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Bewertungen

  1. Daniel Weber ★★★☆☆

    Ich war vor 2 Jahren in Haus 102 und habe lange überlegt, ob ich hier schreiben soll. Hervorzuheben ist das tolle Pflegepersonal im Haus und auch das grundlegende Konzept, in einer Gruppe zu sein. Die Therapien sind effektiv und helfen, sich weiterzuentwickeln bzw. sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Allerdings konnte man das Gefühl nicht loswerden, dass die Therapeuten teils selbst ziemlich gestresst waren (viele Raucher) und es Unruhe in der Führungsebene gab. Jemand anderes hat hier erwähnt, dass die Visite mit der Chefärztin eher angstbehaftet sei – das kann ich bestätigen. Das sind natürlich alle persönlichen Wahrnehmungen, die teilweise von der damaligen Stimmung eingefärbt sein können. Es gibt allerdings zwei Dinge, über die ich mich im Nachhinein richtig ärgere: 1. Die Anwendung von Antidepressiva: Ich hatte bereits eine Dosis Antidepressiva von meiner behandelnden Hausärztin. Vor Ort wurde damals eine HNO-Ärztin zur Therapeutin weitergebildet und fungierte als Ärztin im Dienst des Hauses. Ihr sagte ich, dass ich gerne versuchen möchte, die Dosis herunterzusetzen. Ohne weitere Beratung wurde dies getan. Mit dieser (eigentlich homöopathischen) Dosis wurde ich dann später auch entlassen. Ob ich damit überhaupt im Wirkbereich war, wurde nicht festgestellt. Ich habe mich hier auf das Urteil der Ärzte verlassen. Erst ein Jahr später, als ich nochmal in einer Tagesklinik war, wurde die Dosis angepasst (dreifache Menge) und kontrolliert, ob ich im Spiegel bzw. Wirkbereich lag. Als es mir dann nach einiger Zeit zwar etwas besser ging, die Wirkung aber hinter den Erwartungen zurückblieb, wurde Lithium ergänzt (ohne dass eine bipolare Störung vorlag). Erst danach begann sich mein Zustand deutlich zu verbessern. Es dauerte dann noch ein Dreivierteljahr, bis ich mich fast „geheilt“ fühlte. Viel Zeit, die ich hier verloren habe. Sicherlich wurde ich in Jerichow stabiler und gesünder entlassen, aber das hatte nicht lange Bestand, da eine fundierte Pharmakotherapie fehlte. 2. Kontaktverbot nach außen: Für das oben beschriebene Ergebnis habe ich über 9 Wochen auf jeglichen Kontakt nach außen verzichtet. Dies gehörte zum Konzept und war mir vorher klar. Allerdings war mein Sohn damals 7 Jahre alt. In meinem damaligen Zustand war ich nicht in der Lage einzuschätzen, ob das wirklich gut für ihn sei. Meine Frau riet davon ab, aber weil ich zu der Zeit keinen Rat von ihr annehmen konnte, habe ich mich lieber auf die Meinung der Ärzte verlassen – auch aufgrund des Versprechens im Erstgespräch (geführt vom damaligen Chefarzt in Vertretung), dass man mit einem Kind sicherlich eine Ausnahme machen und 1–2 Treffen stattfinden könnten. Im Endeffekt hat man das Ganze aber knallhart durchgezogen und jeglichen Kontakt verboten. Ich, Idiot, habe mich auch noch "sklavisch" daran gehalten. Heute zeigt sich jedoch, dass mein Sohn darunter mehr als erwartet gelitten hat – und nun darf ich die Scherben aufsammeln. Quintessenz: Vom Grundkonzept gut, aber Ausbaufähig und nicht alles auf die Goldwaage legen was die Ärzte und Therapeuten an Vorgaben machen (Außer in den Gruppentherapien natürlich)

  2. Alex Anonym ★★★★★

    Das Pflege Personal ist super nett. Es ist ruhig am Wald gelegen. Es gibt viele Möglichkeiten sich körperlich wieder fit zu machen. Das Essen schmeckt für ein Krankenhaus sehr gut. Es kam mir nicht vor wie ein Krankenhaus viel mehr wie ein erholungs und Kur Ort. Ich kann jeden nur empfehlen dieses Krankenhaus aufzusuchen. Da ich uchtspringe kennengelernt habe muss ich sagen das es in Jerichow 100% besser ist

  3. Anja ★★☆☆☆

    Grundsätzlich ist es ein großes Glück, dass es Kliniken, wie diese für psychisch kranke Menschen gibt. Ich war aber hier als Schmerzpatientin. Jedoch spielte diese Tatsache leider eine untergeordnete Rolle. Der Fokus der Klinik liegt auf Psychatrie/Psychosomatik, was aber für mich nicht ausreichend war. Eine medizinische Betreuung, da Schmerzklinik, Haus 11, gab es so gut wie nicht. Die "Visiten" mit der Chefärztin waren angstbehaftet und eher vergleichbar mit einer Vorladung vor ein Tribunal, Kritik wurde nicht zugelassen. Schwierig auszuhalten für mich war außerdem, mir mit anderen, zT. sehr speziellen Mitpatienten ein Zimmer zu teilen. Für meinen Heilungsprozess war dies nicht förderlich. Mein Dank gilt dem Pflegepersonal und besonders der engagierten und kompetenten Ansprechpartnerin auf der Sozialstation!

  1. Olaf Kilian ★☆☆☆☆

    Diese Klinik ist nicht zum empfehlen, weil Ich warte seit November auf eine Antwort wann ich zur Schmerztherapie kommen kann. Im Vorgespräch habe ich alles erklärt was ich will oder möchte, aber bis jetzt keine Anrufe, oder ähnliches. Patienten werden im Stich gelassen. Und wenn man dann noch Unterstützung braucht, um sich zu waschen,anziehen, braucht,dann kommt ds man das nicht leisten kann. Ich hab Pflegestufe 2 und brauch nun mal ein wenig Unterstützung im Alltag. Aber das Pflegepersonal kann das wohl nicht leisten. Diese Klinik ist nicht zu empfehlen. Ärzte, haben keine Zeit, Schwestern unfreundlich bis patzig zu den Patienten.

  2. Tobias Boog ★★★★★

    Wäldlich gelegen jede Station hat sein eigenen Standpunkt ,es ist ein riesiges arial. Das Personal sehr freundlich und das pflege sowie Ärzte Team sehr freundlich und aufschlussreich ...man fühlt sich geborgen.

  3. Frank Schurig ★☆☆☆☆

    Die Geschäftsführung und die AWO sollten sich schämen, Anzeige gegen die Bauernproteste zu erstatten. Wahrscheinlich hat man hier nicht verstanden warum es geht. Auch in der AWO wird man die Folgen der Subventionskürzungen zu spüren bekommen. Ich hoffe das ich nie in dieses Krankenhaus muss.

  1. Nils Gueldenpfennig ★★☆☆☆

    Ich bin echt enttäuscht das nach eineinhalb Monaten noch immer kein Entlassungs Brief bei meiner Hausärztin oder bei mir angekommen ist. Zum Aufenthalt in der Klinik kann ich nur ans Personal appellieren sich untereinander besser abzusprechen und die Patienten nicht quer übers Gelände zu "jagen" weil sie selber nicht wissen wo man jetzt die Therapie hat. Bei der Frau Dr. Hat man das Gefühl gegen eine Wand zu reden evtl auch wegen einer leichten Sprachbarriere. Genau so befinde ich das gelbe und rote Karten System als sehr kindisch. (das bezieht sich nur auf Station 19)Abschließend kann ich aber nur Gutes über Station 14 sagen Da man dort deutlich erwachsener behandelt wird. Auf beiden Stationen waren die Schwestern aber sehr freundlich und nehmen sich auch Zeit für einen.

  2. Shining Girl ★★★☆☆

    Besuchszeiten vereinheitlichen, Ausnahmen schaffen für weitreisende Besucher, das Ziel bestimmter Therapien dem Patienten grundsätzlich erklären und immer darüber informieren, wann welche und zu welchem Zweck die neuen Medikamente eingesetzt werden. Viele sehen es sonst als sinnfreie, undurchdachte Behandlung und glauben, dass die Ärzte einfach machen ohne alles zu hinterfragen!! Das baut kein Vertrauen auf zwischen Patient und Arzt!! Wichtig ist auch, dass der Patient aufgeklärt wird, wie es nach der Behandlung weiter geht! Bei bleibenden Erkrankungen sollte immer darüber informiert werden, welche Hilfen es gibt, ob diese automatisch veranlasst werden durch zuständiges Personal der Klinik oder ob man sich selbst darum kümmern muss!! Wenn die Erkrankung nach dem Aufenthalt im KH auch weiterhin besteht, sollte dem Patienten immer eine schriftliche Information gegeben werden, welche weiteren Schritte gemacht werden müssen!!

  3. Steffi Siebke ★★★★★

    Ich war für 3 Wochen im Haus 19 obere Station. Ich muss ehrlich sagen, es hätte mich nicht besser treffen können. Pflege und Ärzte waren alle echt nett und freundlich. Man fühlte sich da echt gut aufgehoben. Ich würde die Klinik jeden empfehlen.....

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