ich war 9 Wochen in der Wiegmann klinik aufgrund der Empfehlung einer Therapeutin und fühlte mich uneingeschränkt gut aufgehoben. Die Pfleger*innen waren immer freundlich, zugewandt und offen, jede*r hatte ein offenes Ohr, es waren immer ausreichend Pfleger*innen im Dienst, so dass jederzeit jemand für ein Gespräch zur Verfügung stand. Die Therapeuten waren größtenteils erfahren, professionell, empathisch, zugewandt und sehr ansprechbar. Die Klinik liegt auf einem der schönsten Krankenhausgeländen von Berlin. Krankheitsausfall und Urlaub der Therapeut*innen würde fast jederzeit abgefedert und würde fast immer vertreten. Die Dichte und Diversität der Therapien fand ich genau richtig, nicht zuviel und nicht Zuwenig. Mit den Mitpatienten hatte ich eine wirklich gute Zeit. After All ist es ein Krankenhaus, keine Rehaklinik und kein Hotel. Man schläft in Doppelzimmern und das Essen ist jetzt nicht wirklich geil. Mir war jedoch der therapeutische Input wichtiger und hierfür kann ich nur beste Noten geben. Ich bin sehr dankbar und würde definitiv wiederkommen.
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Bewertungen
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sofia ★★★★★
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C Z ★★★★☆
Ich habe 6 Wochen in der Wiegmann Klinik verbracht und würde gerne meine Erfahrung teilen. Ich habe 14 Tage auf das Vorgespräch und dann knapp 5 Tage auf die Aufnahme gewartet - alles ging also ziemlich schnell und darüber war ich extrem froh. Bei der Aufnahme habe ich mich gleich wohl gefühlt. Leider gab es bei der Zimmerzuteilung einen Fehler, der mich direkt am ersten Tag emotional ziemlich aufgewühlt hat, hier hätte ich mir mehr Sorgfalt gewünscht. Die Zimmer sind völlig in Ordnung - man darf nicht vergessen, dass es kein Hotel sondern eine Klinik ist. 2-Bett-Zimmer sind total angemessen und es gab auch viele Einzelzimmer für Patient:innen mit besonderen Anforderungen. Die Reinigung der Zimmer war nicht so super und ziemlich unverlässlich und das war auch ständig Thema im Plenum - mit der Zeit war das doch sehr nervig. Wir haben unser Zimmer dann ab und zu auch selbst etwas sauber gemacht. Personalmangel etc. sind nunmal ein riesiges Thema in den Krankenhäusern daher habe ich auch Verständnis. Das Essen war völlig in Ordnung, man konnte mittags immer zwischen 4 Gerichten wählen und auch veganes oder laktosefreies Essen separat anfragen. Und wer nicht in der Essgruppe ist kann sich ja selbst auch noch Essen kaufen/mitbringen. Das Therapieangebot und den Umfang fand ich ganz ok, natürlich hätte ich mich über mehr Einzeltherapiezeit gefreut, aber das ist nicht so einfach umzusetzen. Aber ich hatte auch zusätzliche Einzeltermine wie zB Physiotherapie oder Sozialberatung, damit haben sich die Tage gefüllt und manchmal hat man sich dann auch sehr über einen freien Nachmittag gefreut. Die freie Zeit konnte man mit Mitpatient:innen verbringen, was ja auch ein wichtiger Teil des Therapiekonzeptes ist. Ich hatte viele gute und wertvolle Gespräche. Für Patient:innen mit sozialen Ängsten ist es natürlich etwas problematischer, das verstehe ich total. Ich habe mich aber auch mal wieder mit kreativen Dingen wie malen beschäftigt und viel gelesen, das tat auch gut. Manchmal musste man sich zu den Gruppentherapien etwas motivieren aber ich habe sie dann meistens doch als sehr wertvoll empfunden und ich musste hier auch regelmäßig meine Komfortzone verlassen - das war in diesem geschützten Raum auch eine gute Übung, ich habe mich in unserer Gruppe geberell ziemlich wohl gefühlt, hier sind aber auch so gut wie keine Konflikte entstanden, das war in anderen Gruppen öfter mal ein Thema. Die Pfleger:innen habe ich alle als große Unterstützung empfunden. Sie haben sich wirklich gut gekümmert, waren immer verfügbar wenn man Redebedarf hatte und waren alle sehr zugänglich und freundlich. Auch die Therapeut:innen und Ärzt:innen, zu denen ich Kontakt hatte, waren sehr angenehm und bemüht. Ich hatte scheinbar großes Glück bei der Zuteilung des Psychotherapeuten, denn ich habe mich immer extrem wohl gefühlt, wobei es bei manchen Mitpatient:innen wohl oft auch schwierig war - das ist natürlich total abhängig von einzelnen Personen und Präferenzen. Auch wenn ich immer noch große Angst vor der Zukunft habe denke ich, dass der Aufenthalt einen positiven Einfluss auf meinen Gesundheitszustand hatte. Die Struktur und Routine haben mir sehr geholfen, die Gespräche mit meinem Therapeuten und der Ärztin haben mir Kraft gegeben und ich fühle mich stabilisiert und gestärkt. Mein Fazit: Organisatorisch gibt es auf jeden Fall noch großes Verbesserungspotential, ansonsten war ich wie gesagt sehr zufrieden. Ich denke, dass viele Leute auch einfach zu hohe Erwartungen haben. In einem ziemlich kaputten Gesundheitssystem gibt man sich hier große Mühe den Patient:innen zu helfen - im Rahmen der Möglichkeiten. Man darf keine Wunderheilung oder Luxusunterkunft erwarten und sollte offen für das Therapiekonzept sein. Vielen Dank an alle Beteiligten!
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Zita Bee ★☆☆☆☆
Diese Klinik ist absolut nicht zu empfehlen. Der Aufenthalt hier vor etwas mehr als einem Jahr war damals meine große Hoffnung, endlich Licht ins Dunkel meiner körperlichen Symptome zu bringen, eine Einordnung bzgl etwaiger Psychosomatik vs. doch rein physiologischer Beschwerden zu bekommen. Anfangs fühlte ich mich gut aufgenommen, empfand den Behandlungsplan als positiv. Das war’s dann aber auch. Neben gezwungenem Aufenthalt in einer Essgruppe, bei der ich mehrmals darauf hinwies, dass nach 7 Tagen dies doch keine Anamnese mehr sein konnte, meine Lebensmittelunverträglichkeit ignoriert wurde sodass ich mir vorkam wie im Gefängnis, der Tatsache, dass für jeden absolut die gleichen Ausgangs-Regelungen galten ungeachtet der Tatsache dass die psychischen Krankheiten sich nicht mehr hätten unterscheiden können, und bei fehlender Tagesstruktur wirklich absolut der Sinn verfehlt wurde, kann ich nur noch erwähnen, dass die wöchentlichen zwei Einzeltherapie Sitzungen à 20(!!!!!!!) Minuten wirklich absolut ziellos waren. Es war ein Ausharren während meine Symptome (primär Schlafstörungen und Depression) zunehmend schlimmer wurden, ohne irgendeine Berücksichtigung durch Ärzte oder Therapeuten. Nach dem Wechsel in die Tagesklinik keine Besserung, da noch weniger Tagesstruktur. Individuelle Betrachtung ausgeschlossen. Ich kann letztendlich der einen Person danken, die ich als aufrichtig empfand, eine der Schwestern, die mir in einem von mir initiierten Konsultationsgespräch sagte dass sie völliges Verständnis für meine Wahrnehmung habe und sie ebenfalls der Meinung sei, dass ich in einer ambulanten Therapie deutlich besser aufgenommen wäre und mich ermutigte, das ‚schlaue Gerede‘ der Therapeuten nicht zu beachten und einfach mein Ding zu machen. das tat ich dann und brach meinen Aufenthalt umgehend ab. Veraltete Methodik, keine Cross-funktionale Zusammenarbeit, keine ganzheitliche Betrachtung, Ignoranz bzgl fortschrittlicher Ansätze und im Allgemeinen unterdurchschnittlicher Zustand der Einrichtung. Nie wieder.
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X Y ★☆☆☆☆
Ich war hier vor knapp vier Jahren Patient und meine Erfahrung war leider ähnlich wie bei den anderen Negativbewertungen. An dieser Klinik kann man wunderbar beobachten wie neoliberale Gesundheitspolitik funktioniert, die sich durch die Pandemie noch weiter verschärft hat. Man hat kaum Therapieeinheiten und das Personal von damals gestaltete meiner Wahrnehmung nach professionelle Beziehungsarbeit mit wenig Empathie, Autorität und emotionaler Invalidierung zum Ende hin. Verwaltungsabläufe, die nicht gut liefen und in Teilen auf mich wirkendes überarbeitetes Personal mit schlechtem Essen kamen hinzu. Bezeichnend finde ich, dass fast das gesamte Personal an Ärzt*innen und Therapeut*innen von damals ausgewechselt wurde und auch dass laut einer anderen Bewertung Therapieeinheiten noch weiter gekürzt wurden Vor Jahren hatte man in dieser Klinik 4x Einzeltherapie die Woche, dann 3x, ich hatte 2x und jetzt sollen es wohl 75min sein. Irgendwann ist es dann wirklich nur ein Ort, wo man sich aufhält. Noch viel schlimmer ist aber, dass es einem nach der Klinik genauso schlecht wie vorher oder noch schlechter geht und man dann leider auf der gegen den eigenen Willen aufgedrückten Empfehlung für Gruppentherapie festsitzt und ständig ambulant an Therapeut*innen gerät, die diese Klinik ja so gut finden und schätzen. Wenn man hier selbst nie Patient war, dann wird man das wohl so sehen und ja es gibt sicherlich gute Therapieverläufe, für die dieses geringe Angebot an Therapie hilfreich ist. Herzlichen Glückwunsch an die paar Positivbewertungen hier, die die Negativbewertungen nicht verstehen können und damit zeigen was für ein hohes Maß an Empathie und Selbstreflexion sie in der Wiegmannklinik gelernt haben. Für komplexe Fälle definitiv nicht zu empfehlen. Ich musste außerdem eine Gruppentherapie erst zweimal abbrechen bis ambulante Therapeut*innen einsahen, dass die Empfehlung der Klinik für Gruppentherapie nicht sinnvoll war und finde bis heute keinen Therapieplatz. Aber so ist das eben, wenn man nicht auf den Patienten hört und meint alles besser zu wissen. Das hat dann alles negative Konsequenzen für die Menschen.
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Simon d ★★★★★
Ich hatte das Glück, einen 9-wöchigen Klinikaufenthalt zu erleben, der meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Dank des fantastischen Personals fühlte ich mich in der Klinik von Anfang an gut aufgehoben, die Therapeutinnen und Therapeuten waren nicht nur fachlich sehr kompetent, sondern auch emphatisch und unterstützend. Die Vielfalt der Therapieangebote, sowohl in Gruppen- als auch Einzeltherapie, war beeindruckend und ermöglichte mir, auf verschiedenen Ebenen zu wachsen und zu lernen. Neben den therapeutischen Aspekten war auch die Patientengemeinschaft ein wichtiger Teil meines Heilungsprozesses. Es war inspirierend, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ich hätte nie gedacht, wie wertvoll diese Zeit für mich sein würde. Die Lebensumstellung in der Klinik war anfangs herausfordernd, mit vielen Regeln und Einschränkungen, wie eingeschränktem Ausgang und begrenzter Handy-/Mediennutzung. Doch schon bald empfand ich diese Strukturen als sehr wertvoll und befreiend. Sie gaben mir die Möglichkeit, mich ganz auf meine Genesung zu konzentrieren und die Therapien nachhaltig wirken zu lassen. Der Klinikaufenthalt hat mir geholfen, eine wertvolle Zeit der Selbstreflexion und Heilung zu erleben. Ich bin zutiefst dankbar für diese Erfahrung und kann die Klinik nur wärmstens empfehlen.
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Melanie Peschke ★☆☆☆☆
Ich war drei Wochen in der Klinik, was soll ich sagen...mir geht es schlechter als vorher, und ich befinde mich im freien Fall... komplizierte Fälle werden aussortiert und jedes Wort wird im Munde umgedreht! Nie wieder diese Klinik...den einen Stern gebe ich nur für die Pflegekräfte, die wirklich ihr best möglichstes getan haben, für die Patienten und immer ein offenes Ohr hatten!
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Eric B ★★☆☆☆
Zwei Sterne und nicht einer weil das Personal hier ist wirklich zum Großteil nett und fähig und die möchten man helfen. Jedoch alles andere hier in dieser Klinik nach 6 Wochen Behandlung kann ich auf keinen Fall empfehlen. Psychotherapie meiner Meinung nach sollte das Hauptteil der Behandlung sein, ist hier aber weniger als 3 Stunden pro Woche (75min einzeltherapie und 90min Gruppentherapie). Sonst muss man hier 42 Stunden pro Woche sein, absolut muss, keine Flexibilität, und mehr als die Hälfte der Zeit sitzt mann einfach und macht nichts. Die andere Termine sind Sachen wie Kunsttherapie und Ergotherapie und Entspannung, wogegen ich nichts habe, aber die sollten auf keinen Fall das Hauptteil der Behandlung sein, und das sind sie hier. Als es mir am Ende sehr schlecht ging, gab es keinen der mir helfen konnte, oder so wenigstens hat es sich angefühlt, da die Therapiestunden so kurz waren und nicht jeden Tag, und da wurden anderen Sachen (wie z.b. Verspätungen) über meinen emotionalen Zustand oft als dringenderes Thema gesehen. Also wieder: ich glaube nicht dass das wegen den Therapeuten so passiert ist. Meine Therapeutin war wunderbar. Aber das Programm ist von meiner Ansicht schlecht geplant und wahrscheinlich unterfinanziert, und so hat sich einfach der Zeitaufwand und Stress gar nicht gelohnt sondern eher hatte ich das Gefühl, mir ging es danach schlechter als davor.
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cc ★★★★★
Ich habe mich in der Klinik sehr gut aufgehoben und kompetent begleitet gefühlt. Die Kombination verschiedener therapeutischer Verfahren und insbesondere auch körpertherapeutischer Ansätze war sehr gewinnbringend und durch den stationären Aufenthalt sehr intensiv. Die Entscheidung, sich einer stationären Behandlung zu unterziehen, ist häufig nicht leicht und erfordert Mut und Vertrauen, ich kann jedoch nach meinen Erfahrungen in der Klinik nur ermutigen, diesen Schritt zu unternehmen. Die Zeit auf der Station, das Miteinander mit den anderen Patient*innen und die verschiedenen therapeutischen Settings eröffnen einen reizarmen Mikrokosmos und Reflexionsraum, der es ermöglicht sich selbst besser kennenzulernen, Symptomen auf den Grund zu gehen und herauszufinden, worin gegenwärtige Krisen und Konflikte begründet liegen. Mir geht es nach meiner Zeit in der Wiegmannklinik deutlich besser, ich sehe vieles klarer und fühle mich ge- und bestärkt, vor mir liegende Herausforderungen anzugehen. Auch wenn die Zeit in der Klinik mir nochmal gezeigt hat, dass viele Probleme nicht individuell, sondern Ausdruck einer wenig solidarischen und leistungsorientierten Gesellschaft sind, war sie hilfreich, um Kraft, Energie und Strategien zu entwickeln, damit umzugehen. PS: Gerade, weil das Essen zwar okay, aber eben doch Krankenhausessen war, war die Kochgruppe von Frau von Mühlen eine willkommene Abwechslung. Ich war sehr dankbar für die Möglichkeit, in der Gruppe eigenständig Menüs planen und zuzubereiten zu dürfen und habe die gemeinsamenen Mahlzeiten in kleiner Runde und gemütlicher Atmosphäre sehr genossen.
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Jesse ★☆☆☆☆
Furchtbare Klinik ! Auf keinen Fall zu empfehlen. Kaum Tagesstruktur, saß in der ersten Woche nur herum, keine Therapieangebote. Behandelnder Therapeut/Arzt war total überfordert und inkompetent. Keine Suche nach Lösung geschweige denn ein Eingehen auf meine Probleme. Verwies immer nur auf das "therapeutische Umfeld". Absolute Enttäuschung für jemanden der Hilfe benötigt
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Christin ★★★★★
Nach jahrelangem Kampf mit meiner ES bin ich endlich die Schritt in den stationären Aufenthalt gegangen. Ich habe mich vom ersten Tag an aufgehoben und geborgen gefühlt. Man merkt, dass Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal eng zusammenarbeiten und das Bestmögliche tun, um den Heilungsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Als Patientin fühlte ich mich dauerhaft individuell gesehen und geschätzt und wurde zu jeder Zeit Ernst genommen. Ich war und bin vom dortigen Therapiekonzept mehr als überzeugt und möchte ein großes Lob an das gesamte Team aussprechen.
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