Vor 2 Monaten war ich im Klinikum und habe dort 7 Stunden in der Notaufnahme verbracht mit Zwischenuntersuchungen. Am nächsten Tag wurde ich mit Mittagessen vergessen und ein Pfleger ist mir richtig dumm gekommen. Nun zu Weihnachten musste meine Mutti wegen starkem Unwohlsein ins Krankenhaus. Ihr Blutdruck wurde gemessen und lag bei 180. Also sollte sie sich auf eine Pritsche legen und wurde auf den Gang geschoben, wo die ganzen Notfälle durchgeschoben werden. Dort lag sie dann geschlagene 8 Stunden. Eine ältere Dame aus dem Altersheim war dort auch diese lange Zeit. Ein weiterer Patient wurde von einem Pfleger regelrecht angebrüllt, weil er verwirrt war und das Wasser nicht halten konnte. Es wurde wiederholt lauthals und für alle hörbar geschimpft über diesen Patienten, der von einem Autounfall reinkam. In diesen 8 Stunden wurde mehrmals Blutdruck bei meiner Mutti gemessen, aber kein Ultraschall gemacht, obwohl sie immer wieder sagte, dass sie oft Probleme mit der Galle hat. Die behandelnde Ärztin sicherte zu, dies am nächsten Tag nachzuholen. Dann wurde sie aufs Zimmer gebracht mit Verdacht auf Magen-Darm-Infekt, sie sollte nämlich nicht allein laufen wegen des Blutdrucks. Im Zimmer hing der Vorhang schon völlig kaputt und zerflettert am Fenster. Am nächsten kam besagte Ärztin nicht. Der Tropf lief aus und das verunreinigte Bett wurde nie neu bezogen. Stattdessen kam eine Oberärztin (alle ohne Namensschild) in Alltagskleidung und erklärte wieder was von Magen-Darm. Auf das Hinterfragen und Zweifeln meiner Mutti wurde zickig reagiert. Man darf als Patient scheinbar nicht hinterfragen. Nachmittag musste meine Mutti dann auf einmal laufen zum Ultraschall mit dem schnippigen Hinweis, sie solle sich beeilen und die Hände desinfizieren. Das war am 24.12. Nur am Morgen wurde einmal der Blutdruck gemessen, danach hat es niemanden mehr interessiert. Eine junge Ärztin machte den Ultraschall, sagte aber, sie kann es noch nicht genau deuten, die Oberärztin müsse nochmal draufschauen. Meine Mutti wollte dann nach Hause, weil sowieso nichts gemacht wurde und die junge Ärztin hat drum gebeten, sie möge noch eine Nacht da bleiben, sie würde auch zusammen mit der Oberärztin den nächsten Tag zu ihr kommen. Gesagt, getan. In dieser Zeit wurde meine Mutti mit der Kaffeezeit völlig vergessen. Abends hat sie nochmals inständig drum gebeten, wenigstens ein 2. Mal den Blutdruck zu messen. Wieder um die 180. Keiner stellte die Medikamente von ihr mal ein. Am nächsten Morgen dann, welche Überraschung, kam wieder ein fremder Arzt (nicht die junge Ärztin mit der Oberärztin) und der war mehr als unfreundlich und hatte kein Verständnis für die geäußerten Sorgen. Was einen auch wütend macht ist der Umstand, dass meine Mutti in den 3 Tagen mindestens 4-5 Mal erzählen musste, warum sie denn da sei und welche Beschwerden sie hätte und die Anamnese wurde wiederholt durchgegangen. Als wäre es nicht möglich, das im System zu hinterlegen und einmalig für jeden behandelnden Arzt einsehbar zu machen. Sie wurde dann entlassen, aber scheinbar sehr ungern (jedes belegte Bett klingelt ja in der Kasse). Es war nichts los auf der Station. Absolut nicht nachvollziehbar. Und ein Armutszeugnis. Sie ging nach Hause mit der Diagnose, es muss ein Magen-Darm-Infekt sein, ohne vernünftige Abklärung, warum der Blutdruck so hoch ist und ständig schwankt. Wenigstens ein wenig weihnachtlich hätte man es den Patienten dort machen können. Nur für das Gespräch mit dem Arzt hätte sie nicht drin bleiben müssen und hätte Weihnachten auch bei der Familie sein können. So geht man nicht mit Menschen um. Vor allem stand dort (Station 8D) ein Spruch an der Wand, der sinngemäß besagte, man ginge so mit Menschen um, wie man selbst behandelt werden wollen würde. Welche Ironie.
Bewertungen
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Eva S. ★☆☆☆☆
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Jörg Wieter ★★★★★
Ich kann das Klinikum in vollem Umfang weiterempfehlen. Ich hatte einen Leisten- und einen Nabelbruch der super und vor allen Dingen ohne Folgeschäden operiert wurde. Vom Diagnosegespräch angefangen über die organisatorische Annahme die freundlichen Schwestern, Schwesternhelfer und den Ärzten kann ich nur positives berichten. Ich hatte auch schon leider andere Erfahrungen in Krankenhäusern machen müssen. Das Zimmer und das Essen war auch ok. Es ist kein Hotel sondern ein Krankenhaus in dem die Wiederherstellung der Gesundheit an erster Stelle steht und das ist es hier! Vielen Dank an die Station C5!
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Tilo Bach ★★☆☆☆
Das Pflegepersonal war nett. Man muss hier erwähnen, dass es natürlich kein gutes Essen gab, das kennt man ja. Meine Frau war mit einer Fußoperation 4 Tage in diesem Krankenhaus und wurde mit einem Vorderfußentlastungsschuh und Krücken entlassen. Sie hat während der gesamten Zeit keine Physiotherapie gesehen, die ihr zeigen sollte, wie man mit den Krücken und dem Schuh läuft, die Treppen geht oder überhaupt das Bein am besten vor Folgeschäden bewahrt. Auf Nachfrage, 2 Tage vor der Entlassung, kam auch keine Therapie. Ich als Besucher habe das Krankenhaus als trostlos und an der Infomation als genervt empfunden.
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C L ★☆☆☆☆
Hier ist selbst ein Stern zuviel. Ich musste mich als chronisch erkrankt mit Pflegegrad 3 einer OP unterziehen. Dazu kommt, das ich seit mehr als 30 Jahren Schmerzpatient bin. Fast 12 Stunden nach der OP bekam ich endlich eine Schmerzqspritze, da ich vor Schmerzen kaum noch Luft bekam. Man ist hier in keiner Weise auf die Grunderkrankungen eingegangen, es fand keine Versorgung diesbezüglich statt. Die Pflege wurde ebenfalls nicht durchgeführt. Keine Körperpflege, keine Hilfen beim Wäschewechsel oder den Mahlzeiten. Ich musste familiär Hilfe rufen. Außerdem musste ich mir privat von zu Hause Medikamente bringen lassen, da die Klinik nur eine minimale Versorgung stellte, die in keiner Weise ausreichend war. So was kann absolut gefährlich werden für Patienten, die nicht in vorgepresste Schemata passen. Vollkommen unwürdig, wie man hier behandelt wird. Wie ein Mensch zweiter Klasse.
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Mareike Pfeiffer ★★★★★
Ich hatte das große Glück, während meiner gesamten Schwangerschaft, im Wochenbett und darüber hinaus von meiner wunderbaren Hebamme,S.Hoffmann, betreut zu werden – und ich bin einfach nur dankbar! Sie war immer für mich da, hat mir mit ihrer einfühlsamen, ruhigen und gleichzeitig sehr kompetenten Art so viel Sicherheit gegeben. Egal ob Fragen, Sorgen oder einfach nur das Bedürfnis nach einem offenen Ohr – sie hatte stets Zeit, Geduld und die richtigen Worte. Ihre Unterstützung war für mich unbezahlbar. Auch der Aufenthalt in der Geburtshilfe war durchweg positiv. Das gesamte Team dort war herzlich, professionell und aufmerksam. Alle Hebammen, denen ich begegnet bin, waren freundlich, hilfsbereit und unglaublich engagiert. Man merkt, dass sie ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben – ich habe mich zu jeder Zeit bestens aufgehoben und rundum betreut gefühlt. Ich kann meine Hebamme und das ganze Team der Geburtshilfe von Herzen weiterempfehlen. So eine liebevolle und kompetente Betreuung ist wirklich etwas Besonderes!
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Theresia Waldstein ★☆☆☆☆
Helios-Kliniken ! Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei Helios macht man´s andersrum. Mehr kann ich hier nicht aufschreiben. Denn wer das liest, was hier Gang und gebe ist, der glaubt nicht, dass die meisten Angestellten, die hier arbeiten, studiert haben und eine Approbation besitzen. Ich habe Angst noch einmal dort behandelt werden zu müssen.
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