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Bewertungen

  1. Brigitte S. ★☆☆☆☆

    Ein Schild welches sehr Wage etwas über die Geschichte dieser Anlage erzählt. Keine Reste des Walles zu finden. Hier wäre nochmal eine Beschreibung empfehlenswert.

  2. Thus Wurstbursch Kögl de Waldinutzy, Attaknabe (De x-träjm Soup man) ★★★★☆

    Das Gipfelplateau der Altscheuer ist - naja, war - umschlossen vom Ringwall der Heuneburg, einer ehemaligen Ringwallanlage, deren Entstehung und Nutzung der Völkerwanderungszeit zugeschrieben wird. Wer hier von Kelten, Kult oder Magie schreibt, liegt falsch, solange es dafür keine Belege gibt. Für die Errichtung der Anlage wurden Felsen des nahen Steingerölls verwendet. Sie wurde erstmals im Jahre 1589 als "Quirnburg" im Urbar des Amtes Lichtenberg erwähnt. Untersuchungen am Wall finden bereits seit dem 19. Jahrhundert statt (z. B. 1842 und 1843), sind aber teils schlecht dokumentiert. So dachte man bis Ende des 20. Jahrhunderts, man habe eine vorgeschichtliche, bis in die Latènezeit zurückreichende Anlage vor sich, die später von Römern nachgenutzt wurde. Von dieser Annahme ist die Archäologie heute abgekommen. Neubewertungen der Funde und der Situation am Berg haben zu einer Deutung der Anlage als alamannische Befestigung und Höhensiedlung sowie als karolingische Burg 4./5. Jahrhunderts geführt. Also keine magischen Kultkelten - damals siedelten Alamannen in dieser Gegend. Ganz ausgeschlossen ist es aber nicht, dass der Bergrücken davor schon besiedelt war, oder zumindest in irgendeiner Form genutzt wurde. Die um die Gipfel der Altscheuer liegende ovale Anlage hat eine Südsüdwest-Ostnordost-Ausdehnung von etwa 180 Metern und eine Westnordwest-Ostsüdost-Ausdehnung von ca. 120 Metern. Er umschließt damit eine Fläche von 1,57 Hektar. Östlich, südlich und westlich ist der Ring von einem Spitzgraben umgeben. Dieser Graben war zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch zwischen drei und vier Metern breit und ein bis zwei Meter tief. Im Norden, wo der Berg mit einer felsigen Flanke steil abfällt, war ein solcher Graben nicht notwendig, er fehlt daher hier. Mit den Abschnittswällen und dem Annex ergibt sich eine Gesamtfläche von etwa 3,2 ha für die gesamte Anlage. Sie zählt damit zu den kleineren Ringwallanlagen. Von Norden östlich umfahrend bis nach Südwesten liegt noch ein äußerer, schwächerer Abschnittswall etwa 20 bis 50 Meter vor dem Ringwall. Er umfing die Anlage zu drei Vierteln, und schützte so noch einmal zusätzlich die drei einfachsten Zugangsseiten im Osten, Süden und Westen. Diesem ist ein weiterer von Osten nach Süden vorgelagert. Vom ersten Abschnittswall zweigt im Süden Y-förmig ein weiterer Annexwall ab, der sich bis zum Ende des zweiten Abschnittswalls verfolgen lässt und die südliche Sattelseite des Bergrückens zusätzlich schützte. Im Osten befand sich ein Zangentor, ein weiterer Zugang im Südwesten soll neuzeitlich sein, das ist aber nicht ganz klar, weil der noch nicht archäologisch untersucht wurde. Problem, wie üblich bei solchen Anlagen (z. B. Heidelberg/Heiligenberg): Die Wasserversorgung. Innerhalb der Wallanlage findet sich keine Wasserquelle oder Zisterne. Einige Gehminuten südöstlich der Anlage befinden sich die Quellen Alter Lichtenberger Brunnen und Steinbruchbrunnen, die vermutlich einst die (damit ziemlich aufwändige) Wasserversorgung der Höhenbefestigung darstellten.

  3. Viking Nomad ★★★☆☆

    Die Heuneburg ist gut erreichbar über den naheliegenden Parkplatz. Durch die Felsen gibt es eine magische Atmosphäre. Eine Hütte gibt es auch in der Nähe. Für Wander Fans genau richtig.

  1. strandfamilie ★★★☆☆

    Den Spaziergang zur Heuneburg kann man ideal mit dem Pfad der Gechichten verbinden. Gut vom Parkplatz Heuneburg in Lichtenberg erreichbar. Vor Ort befindet sich eine Infotafel und eine Wanderhütte.

  2. Joern Becker ★★☆☆☆

    Als historischer Ort, sieht man hier gar nichts oder man braucht sehr viel Phantasie, um sich hier was vorzustellen. Andererseits, als reiner Ausflugsort auf der Höh' mit Hütte ist er auch nicht schlecht.

  3. barbel parcival ★★★★★

    Heuneburg: keltischer Ringwall oder eben doch Kultstätte? Da sollte sich jeder sein eigenes Bild machen!

  1. Sandrine Lange ★★★☆☆

    netter Spaziergang, gut sichtbare Wanderwege. Nichts außergewöhnliches. Kann man mal machen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Heuneburg?

Das Heuneburg befindet sich in der Unnamed Road,64401, 64401 Groß-Bieberau, Deutschland

Wie kommt man zum Heuneburg?

Zum Heuneburg gelangen Sie über den folgenden Link

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