„Ich war von August bis Oktober stationär in der Salusklinik Friedberg. Als ich ankam, wirkte alles fast idyllisch: kleine Häuser wie in einem Dorf, eine ruhige Anlage, ein wunderschöner Garten voller Obstbäume. Ich wollte dort mehrere Monate bleiben und hoffte, endlich zur Ruhe zu kommen und stabil zu werden. Dieser erste Eindruck hat mich sehr getäuscht. Schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich, als wäre ich in einem Umfeld gelandet, das für mich nicht heilsam war. Die Atmosphäre empfand ich als streng, fast feindselig gegenüber jeder Form von Leichtigkeit. Selbst am Wochenende schien ausgelassenere Stimmung unerwünscht zu sein. Regeln änderten sich plötzlich und ohne ersichtlichen Grund – wie die Begrenzung der Stühle im Speisesaal – und kleine Verstöße führten gefühlt sofort zu Sanktionen, etwa dem Einzug des Handys für 24 Stunden. Kopfhörer durfte man außerhalb des Zimmers überhaupt nicht nutzen, selbst abends, wenn man eigentlich Zeit zur Erholung gebraucht hätte. Was mich aber wirklich gebrochen hat, waren die Erlebnisse mit einigen Mitpatienten. Ich wurde wegen meiner sexuellen Orientierung beleidigt, teilweise so offen und verletzend, dass ich mich nachts eingeschlossen habe, weil ich Angst hatte. Als ich eines Morgens eingeritzte Symbole vor meiner Tür fand, fühlte ich eine Mischung aus Schock, Wut und absoluter Hilflosigkeit. Das war ein Moment, der mich bis heute verfolgt. Als ich das Personal um Unterstützung bat, erlebte ich wenig Verständnis. Manche Reaktionen fühlten sich für mich eher abweisend oder bagatellisierend an, manchmal sogar wie unterschwellige Vorwürfe. Ich stand da mit meiner Angst, meinem Schmerz – und fühlte mich allein. Auch weibliche Rehabilitandinnen schienen immer wieder mit respektlosem Verhalten anderer Patienten konfrontiert zu sein, was mich zusätzlich betroffen gemacht hat. Dazu kam die hohe Zahl an Abbrüchen und Rückfällen, die für mich wie ein ständiges Warnsignal wirkte. Einige Mitarbeitende wirkten bemüht, andere eher überfordert. Hätte ich nicht Glück mit meiner Bezugsgruppe (45+) und zwei wirklich engagierten Therapeuten gehabt, wäre ich emotional zusammengebrochen. Nach acht Wochen durfte ich endlich gehen. Zuhause bin ich freiwillig in eine psychiatrische Klinik gegangen, weil mich die Zeit dort innerlich so aus dem Gleichgewicht gebracht hat, dass ich Albträume bekam und die Erlebnisse allein nicht verarbeiten konnte. Ich weiß, dass andere Menschen die Salusklinik vielleicht ganz anders erleben. Aber für mich persönlich war diese Zeit eine der schwersten meines Lebens. Deshalb würde ich diese Klinik besonders Frauen und queeren Menschen nicht empfehlen, weil ich den Umgang mit entsprechenden Situationen als unzureichend und wenig schützend erlebt habe.“
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Bewertungen
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Sascha Baum ★☆☆☆☆
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Bjoern Englert ★★★★★
Ich habe in der Salus Klinik in Friedberg eine wirklich wertvolle Zeit erlebt. Es war bereits mein dritter Aufenthalt dort, und jedes Mal konnte ich spüren, wie gut mir die Therapie tut. Natürlich war die Zeit nie einfach – Therapie bedeutet schließlich Arbeit an sich selbst – aber im Rückblick empfinde ich jeden Aufenthalt als bereichernd und wohltuend. Die Mitarbeiter*innen sind durchweg freundlich, respektvoll und unglaublich hilfsbereit. Man hat dort das Gefühl, wirklich gesehen und ernst genommen zu werden. Die Atmosphäre ist unterstützend, professionell und zugleich menschlich. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und die Unterstützung, die ich in der Salus Klinik erhalten habe, und kann sie aus voller Überzeugung weiterempfehlen.
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Ronny ★★★★★
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – Eine Klinik, die mein Leben spürbar verändert hat Ich möchte der Salus Klinik Friedberg und dem gesamten Team von Therapeutinnen und Therapeuten von Herzen danken. Ich habe dort 5 Monate Kerntherapie und anschließend 3 Monate Adaption durchlaufen – eine intensive Zeit, in der ich mich zu jedem Moment bestens betreut, verstanden und ernst genommen gefühlt habe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit einer Wärme, Geduld und Professionalität, die mich wirklich berührt hat. Es war nicht nur Behandlung – es war echte Begleitung, echtes Gesehenwerden, und oft auch genau der Mut, den ich gebraucht habe, um weiterzugehen. Während dieser acht Monate hatte ich immer das Gefühl: „Ich bin hier richtig, und ich bin in guten Händen.“ Dank dieser Unterstützung konnte ich wichtige Schritte machen und Themen angehen, die ich alleine nie hätte bewältigen können. Dafür bin ich zutiefst dankbar. Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team der Salus Klinik Friedberg – ihr leistet von Mensch zu Mensch wirklich Großartiges.
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Philipp ★★★★★
Es ist ein guter Ort für den Beginn seiner Genesung! Sowohl die Freizeit und Sport Angebote (Yoga, Entspannung, Laufen, Kraftsport uvm.), als auch die psychologischen und psychotherapeutischen Settings (Einzel, Indikativgruppen, Rückfallmangment uvm.), sind vielschichtig, durchdacht, angepasst und hilfreich. Auch die medizinische Betreuung und Versorgung ist im Vergleich außerordentlich! Ausserdem empfand ich die Mitarbeiter im allgemeinen durchweg sehr professionell und freundlich. Alles in allem kann ich, mit reichlich Erfahrung in der "Drogentherapielandschaft" welche ich im laufe der letzten 30 Jahre gesammelt habe, ruhigen Gewissens behaupten dass man hier die Hilfe bekommt die man braucht um sprichwörtlich die "Zügel wieder in die Hand zu bekommen" ! ! ! Dankeschön.
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rezreh rezreh ★★★★☆
Meine Zeit dort war ganz gut.Meine Therapeutin,muss wirklich sagen die beste,hat ihren Job sehr gut gemacht.Sie hat sich für mich und unsere Gruppe mit Herzblut eingesetzt.Joar das mit der Arbeitstherapie ist schon etwas in Frage zustellen.Mit der Garten/Hauswirtschaft at OK aber warum müssen Patienten in ein abgerantzten Eingangsbereich neue Patienten/Besuch empfangen.Könnte Mann heut zu Tage moderner gestalten.Sportmässig kann man ich nichts schlechtes sagen .Die Kaferteria hat auch alles da.Was vielleicht fehlt ist ne Bushaltestelle,das man nicht mehr soviel laufen muss Gruß ans Salus Team
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Mattan Gebreab ★★★★★
War nicht mein Aufenthalt, ich war insgesamt 11 Monate da. Aber ich muss sagen es hat mir sehr geholfen und ich hätte niemals gedacht wo ich jetzt stehen würde. Vielen Dank an das ganze Team für die Unterstützung, also bei mir hat es funktioniert.
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Natascha Wächter ★★★★★
Ich fande es eine super Einrichtung. Ich konnte eine sehr gute Therapie dort machen und hatte genug Hilfe und Unterstützung. Das Angebot ist vielfältig und die Therapeuten gehen auf einen ein. Desweiteren hat man genug Freizeit für sich. Nur empfehlenswert.
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Uwe Walter ★★★★★
Ich bin mit dieser Einrichtung sehr zufrieden. Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt und ich bin davon überzeugt, dass ich meine Ziele hier erreichen kann. Kompetentes Fachpersonal, anders kann man es nicht ausdrücken. Es wird einem viel abverlangt, aber genau das ist es ja, worum es in dieser Klinik geht. Wer etwas ändern will, der muss auch bereit sein, an sich zu arbeiten. Beide Daumen hoch!
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MATT LORD ★☆☆☆☆
Hier wird fahrlässig mit der Gesundheit der Patienten umgegangen. Man sperrt Leute die frisch von der Heimfahrt kommen und negativ sind, mit positiven Zimmernachbarn ins Zimmer, anstatt beide zu separieren um zu verhindern, dass die negative Person angesteckt wird. Und das von einer medizinischen Einrichtung. Glückwunsch. Kleiner Nachtrag: Die Person hat jetzt auch Symptome. Da sollte man ernsthaft über den Rechtsweg nachdenken.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von salus klinik Friedberg?
Das salus klinik Friedberg befindet sich in der Warthfeldsiedlung 3, 61169 Friedberg (Hessen), Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von salus klinik Friedberg?
Sie erreichen das salus klinik Friedberg unter +49 6031 71210
Wie kommt man zum salus klinik Friedberg?
Zum salus klinik Friedberg gelangen Sie über den folgenden Link