Es war mehr oder weniger eine Enttäuschung. Ein "roter Faden" fehlte komplett, man war weitestgehend orientierungslos zwischen den Jahrhunderten. Der gesamte konzeptionelle Aufbau des Museums ist verwirrend, schade zumal sehr interessante Exponate da sind und auch die historische Entwicklung der Stadt mehr verdient hätte. P.S. In einigen Räumen war es so duster, dass man nichts mehr lesen konnte ...
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Bewertungen
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Rene M. ★★☆☆☆
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Christine S ★★★★★
Sehr interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und ihren wichtigsten Persönlichkeiten. Mit vielen Audio-Informationen und anschaulichen Erläuterungen. Das Museum ist unbedingt einen Besuch wert.
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Klaus Metzger ★★★★★
Wir interessierten uns in erster Linie für die drei Berühmtheiten: den Dichter Theodor Fontane, den Architekt Karl Friedrich Schinkel und den Maler Wilhelm Gentz, der zahlreiche arabische Länder bereist hat. Interessant fanden wir auch die Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Der Eintritt war kostenlos. Wir spendeten 15,-€.
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Monolith ★★★★★
Schönes, kleines Kreismuseum mit der einen oder anderen kleinen Überraschungen, vor allem in der archäologischen Abteilung. Lokale Kunst ist ebenso zu sehen und dazu gibt es einen netten Shop mit erschwinglichen, lokal geprägten Souvenirs. Die Ausstellung zu Schinkel und Fontane könnte umfangreicher sein. Einige technische Installationen machen Probleme.
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Grit Künstler-ambree ★★★★★
Sehr informativ, gut aufgebaut und gestaltet.
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Viola Weltfrieden ★★★★★
Sehr schön umgebaut. Die Grenz Ausstellung war interessant. Als Fontane Fan eh ein muß. Barriere frei für Rollstuhlfahrer sowie auf jeder Etage Toiletten sind. Die wiederum auch noch sehr sauber sind. Das Personal informativ und super nett... Es ist einen Besuch Wert Klasse Regelung für den Eintritt, also überraschen lassen.
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Katharina Abel-Rohde ★★★★★
Hier wird ein wunderbarer Spannungsbogen von gestern zu heute dargestellt. Allein schon architektonisch sehr gut gelungen. Das Fourier läd bei Sonne mit schönem Lichtspiel und guten Büchern zum Verweilen ein. Besonders interessant fand ich die Erklärungen zu Gildenhall. Zu Empfehlen ist allen Interessierten ein Besuch der Handweberei von Henni Jaenisch in Geltow. Fasziniert hat mich die Götz-Hand aus dem Mittelalter. Wer hat sie wohl getragen? Auch der kleine Soldatenanzug für ein Kind ist ein ausdrucksstarkes Zeugnis des Militarismus der Kaiserzeit. Als Fontanefan hat mich die Wanduhr mit dem Audiobeitrag erschaudern lassen. Blicke ich doch gerade auf das selbe Ziffernblatt auf das der große Literat täglich geschaut hat. Betroffen hat mich der Raum über den Nationalsozialismus. Sehr sehr gut die Audiobeiträge zur Tötung von Menschen mit angeblichen Beeinträchtigungen und das Tagebuch eines KZ-Häftlings auf dem Todesmarsch. Ganz toll gelungen ist die letzte Abteilung über die Bilderbögen, besonders weil das Projekt KunstRaum mit dargestellt wurde. Gibt es mal wieder so ein Projekt? Zu letzt sei noch die freundliche Zugewandheit der Mitarbeiterinnen erwähnt, Danke ihnen dafür. Es war ein inspirierendes Erlebnis.
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Mathias Tietke ★★★★★
Ein Museum, das sich in vielerlei Hinsicht lohnt. Es ist kurzweilig, lehr- und abwechslungsreich, zudem sehr gut strukturiert. Positiv war bereits der freundliche Empfang. Den Neuruppiner Bilderbogen ist ein großer Raum gewidmet und natürlich gibt es auch Räume für Fontane und Schinkel. Eine echte und interessante Entdeckung sind der Orient-Maler Wilhelm Gentz sowie die Geschichte und die Exponate der Siedlung Gildenhall. An zahlreichen Vitrinen lässt sich eine Schublade herausziehen, in denen weitere Ausstellungsstücke liegen. Bemerkenswert sind zudem die zahlreichen Aktivitäten des Hauses wie Aktions- und Thementage, Führungen und Drucken in der Lithografie-Werkstatt. Die nächste Sonderausstellung ist ein Grund wiederzukommen.
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Das Museum Neuruppin befindet sich in der August-Bebel-Straße 14/15, 16816 Neuruppin, Deutschland
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