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Bewertungen

  1. Dominique Volkwein ★★★★★

    Sehr schönes Museum. Die Stände waren großzügig eingerichtet dank den vielen Räume. Alles war mit Liebe gemacht und das Angebot war abwechslungsreich. Toll!

  2. Sonja Lang ★★★★★

    Der Museumsgarten vom Haus Hövener ist einfach ein Traum – wie ein verwunschener Garten aus einem Bestseller-Roman. Sobald man ihn betritt, fühlt man sich entschleunigt, fast so, als würde die Zeit dort ein bisschen langsamer laufen. Der Garten wirkt ganz ohne viel Deko – natürlich, romantisch, etwas urig, aber gerade das macht ihn so unglaublich charmant. Für freie Trauungen ist er wirklich ein Geheimtipp, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte! Ich war als Freie Rednerin zum ersten Mal dort – und ich kann nur sagen: Ich habe mich sofort in diesen Ort verliebt. Hier möchte ich sehr gerne wieder eine Trauung begleiten, denn die Atmosphäre ist so einzigartig, dass sie jedes Ja-Wort zu etwas ganz Besonderem macht. Besonders schön finde ich, dass man mitten in der Innenstadt von Brilon ist und trotzdem so eine wohltuende Ruhe spürt. Parkmöglichkeiten gibt es fußläufig in wenigen Minuten, und dank der tollen Tipps des freundlichen Museumspersonals habe ich sofort einen Parkplatz gefunden. Das gesamte Team ist überhaupt wunderbar herzlich, hilfsbereit und einfach zum Wohlfühlen. Auch das Museum selbst ist absolut sehenswert – spannend, kurzweilig und mit viel Liebe gestaltet. Perfekt für einen kleinen Ausflug mit der Familie oder als Stopp während einer Fahrradtour. Mein Fazit: Wer eine romantische, schnuckelige Location zum Heiraten sucht, ist hier goldrichtig! Und wer neugierig auf Geschichte und schöne Erlebnisse ist, sollte unbedingt einmal vorbeischauen. Ein herzliches Dankeschön an das ganze Team des Museums für die Wärme, die Gastfreundschaft und die vielen kleinen Tipps, die den Besuch so besonders machen!

  3. Jannik Gorewoda ★★★★☆

    Das Haus Hövener präsentiert in der Dauerausstellung gleich mehrere spannende Themen. Besonders überzeugend fand ich den Bereich zur Geschichte des Waldes im Dachgeschoss. Die Stadt Brilon ist ja heute der größte kommunale Waldbesitzer in Deutschland. 7.750 Hektar Wald gehören der Stadt, das entspricht fast 11.000 Fußballfeldern. Wenn wir so einen Wald durchstreifen, sehnen wir uns oft nach echter und unberührter Wildnis. Tatsächlich ist der Wald bei uns in Mitteleuropa aber ein weitgehend von Menschen geformter Lebensraum. Richtiger wäre es eigentlich von einem forstwirtschaftlichen Baum-Acker als von einem Wald zu sprechen. Das Verhältnis zwischen Mensch und den gepflanzen Baum-Ansammlungen hat in Brilon eine lange Geschichte. Die Metallverarbeitung im Sauerland gierte im 18. Jahrhundert regelrecht nach Holzkohle, um aus dem Gestein reines Eisen herauszulösen. Das Problem war dabei, dass für die Gewinnung von 1 Kilogramm Eisen 5 Kilogramm Holzkohle benötigt wurden. Da sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gleich vier Stadtbrände ereigneten und die Nachfrage nach Bauholz für neue Häuser folglich enorme Ausmaße annahm, verschwand der Wald fast komplett aus der Umgebung. An die Stelle des Waldes traten riesige Heideflächen. Die staatlichen Behörden lernten daraus, dass sie dem Raubabbau am Wald Einhalt gebieten mussten. Der Wald wurde unter staatliche Aufsicht gestellt und die wirtschaftliche Nutzung seit etwa 1800 von Förstern überwacht. Mancher Unsinn wurde seit dem späten 19. Jahrhundert trotzdem stärker denn je forciert, etwa die Pflanzung sturmanfälliger Fichten. Orkan Kyrill konnte deshalb 2007 große Waldflächen platt machen. Eine verstärkte Aufforstung mit Laubbäumen soll ähnliche Desaster künftig verhindern. Übrigens gibt es auch im Geologie-Keller des Museums spannende Hinweise auf Waldkatastrophen - allerdings trugen die sich vor rund 125 Millionen Jahren zu. Fossilen verkohlter Pflanzen belegen häufige Waldbrände, ausgelöst vermutlich durch Blitzeinschläge in der Trockenzeit. Damals durchstreiften Herden von Dinosauriern die Region - wie Knochen aus Brilon-Nehden zeigen. 1978 trug die Fundstätte mit dazu bei, unser Bild vom bis zu 10 Meter langen Iguanodon zu revidieren. Etwa 100 Jahre lang waren Forscher davon ausgegangen, dass sich diese pflanzenfressenden Dinosaurier zweibeinig fortbewegten - ähnlich einem Känguru. Seither meint man aufgrund der versteiften Rückenwirbelsäule, dass ein Iguanodon meist vierbeinig unterwegs war. Nur zum Wegrennen oder zur Verteidigung mit den Daumenstachel an den Vorderbein konnte es sich vielleicht auch zweibeinig fortbewegen - so zumindest der gegenwärtige Stand der Forschung. Im Museum wird nämlich anschaulich gezeigt, wie sehr sich Rekonstruktionen dieser Tiere im Laufe der Zeit verändert haben. In den 1820er Jahren - damals waren nur wenig Knochen des Iguanodon bekannt - stellte man sich das Tier wie einen zu groß geratenen Leguan vor - ein schwerfälliges Monster mit exotischem Horn auf der Nase. Die Entdecker ahnten damals noch nicht, dass es sich bei dem Nasenhorn eigentlich um ein Daumendorn handelte... In Brilon-Nehden wurden übrigens auch Jungtiere gefunden. Paläontologen können daher die Entwicklung der Tiere in verschiedenen Altersstadien rekonstruieren. Vor 126 Millionen Jahren hätte man damals in Brilon auch Krokodilen und Schildkröten begegnen können. Die küstennahe Landschaft wurde von Flüssen und Seen durchzogen. An deren Ufer gediehen Zypressen und Farnen, auf den Hügeln auch Ginkgos und Kiefern. Es herrschten feuchtwarme Bedingungen - sicherlich eine faszinierende Welt. Ansonsten können im Museum ein paar eingerichtete Wohnräume der Kaufmannsfamilie Hövener besichtigt werden. Und es gibt Exponate und Bilder zum Bergbau in Brilon. Bei der Darstellung der Stadtgeschichte fehlt leider allerdings etwas der rote Faden.

  1. D D ★★★★☆

    Kleines Museum, in dem sowohl eine Dauerausstellung über die Geschichte der Stifterfamilie als auch wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen zu sehen sind. Besonders interessant fand ich die paläontologisch-geologische Ausstellung im Keller. Die Umgebung von Brilon hat eine interessante geologische Vergangenheit, wodurch auch verschiedene Bodenschätze und viele Fossilien zu finden sind.

  2. Bernd Henne ★★★★★

    Teddybären Aktion war toll, meine Enkelin ist fasziniert von allem anderen auch gewesen. Video Filme haben sie so in Anspruch genommen, dass die Teddybären fast vergessen waren.

  3. Helmut Hiegemann ★★★★★

    Auf jedenfall ein Besuch wert

  1. M. Z. ★★★★★

    Überraschenderweise ein tolles kleines Museum. Haben wir gar nicht mit gerechnet. Im Kellergeschoss eine schöne kleine Dinosaurierausstellung, toll für Kinder. Dame am Empfang sehr freundlich und hilfsbereit.

  2. J. Sch. ★★★★★

    was ein tolles Museum!! soo freundliche Mitarbeiter, die Führung für Kleinkinder war grandios! Absolut auf Kinderniveau, die Mitarbeiterin hat es so so toll erklärt, die Kinder "abgeholt" und alles Kindgerecht erklärt. Ich war mit 6 anderen Muttis inkl. Kindern da und alle sind restlos begeistert. Absolut zu empfehlen!!

  3. Jennifer Schilling ★★★★★

    was ein tolles Museum!! soo freundliche Mitarbeiter, die Führung für Kleinkinder war grandios! Absolut auf Kinderniveau, die Mitarbeiterin hat es so so toll erklärt, die Kinder "abgeholt" und alles Kindgerecht erklärt. Ich war mit 6 anderen Muttis inkl. Kindern da und alle sind restlos begeistert. Absolut zu empfehlen!!

  1. Klaus B. ★★★★★

    Ein so vielseitiges und didaktisch herausragendes Museum habe ich selten gesehen! Da reicht der Begriff "Heimatmuseum" bei weitem nicht. Ein absolutes Erlebnis, und das für vier Euro pro Person!

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Museum Haus Hövener?

Das Museum Haus Hövener befindet sich in der Am Markt 14, 59929 Brilon, Deutschland

Wie lautet die Telefonnummer von Museum Haus Hövener?

Sie erreichen das Museum Haus Hövener unter +49 2961 9639901

Wie kommt man zum Museum Haus Hövener?

Zum Museum Haus Hövener gelangen Sie über den folgenden Link

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