort gegen Gebühr essen. Der Campus liegt im Stadtteil Dahlem, einem wohlhabenden Vorort von Berlin.
Neue Bewertung
Häufig gestellte Fragen
Wo befindet sich Freie Universität Berlin - Koreastudien?
Adresse: Otto-von-Simson-Straße 11, 14195 Berlin, Deutschland.
Wie lautet die Telefonnummer von Freie Universität Berlin - Koreastudien?
Telefon: +49 30 83856894.