Selbst ein Stern ist eigentlich noch zu viel aber einen muss man ja geben Unsere Tochter (5) leidet unter einer schwerwiegenden autoinflammatorischen Erkrankung mit regelmäßigen Fieberschüben im Abstand von 8–14 Tagen, Temperaturen über 41 °C, starken Schmerzen in Gelenken, Bauch und Kopf, Durchfällen, Hautausschlägen, Nasenbluten und massiver Erschöpfung. Bereits als Baby reagierte sie auf Impfungen und Infekte mit hohem Fieber – doch erst ab Herbst 2022 wurden die Schübe auffällig regelmäßig. Seit Januar 2023 ist die Erkrankung nicht mehr zu übersehen. Die Uniklinik Erlangen – Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie – betreut uns inzwischen. Dort wurde nach zahlreichen Laboranalysen und klinischem Verlauf eine autoinflammatorische Erkrankung gesichert diagnostiziert. Dies ist auch aus dem aktuellsten ärztlichen Bericht eindeutig hervorgegangen – mit klar benannter Diagnose und Therapie (Ilaris in hoher Dosierung). Die Betreuung dort ist strukturiert und zielführend – mit klarer Kommunikation. (Den wollte der Arzt aber nur kopiert haben, angeschaut hat er ihn nicht) Das völlige Gegenteil erlebten wir in dieser Kinderarztpraxis: Mehrfach haben wir die häufigen Schübe mit hohem Fieber, Schmerzen und deutlichen Symptomen geschildert – und wurden wiederholt mit den Worten „Das sind nur Infekte“ abgewiegelt. Eine Blutentnahme im Schub wurde nur auf Drängen durchgeführt – eine einmalige Ausnahme. Auf die wir sehr gedrängt haben und bei der hohe Entzündungswerte raus kamen. Kortison, das in anderen Praxen zumindest diskutiert wurde, wurde hier pauschal als falsch abgelehnt. Aber heute noch unsere Rettung bei den Schüben) Ein Allergietest wurde nur unter der Bedingung angeboten, dass wir gleichzeitig eine Hyposensibilisierung akzeptieren – was bei einem so instabilen Kind für uns keine Option ist. Aber auch ein Beratungstermin, den wir eingefordert hatten wurde abgeschmettert und uns ein Rezept für ein Antiallergikum in die Hand gedrückt. Ohne den Arzt zu sehen. Und dann nur der Vorwurf stellen unser Kind ja nur akut vor. Unsere Hinweise, dass wir am Limit sind – körperlich, psychisch und organisatorisch – wurden ignoriert. Telefonisch meldeten wir regelmäßig akute Schübe, doch nie kam es zu einer zeitnahen ärztlichen Einschätzung. Es gab nur Krankschreibungen. Heute, bei der U9, der nächste Tiefpunkt: Der Arzt wusste nicht einmal, dass wir von der Rheumatologie Erlangen betreut werden, und erkannte das Fachzentrum auf dem Brief nicht. Den aktuellen Arztbrief wollte er nicht einmal lesen – obwohl dieser schwarz auf weiß die gesicherte Diagnose und die laufende Therapie belegt. Im Gegenteil gab uns den Hinweis auf die Rheumaklinik in Garmisch. Das Verhalten der MFA war – wie schon zuvor – unfreundlich, herablassend und ungeduldig. Mein Kind wurde in einem Moment gerügt, weil es sich nicht für die richtige Hand beim Malen entscheiden konnte und ich angepampt, weil ich nicht gesagt habe, dass es die falsche Hand gezeigt hat, beim Sehtest war man genervt, dass sie langsamer reagierte und Bilder nicht gleich richtig erkannte oder benennen konnte Was besonders erschreckend ist: Autoinflammatorische Erkrankungen können bei fehlender oder verspäteter Behandlung langfristige Organschäden verursachen, die Lebensqualität massiv beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Folgeschäden führen. Es geht nicht um einfache Infekte – sondern um systemische Entzündungen, die frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden müssen. Jeder nicht erkannte oder nicht beachtete Schub bringt unnötige Schmerzen und Risiken mit sich. Fazit: Wir wurden über Monate allein gelassen, regelmäßig nicht ernst genommen, und von einer angemessenen Diagnostik abgehalten. Die rheumatologische Erkrankung wurde nicht erkannt, nicht mitgetragen, und schließlich schlicht ignoriert – trotz schriftlich vorliegender Diagnosen einer renommierten Universitätsklinik. Diese Praxis ist – in unserem Fall – weder kindgerecht, noch chronikergeeignet. Wer mit einem komplex kranken Kind hier Hilfe sucht, wird enttäuscht.
Bewertungen
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Kathleen Schnell ★☆☆☆☆
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Franziska Mueller ★★★★★
Toller Arzt, gelassen, kann toll mit den Kindern und wir mussten in den 6 Jahren noch nie lange warten. Gutes Terminmanagement. Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben.
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Kai Nikelski ★☆☆☆☆
Ich weiß nicht wie man hier als Stammpatient aufgehoben ist, aber als Vertretung ist es eine Katastrophe. Hier wird einem nicht zugehört, keine gescheite Anamnese gemacht, geschweige denn eine weiterführende Diagnostik. Waren mit unsere Tochter hier da unsere Kinderärztin Urlaub hat. Im Urlaub ist die ganze Familie erkrankt und unsere kleinste hat es am schlimmsten erwischt. Man bekam Aussagen wie „da ist nix“ und „wenn es nicht besser ist gehen Sie nächste Woche zu ihrem Arzt“. Keine Medikation, kein garnichts, auf Schilderungen wurde nicht gehört. Das Ende vom Lied war, dass wir aus Sorge weil Sie wieder schlecht Luft bekam Nachts ins Krankenhaus gefahren sind mit unserem Kind das ja „Nichts“ hat. Wenigstens machen die hier Ihren Job. Fieber, Hautausschlag, Lunge zu, Sauerstoffsättigung unter 90, bei einer 5jährigen… und die Frage warum wir nicht schon früher gekommen sind. Ja warum? Weil Dr. Breuninger der Meinung war Sie hat nix! Zum Glück für die Gesundheit unseres Kindes sehen alle anderen Ärzte das anders und machen Ihrem Job. Ich bin stinksauer. Wenn Ihr euch ernsthaft Sorgen um euer Kind macht und euer Stammarzt im Urlaub ist kann ich nur raten woanders hinzugehen!
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V K ★★★★★
Herr Dr. med. Breuninger ist ein sehr freundlicher und kompetenter Kinderarzt. Mein Sohn mag ihn und hatte noch nie Angst vor ihm, auch wenn er geimpft wird. Wir sind jetzt seit über 3 Jahren bei ihm und ich habe nur gute Erfahrungen in dieser Praxis gemacht. Auch die Arzthelferinnen sind alle sehr nett. Die Wartezeit ist auch angemessen. Im Notfall kriegt man auch schnell einen Termin. Ich bin rundum zufrieden.
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Dania ★★★★★
Dr. Breuninger ist ein unglaublicher Arzt, er kann die Diagnose feststellen, sobald er das Kind sieht. Ich habe als Mutter sehr viel von ihm gelernt. Wir sind sehr glücklich, ihn als useren Kinderarzt zu haben.
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HaaaSiii1 ★☆☆☆☆
Wir riefen aufgrund des Kinderarztmangels bereits zu Beginn der Schwangerschaft an, wo uns gesagt wurde wir sollen uns einfach melden wenn unser Baby auf der Welt ist. Nun „dürfen sie uns nicht aufnehmen, da die U2 bereits im Krankenhaus gemacht wurde.“. Dies sei eine neue Regelung. Wir sollen es woanders probieren. Auf meine Aussage, dass die Regelung in anderen Praxen dann ja auch bestünde, wurde einfach nicht eingegangen.
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Joe Dielmann ★★☆☆☆
Guten Tag, mit dem Dr. bin ich zufrieden, allerdings kann ich den schlechten Umgang der Sprechstundenfrau bestätigen. Ich bin gerade mit noch Frau und Kind, 3 Jahre, zur U-Untersuchung erschienen und wurde der Praxis verwiesen. Es ist nur eine Begleitperson erlaubt. Sollte man vielleicht vorher sagen hatte mir extra dafür frei genommen und bin angereist. Komischerweise konnte ich, vor der Türe beobachten, dass auch Paare mit Kind die Praxis verließen. Sehr eigenartig das Ganze..
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Y ★★☆☆☆
Der Kinderarzt ist seit Jahren ein freundlicher und kompetenter Mensch. Leider ist eine der Helferinnen dort ständig mies gelaunt und genervt. Auch am Telefon hört man es schon raus, das geht gar nicht. Weder zu Erwachsenen noch zu Kindern ist sie freundlich, kein Einfühlungsvermögen. Eigentlich 5 Sterne Arzt und andere Helfer und 0 Sterne für die unfreundliche Dame. Traurig das so jemand beim Kinderarzt arbeitet. Meine Tochter hatte viel Angst nachdem wir Kontakt mit ihr hatten.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Herr Dr. med. Johannes Breuninger?
Das Herr Dr. med. Johannes Breuninger befindet sich in der Kaufbeurer Str. 43, 87719 Mindelheim, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Herr Dr. med. Johannes Breuninger?
Sie erreichen das Herr Dr. med. Johannes Breuninger unter +49 8261 739828
Wie kommt man zum Herr Dr. med. Johannes Breuninger?
Zum Herr Dr. med. Johannes Breuninger gelangen Sie über den folgenden Link
Paar-, Familien-, Einzeltherapie Elsmarie Auer-Betschart (HP)