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Bewertungen

  1. Anna Conda ★☆☆☆☆

    Da ich vor ein paar Jahren selbst in die Notaufnahme kam und dort gut behandelt wurde, habe ich mir diese Bewertung länger überlegt. Leider war die mehr als erschreckende Erfahrung, die ich inzwischen zum zweiten Mal mit meinem demenzkranken Vater in der Notaufnahme machen musste, ein krasser Gegensatz zu meiner Behandlung vor ein paar Jahren. Aber ich war ansprechbar und mittleren Alters, also in der Lage, mir auch selbst zu helfen, während ich sagen muss, dass in diesem Krankenhaus alte demenzkranke Menschen behandelt werden, wie ein Stück Fleisch. Mein Vater wurde mit einer starken Schwäche eingeliefert. Ich habe ihm extra dicke Sachen angezogen, da mein Vater schnell friert. Nach einer Nacht in der ich auf Abruf saß in der Hoffnung zu ihm kommen zu dürfen, wurde mir bei meinen stündlichen Anrufen freundlich aber bestimmt verboten in die Notaufnahme zu kommen. Ich sagte immer wieder, dass mein Vater sich nicht erklären kann, wenn er etwas braucht und er mich braucht als Unterstützung. Mir wurde versichert, dass es meinem Vater gut geht und er unter Beobachtung steht. Nach 10 Stunden wurde mir mein Vater splitterfasernackt nach Hause gebracht nur mit einem OP-Hemd an! Er wurde so nackt wie er war öffentlich an dem eiskalten Wintermorgen über die Straße geschoben und die fünf Stockwerke an allen Nachbarn vorbei zu uns nach Hause gebracht. Mein Vater war am ganzen Körper eiskalt! Bei ihm wurde im Krankenhaus ein Infekt festgestellt, wo man doch vermutet, dass es einem Arzt auffallen sollte, dass es kontraproduktiv ist, wenn ein über 80jähriger nackt über Stunden daliegen muss. Mein Vater erbracht sich kaum, dass er oben ankam und die beiden Leute vom Rettungsdienst ohne ein Wort einfach verschwunden waren. Ich habe vollstes Verständnis, wenn die Notaufnahme voll ist und nicht noch mehr Menschen dazu kommen sollen, aber dann muss man sich auch um solche Fälle kümmern und die Leute nicht einfach wie ein Stück Fleisch behandeln! Darum habe ich darum gebeten, dass sie mich zu meinem Vater lassen sollen! Ich habe das vor einem Jahr schon einmal erlebt. Mein Vater war 10 Stunden in der Notaufnahme, wurde dann nochmal für weitere 10 Stunden ins UKW verlegt. Er hat die gesamten 20 Stunden weder etwas zu trinken noch etwas zu essen noch seine Medikamente bekommen, die er für seine Diabetes und seine Herzkrankheit braucht. Auch durfte er die zwanzig Stunden nicht auf Toilette. Ihm wurde nicht einmal die Windel gewechselt. Sie war übervoll, als er wie ein Amazon Packet nach Hause geliefert wurde. Mann! Seit ihr dort vollkommen Empathie frei? Gilt für Euch die Würde eines über 80zig-jährigen gar nichts? Wollt ihr so behandelt werden, wenn ihr in diesem Alter seid und hilflos auf andere angewiesen seid? Ich bin einfach fassungslos! Es wäre besser gewesen, wenn ich den Notruf nicht geholt hätte. Ich muss jetzt auch noch damit rechnen, dass sich der Zustand meines Vaters durch die Unterkühlung wieder verschlimmert. Die Übelkeit ging übrigens mit etwas Iberogast weg! Ich jedenfalls habe Angst davor alt zu werden und einem solchen Krankenhaus ausgeliefert zu sein! Ich habe ehrlich Lust meine alten Kontakte zur Presse herauszuholen und das mal öffentlich zu machen! Und schickt mir jetzt bloß nicht noch so eine verlogene Ausrede oder Entschuldigung. Ihr ändert doch eh nichts an der Situation! Wenn Euer Personal nicht in der Lage ist, aus welchen Gründen auch immer, sich angemessen um die Patienten zu kümmern, dann lasst verdammt nochmal einen pflegenden Angehörigen zu den Patienten, der helfen kann!

  2. Tanja Graubaum ★☆☆☆☆

    Ich habe vor ca. 6 Wochen jemanden in die Rettungstelle begleitet. Es hat ca. 8 - 9 Stunden gedauert bis er stationär aufgenommen werden konnte. Es war sehr voll und viele Menschen lagen und saßen stundenlang im Flur. Als ich eine vorbeihuschende Person kurz ansprach und nach einem Glas Wasser fragte , bekam ich eine unfreundliche Antwort ohne Augenkontakt. Ich habe mich auch zunächst gefragt warum ein Patient der mit starken Magen Darm Beschwerden nicht zunächst isoliert wird, sondern in ein 3 Bett Zimmer gelegt wird. Der Pullover war nach der Verlegung aufs Zimmer auch Weg. Auf der Station 4 war das 3 Bett Zimmer super dreckig, besonders das Badezimmer war an allen drei Tagen an denen ich zu Besuch war unglaublich unsauber. Der Geruch war unerträglich. Die Toilette war voll Kot und es lagen blutige Lappen auf dem Waschbecken. Die Mitarbeiter die ich erlebt habe waren teilweise okay teilweise unfreundlich und überfordert. Der Herr der gegenüber lag und nicht wirklich ansprechbar war stand regelmäßig auf und riss sich seine Zugänge raus. Eine Mitarbeiterin ermahnte ihn und ging wieder raus und das gleiche passierte wieder und wieder. Es war ständig Blut u.ä. Auf dem Fußboden der nicht regelmäßig sauber gemacht wurde. Es wurden Medikamente verabreicht und nach zwei Tagen ist der Schwester aufgefallen dass es nicht 2 Tropfen sondern 20 hätten sein müssen . Mit einem Lachen schob sie es auf die Handschrift des Arztes. Mir machte die Station und die Erfahrung ehrlich gesagt große Angst davor selbst einmal krank zu sein und auf ein Krankenhaus angewiesen zu sein.

  3. Sascha Bachmann ★☆☆☆☆

    Ich wünschte besseres Schreiben zu können! Über die Notaufnahme bin ich mit 8h Wartezeit, nach einem starken Magen Darm Virus im Krankenhaus aufgenommen worden. Hätte ich nicht permanent das Gespräch gesucht hätte es noch länger gedauert. Ich litt nach dem Virus an starker Schwäche, Schwindel und letztendlich Schlaflosigkeit weil ich seit 10 Tagen einen Schluckauf im 4sek Intervall hatte. In der Notaufnahme machte man sich teilweise lustig darüber. Nachdem ich 4 Uhr morgens auf die Station gebracht wurde, traf ich auf Personal die überfordert darüber stritten wer mein Bett herrichtet. Als ich ins Zimmer kam riss sich gerade einer der beiden älteren Herren mit denen ich das Zimmer teilte eigenständig seinen Katheter raus. Übermüdet nahm ich diesen Zustand hin unwissend dass es die nächsten 5 Tagen Tag und Nacht genauso weiterging. Das Essen war ok. Ich war fünf Tage dort bevor ich mich selber entlassen habe. In fünf Tagen hat eine Untersuchung (Magenspiegelung) stattgefunden. Keine weiteren Untersuchungen wie zb das angekündigte CT. Keine Auswertung nur eine sehr kurze Visite von einem Spezialisten der ohne CT keine Aussage treffen wollte. Die Magenspiegelung lief so ab das man mir am Abend davor sagte nüchtern bis zur Untersuchung bleiben. Kein frühstück ok/ kein Mittag/ keine genauen Abläufe. Man fühlt sich vergessen aber ich blieb motiviert weil es nun die erste Untersuchung nach 3 Tagen Stillstand war. Irgendwann schob man mich zur Gastroenterologie wo ungefähr 6 weitere Patienten lagen. Dort wieder keine Abläufe, ich habe dort weitere Stunden wartend verbracht. Keiner redet mit einem und wenn dann hat keiner eine Ahnung. Das war sinnbildlich für den Umgang im ganzen Aufenthalt, den zumindest ich dort kennen gelernt habe. Tag 5 sollte das CT stattfinden. Es passierte nichts. Am Abend habe ich das Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlassen. Das Personal machte den Eindruck der Überforderung war teils sehr nett/ teils ruppig. Mein Gesamteindruck vom erlebten ist ehr negativ. Ich würde hier nicht wieder hingehen. Ich bin hier definitiv nicht gesund geworden. Im Gegenteil, mein Zustand mit fast 20kg Gewichtsverlust verschlechterte sich auf allen ebenen. Da frage ich mich wie diese 5/5 Sterne Bewertungen hier zu Stande kamen.

  1. Bienenfreund Nikon ★★★★★

    Ende Oktober 2025 in der Urologie, onkologische OP, sehr gute medizinische und pflegerische Versorgung. Als Kassenpatient bewusst die Komfortstation gewählt, um in der intimen Situation die Konzentration auf mich selbst zu legen. Meine Erfahrung lehrt (nicht meine erste Episode), dass es nur kleine Schritte sind, das menschlich Zugewandte in den Vordergrund zu stellen. Würde mir wünschen, dass es nicht der Geldbeutel ist, der diese hervorragende Versorgung möglich macht.

  2. Dieter Marek ★★★★★

    Zur Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie, Station 5A: Die zwei kurzen stationären Aufenthalte auf dieser Station im Jahr 2025 waren menschlich äußerst angenehm. Das Personal ist sehr freundlich und zugewandt, auch die Ärztinnen und Ärzte sind nahbar ohne die berüchtigten Allüren der "Götter in weiß". Neuerdings hat auf dieser Station jedes einzelne Bett ein Multimedia-Display mit Radio, Fernsehen und Internet (kostenfrei wie auch der WLAN-Gastzugang). An diesem Display kann man auch sein Smartphone über Micro-USB aufladen. Es empfiehlt sich, eigene Kopf- oder Ohrhörer mitzubringen. Ich danke dem Personal dieser Klinik und Station ganz herzlich für die ausgezeichnete Behandlung, hoffe aber trotzdem nicht auf ein baldiges Wiedersehen.

  3. Melanie Glüge ★☆☆☆☆

    Um die Weihnachtszeit herum irrte mein Opa (86 Jahre, eigentlich fit) plötzlich eines Tages sehr verirrt durch sein Wohnviertel. Er klingelte bei Freunden, diese kontaktierten uns, wir riefen den Notarzt, er wurde ins Krankenhaus Köpenick gebracht. Dort wurde er nicht neurologisch untersucht, obwohl er super plötzlich stark an kognitiv Leistungen eingebüßt hatte. Es wurde eine Lungenentzündung festgestellt. Obwohl wir bei der Aufnahme eindeutig gesagt hatten, dass entweder meine Mutter oder mein Vater bei einer Entlassung zu kontaktieren sind (zwecks Informationenweitergabe zur Weiterbehandlung, Medikamentation) wurde mein Opa im weiterhin verwirrten Zustand vorzeitig entlassen und einfach irgendwem mitgegeben. Wir mussten einen Tag dem Krankenhaus hinterhertelefonieren, um die weitere Behandlung abzuklären!!!! „Sie seien kein Pfelegeheim.“ Aha. Er ist vorher nicht verwirrt gewesen!!!! Aber eine Prüfung auf einen Schlaganfall ist nicht erfolgt. Ich bin sprachlos. Die Behandlung meiner Oma, die ebenfalls in diesem Krankenhaus erfolgte, und dort auch verstarb, verlief ähnlich enttäuschend.

  1. Virginia Pineiro ★★★★★

    Meine Mutter kam kurz vor Weihnachten auf die Palliativstation. Eine denkbar ungünstige Zeit, um ins Krankenhaus zu kommen. Aufgrund der Feiertage verzögerten sich die Untersuchungen und die Ergebnisse ließen auf sich warten. Vielen Dank an alle, die meine Mama so gut betreut haben. Danke an die Ärzte, Schwestern und das zauberhaftes Servicepersonal. Die fürchterliche Diagnose konnten sie meiner Mama nicht nehmen, aber ihr ein gutes Gefühl geben, dass das Bestmögliche für sie getan wird. Ich danke Ihnen von Herzen und hoffe nun, dass sie im DRK Lungenklinikum in Mitte genauso gut aufgenommen und behandelt wird.

  2. Manfred Wachs ★☆☆☆☆

    Wo soll man bei diesem Krankenhaus anfangen? Grausames Essen obwohl man für über 150€ Zuzahlung pro Nacht die Komfortstation bucht. Die Damen welche das Essen ausgeben sind so motiviert wir Jesus an Karfreitag. Medizinisch gesehen muss man auf sein Glück hoffen. Ich kann jedenfalls alle schlechten Bewertungen hier nachvollziehen. Traurig ist das.

  3. Susanne Sendler ★★★★★

    Obwohl die Rettungsstelle voll war, waren ausnahmslos ALLE Schwestern und Ärzte freundlich, aufmerksam und kompetent. Auch dann auf Station nur freundliche Menschen. Von der Reinigungskraft über die Küchenfrauen bis zu Schwestern und Ärzten. Auch am Wochenende wurde mir gesagt, was ich habe, was ich für Medikamente bekomme, welche Nebenwirkungen diese haben und was dagegen getan wird. Ich habe mich rundum gut versorgt gefühlt. Ein kleiner Park ist am Krankenhaus für einen kleinen Spaziergang auch vorhanden. Nun geht es mir wieder gut, aber ich werde bei Möglichkeit immer dieses Krankenhaus wählen. Vielen Dank an das gesamte Team.

  1. Kai Pagels ★★★★★

    Ich hatte das Glück, eine Woche lang im Krankenhaus Köpenick zu verbringen, wo ich mich einer Nierenoperation unterzog und anschließend auf der Komfortstation betreut wurde. Von Anfang bis Ende war meine Erfahrung einfach hervorragend. Das medizinische Personal war äußerst kompetent und fürsorglich. Sie nahmen sich Zeit, alle meine Fragen zu beantworten und sorgten dafür, dass ich mich rundum wohl fühlte. Die Operation verlief erfolgreich, und die Pflege danach war exzellent. Die Komfortstation bietet wirklich erstklassigen Service. Das Zimmer war geräumig, sauber und komfortabel, und das Pflegepersonal war stets zur Stelle, um sicherzustellen, dass es mir an nichts fehlte. Das Essen war vielfältig und köstlich, und sie berücksichtigten sogar meine individuellen Ernährungsbedürfnisse. Was das Krankenhaus Köpenick wirklich auszeichnet, ist die menschliche Note. Das Personal zeigte echtes Mitgefühl und Interesse an meinem Wohlbefinden, was meinen Aufenthalt hier noch angenehmer machte. Ich kann das Krankenhaus Köpenick uneingeschränkt empfehlen. Wenn Sie auf der Suche nach hochwertiger medizinischer Versorgung in einer warmen und freundlichen Umgebung sind, sind Sie hier genau richtig. Vielen Dank an das gesamte Team für die herausragende Betreuung!

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