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Bewertungen

  1. Fair- Wert-en ★☆☆☆☆

    Gut an der Klinik ist noch der Ruf aus früheren Zeiten, den die ursprünglichen Gründer aufgebaut haben. Heute hat der Enkel (studierte in den USA BWL) und der beteiligte Hedgefonds aus Amerika das Sagen. Dementsprechend hat die Klinik in erster Linie den Zweck, Profite zu erwirtschaten. Das Helfen wird wo es nur geht diesem Zweck untergeordnet. Am Anfang wird man für knapp 400 € am Tag eineinhalb Wochen im Zimmer geparkt, ohne dass man irgendwelche Therapien hätte. Keine Aktivierungstherapie, kaum Gespräche. Nur Hinhalten, Geduld strapazieren und Geld kassieren. Für jemand, der sich Hilfe erhofft und eine Therapie erwartet, ist hier mit Sicherheit NICHT der richtige Ort. Das Schwimmbad ist längst DAUERHAFT abgerissen und alles was man machen möchte, muss man sich mühsam selbst extern, gegen zusätzliches Entgelt, organisieren (z. B. Fitnessstudio). Selbst die hier einmal pro Woche angebotenen Yoga-Kurse werden separat berechnet. Die Therapeuten geben sich dann zwar viel Mühe. Allerdings bekommen Kassenpatienten ein und Privatpatienten zwei Einzelgespräche PRO WOCHE. Ein zufriedenstellendes Ergebnis kann es bei einer -für die Patienten- so geizigen Einstellung nicht geben. Die Zusatztherapien, die man intern verordnet bekommt, haben teilweise Wartezeiten von nochmal 4 Wochen. So kriegt man am Ende des oftmals 6-wöchigen-Aufenthalts gerade zweimal das, was man von Anfang an gebraucht hätte. Wozu ist man sonst hier? Wenn jemand ein Einzelzimmer versichert hat, so wird das mit 200 € zusätzlich pro Tag abgerechnet, obwohl auf den meisten Stationen sowieso nur Einzelzimmer vorhanden sind. Wer glaubt, es gäbe dann wenigstens einen Seifenspender und dreilagiges Klopapier, der hat sich geirrt. Den Patienten wird also die Hilfe vorenthalten, die erwartbar sind und die Krankenkassen müssen sehr viel Geld für eine Leistung bezahlen die nicht erbracht wird (Leerlauf am Beginn, dauerhaft viele Therapieausfälle, insgesamt viel weniger Therapien wie in anderen Kliniken usw.). Dafür gibt es dann routinierte Ausreden wie Urlaubszeit, Krankheit, usw. Ich finde, wenn man die zu liefernde Leistung nicht erbringen kann, dann sollte man in der eigenen Organisation was ändern. In der Schön dreist Klinik sieht man das anders. Hier hat man erkannt, dass man mit einer Minimalbesetzung an Personal, das wg. Überlastung häufiger krank ist, durch niedrigere Kosten NOCH mehr Gewinn machen kann. Das System hier wird ad absurdum geführt. Die Patienten werden hier nicht als Menschen gesehen sondern als Fallnummern, die primär für den Gewinn der Holding (Gewinnabführungsverträge!) ein Bett und drei Mahlzeiten zur Verfügung gestellt bekommen. Ich kann keinem, egal ob gesetzlich oder privat versichert, diese Klinik weiterempfehlen. Ach ja: falls jemand doch hierher möchte, sollte er wissen, dass kein VPN möglich ist und somit die Klinik alle Passwörter und alle privaten E-Mails technisch aus-/mitlesen kann. Die lange Wartezeit kam bei mir, mit einer weiten Anreise, daher, dass bei der vorzeitigen Abreise von Patienten, die hier häufiger vorkommt, versucht wird, noch am gleichen Tag das Bett wieder belegt zu bekommen. So kann man den Entlass- und Anreisetag zweimal berechnen. Einmal beim Gehenden und einmal beim Kommenden.

  2. Daniel Baumbach ★★★★★

    Ich bin jetzt seit drei Wochen auf der Station F. Meine Erfahrungen sind nur positiv. Ich weiß nicht mit welchen Erwartungen einige Patienten hier ankommen. Es ist definitiv kein Hotel aber wir sind ja auch nicht zum Urlaub machen hier. Die Therapien sind in meinen Augen die besten die ich bis jetzt hatte. Das Konzept ist durchdacht und wird mit Absprache angepasst. Auf wünsche wird eingegangen und das gesamte Personal ist freundlich und zuvorkommend. Die Zimmer sind sauber und das Essen ist wirklich gut bis sehr gut. Ich kann diese Klinik nur empfehlen und bin sehr froh das ich hier sein darf.

  3. J. HabIchVergessen ★☆☆☆☆

    Ich kann der Klinik leider nur 1 Stern geben,denn ich bin maßlos enttäuscht. Ich hatte mir hier in der Klinik einen Keim eingefangen und war 7 Tage im Zimmer unter Quarantäne gestellt worden, während der ganzen Zeit habe ich keinen Arzt oder Ärztin persönlich gesehen, trotz dass es mir massiv schlecht ging und ich eh schon Lungen krank bin. Ich hatte auch massiv Fieber. Das einzigste was gemacht worden ist, es wurde einmal täglich angerufen so nach dem Motto brauchen Sie etwas? leben Sie noch und das war's. Ebenso finde ich die Kennzeichnung der Speisen unter aller Kanone! Für Allergiker ist es nahe zu unmöglich " sicher " essen zu gehen, da es nicht großartig ersichtlich ist,was denn nun in den Speisen drin ist. Auf Nachfrage an die Küche, gab's nur ein: Das weiß ich auch nicht! ... Ja, Hallo.... Wer weiß es denn dann sonst? In der Quarantäne Zeit sollte ich Schonkost bekommen und ich habe aber Vollkost bekommen und der Knaller war,das ich als Allergikerin gegen Nüsse und Co. Nutella geliefert bekommen habe UND Wurst mit PISTAZIEN. Ich habe mich allen Ernstes gefragt wofür ich überhaupt die Fragebögen bezüglich meiner ganzen Allergien ausgefüllt habe. Dann waren meine Medikamente die ich abgeben musste spurlos verschwunden und es wurde erst durch viel viel hinterher rennerei mal nachgeforscht wo die überhaupt geblieben sind. Das Antibiotikum was ich zu der Zeit einnehmen musste,war in der Klinik nicht vorrätig,aber meine Tabletten Box auch verschwunden,so dass ich nochmal 5 Tage zusätzlich Antibiotika nehmen musste. Kurzum: Es läuft hier einiges schief! TV kostet extra, W- LAN zum streamen kostet extra, Fahrrad aufladen kostet extra... Also alles kostet extra,aber es ist noch nicht mal 1 Stückchen Seife im Badezimmer zu finden! Die Teppiche und Gardinen auf der Station sind einfach nur ekelig und könnten mal gründlich gereinigt/ gewaschen werden... Ich hatte auch Silberfische bei mir im Zimmer.... Ekelhaft! Ich bin enttäuscht, die 7 Tage wo ich flach gelegen habe, wurde mir auch nicht Angeboten die Therapien nachzuholen. Ich hatte mir mehr hiervon versprochen! Aber ein positives Feedback gibt's für die Therapeut:innen, der Station C1,Sie sind stets ansprechbar,auch wenn man gerade keinen Termin hat oder akut Hilfe benötigt. Die leitende Chefärztin für die Station C1 ist einfach nur super kompetent und auch menschlich... Sie fragt nach was man braucht und nimmt sich sogar nach einem Info Vortrag noch die Zeit um Medikamente anzuordnen,da die Stationsärztin schon Feierabend hatte. Die Damen an der Rezeption sind stets freundlich und gut gelaunt und hilfsbereit. Wenn man mal nicht weiß wie man zu einem Raum oder Therapie gelangt,dann helfen Sie gerne.

  1. K. J. ★★★★★

    Ich war auf der Trauma-Station C0 (mit Zusatzversicherung). Alles war sauber und nett eingerichtet. Ich erlebte ein absolut kompetentes und engagiertes Ärzteteam. Jeder war immer auf dem aktuellen Stand, sodass krankheits- oder urlaubsbedingte Abwesenheiten sofort von anderen Therapeuten aufgefangen werden konnten. Das Team war mit Herzblut bei der Sache. Das therapeutische Konzept wirkt außerordentlich durchdacht und professionell. Ich habe mich zu jeder Zeit gut aufgehoben gefühlt. Das Essen ist gut, die Auswahl prima (ich bin Vegetarierin). In der Umgebung kann man Spaziergänge in der Natur unternehmen. Ich kann die Klinik zu 100% weiterempfehlen und würde, wenn es nochmal nötig wäre, immer wieder dort hingehen.

  2. Linda Keks ★☆☆☆☆

    Leider wurde ich als Patient nicht ernst genommen, was ich als groben Therapiefehler betrachte. Meine Grenzen wurden pathologisiert, weil sie mit der Therapie korreliert haben. Als ich die Entlassung wollte, wurde ich solange kleingeredet, bis ich zusammengebrochen bin und danach mit Benzodiazepinen „ruhig gestellt“. Außerdem kam es immer wieder zu Fehlern bei der Dokumentation, sodass die Kommunikation zwischen der Station und der Medizinischen Zentrale oder dem Patientenmanagement nicht funktionierte. Die Verantwortung dafür wurde regelmäßig auf die Patienten abgewälzt (geht mMn gar nicht, man kann auch intern telefonieren). Bei einer anderen Patientin wurden Allergiehinweise missachtet und auf ihre Psyche geschoben. Erst als sie dann fast einen anaphylaktischen Schock bekommen hat, da man sie dazu gedrängt hat, das Medikament trotzdem zu nehmen, wurde reagiert, sich aber auch nicht entschuldigt). Bei den Bewegungstherapeutinnen gibt es ein oder zwei Angestellte, die ihren Job ausnutzen, um ihre Macht über andere auszuüben. Da werden PatientInnen auch mal angeschrien oder für unzurechnungsfähig erklärt, wenn sie zu schnell ins Ergometer treten. Nach vier Wochen nahezu ohne Schlaf und 4kg Gewichtsverlust wurde ich schließlich entlassen wegen Überforderung auf beiden Seiten. Die Quälerei hätte man sich auch sparen können, wenn meine Fragen vor der Aufnahme und beim Aufnahmegespräch ehrlich beantwortet worden wären. Die Hierachie zwischen den Therapeuten und den Patienten habe ich als sehr steil erlebt, was regelmäßig zu Grenzverletzungen führt. Die Klinik muss dringend an ihrer Politik arbeiten.

  3. R. O. ★★☆☆☆

    Ich bin froh wenn ich hier weg bin und nie wieder her kommen muss. Es war eine wirklich falsche Entscheidung. Diese Klinik hat ihre beste Zeit definitiv hinter sich. Es ist stark spürbar das mittlerweile Privat Patienten wichtiger sind und Geld wieder mal regiert. Mit kranken Menschen wird man leider, hoffentlich nicht, immer mehr Geld einnehmen. Bezogen auf meine Erfahrungen auf dem gesamten Gelände der Klinik. Bei akuten, starken Problemen empfehle ich diese Klinik Niemandem, vor allem aus Gründen des Selbstschutzes. Außer als Privatpatient, dazu kann ich nämlich keine Einschätzung geben. + Dann noch überall Silberfischchen und Papierfischchen, im Bad, im Zimmer, dort an den Wänden, im Bett, unter dem Kopfkissen dort kam Einer hervor. Ich bin nicht die einzige mit dieser Erfahrung auf dieser Station. Fakt ist in meinem Zimmer sind die Fischchen definitiv. Die Katze die ab und zu am Eingang der Klinik sitzt und die einigen netten und hilfsbereiten Leute vom Pflegepersonal und Klinikpersonal, sind die Grundlage für die zwei Sterne.

  1. Martha Peters ★☆☆☆☆

    Angehende Therapeut:innen sind sehr bemüht, aber dadurch, dass sie überwiegend noch in Weiterbildung sind, sind sie absolut überfordert... Was durch die konsequenten Unterbesetzung noch verstärkt wird! Alle sind lieb und nett, nur es fällt extrem viel aus, Gruppen sind nur halb so lang wie früher, physikalisch Therapie findet kaum noch statt. Diese ursprünglich tolle Klinik wurde kaputt gespart. Schade darum!

  2. Marco Becher ★★★★★

    Nicht ohne Grund zählt die Schön Klinik in Bad Bramstedt zu einer der Besten Kliniken in Deutschland hinsichtlich psychosomatischer Themen. Im Juni 2023 war ich hier zu Reha Schwere Depression auf der Station C2. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Frau Karock und Frau Schimake, für die therapeutische Begleitung. Aus meiner Sicht ist wichtig zu betonen, dass eine solche REHA nur dann erfolgreich ist, wenn man offen für alles ist und der Wille vorhanden ist, sich zu verändert bzw. an sich zu arbeiten. Das „Setting“ der Klinik ist überragend hinsichtlich der Lage und der Verpflegung sowie dem Personal. Herzlichen Dank auch an Herr Fink. Ihm ist es gelungen komplexe Inhalte einfach und logisch zu vermitteln. Nicht zu vergessen Frau Bartel aus der Ergo.  Herzliche Grüße aus Thüringen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Schön Klinik Bad Bramstedt?

Das Schön Klinik Bad Bramstedt befindet sich in der Birkenweg 10, 24576 Bad Bramstedt, Deutschland

Wie lautet die Telefonnummer von Schön Klinik Bad Bramstedt?

Sie erreichen das Schön Klinik Bad Bramstedt unter +49 4192 5040

Wie kommt man zum Schön Klinik Bad Bramstedt?

Zum Schön Klinik Bad Bramstedt gelangen Sie über den folgenden Link

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