Nachtrag zur Antwort: Liebe Verena, vielen Dank für deine Rückmeldung. Leider muss ich anmerken, dass eure Antwort einen grundlegenden Rechenfehler enthält: Ihr vergleicht meine Jahresaufstellung mit dem Semesterbeitrag und kommt dadurch zu dem falschen Schluss, ich hätte die Zahlen falsch addiert. Wenn ihr eure eigene Semesterbeitragsauflistung (331,90 €) einfach mal zwei rechnet, kommt ihr genau auf diesen Wert – was meine Aussagen vollständig bestätigt. Auch euer Hinweis auf den durchschnittlichen Mietpreis in Gelsenkirchen ist in diesem Zusammenhang nicht zielführend. Studierende wohnen häufig im AKAFÖ-Wohnheim – und dort liegen die Quadratmeterpreise deutlich höher: 13–17 m² kosten dort zwischen 299 € und 317 € pro Monat → Das entspricht einem Preis von 18 bis 23 €/m² – also fast das Dreifache des von euch genannten Gelsenkirchener Durchschnitts von 6,86 €/m². Bevor du anfängst zu studieren, spare! Wenn du an der Westfälischen Hochschule studieren möchtest, solltest du dir über die enormen finanziellen Belastungen im Klaren sein. Die jährlichen Grundkosten für einen Studierenden betragen hier stolze 6.362,80€ (zum Vergleich: der durchschnittliche BAföG-Satz beträgt 6.888€ pro Jahr). Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen: • Miete im AKAFÖ-Wohnheim: 317€ pro Monat, also 3.804€ pro Jahr • Mensa-Essen (bei 20 Mahlzeiten im Monat): 120€ pro Monat, also 1.440€ pro Jahr • Wasser (2 Liter pro Tag): 40€ pro Monat, also 480€ pro Jahr • AKAFÖ-Beitrag: 250€ pro Jahr • Deutschland-Ticket: 352,80€ pro Jahr • AStA-Beitrag: 36€ pro Jahr Und das sind nur die Grundkosten! Weitere Ausgaben wie Lernmaterialien, Freizeit und andere Lebenshaltungskosten sind dabei nicht eingerechnet. Besonders problematisch ist die Rolle des AKAFÖ, das die Studierenden systematisch abzockt. Jährlich zahlen die Studierenden 250€ an das AKAFÖ, doch dafür gibt es kaum Gegenleistungen. Kulturveranstaltungen an den Standorten Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen? Fehlanzeige. Alle Mittel scheinen nach Bochum zu fließen, während die Studierenden an den WHS-Standorten leer ausgehen. Sogar die Website des AKAFÖ listet ausschließlich Veranstaltungen für Bochum. Wer nicht in Bochum studiert, scheint keine Rolle zu spielen. Die Unterkünfte des AKAFÖ sind ebenfalls in einem schlechten Zustand. Im letzten Winter blieben viele Zimmer wochenlang unbeheizt, was eine Zumutung für die Studierenden darstellt, die ohnehin schon 317€ Miete im Monat zahlen müssen. Der Service und die Unterstützung vonseiten des AKAFÖ lassen stark zu wünschen übrig. Die Studierenden werden hier allein gelassen, während fast 2 Millionen Euro jährlich von ihnen eingesammelt werden. Auch die Mensapreise sind überzogen. Für ein Hauptgericht zahlt man 2,50€, für eine Beilage 1€, und ein Brötchen kostet stolze 2€. Im Vergleich dazu sind die Preise in anderen Studierendenwerken, wie zum Beispiel in Düsseldorf, wesentlich günstiger. Für Studierende mit knappen Budgets ist das eine enorme Belastung. Und obwohl viele Studierende in Deutschland BAföG erhalten – im Durchschnitt etwa 574€ pro Monat – deckt das gerade einmal die Grundkosten. Mit Grundausgaben von über 530€ pro Monat an der WHS bleibt Studierenden oft kaum Geld für zusätzliche Ausgaben wie Lernmaterialien, Freizeit oder andere notwendige Dinge übrig. Der maximale BAföG-Satz liegt bei 934€ pro Monat, doch nur wenige Studierende erhalten diesen Betrag. Selbst mit staatlicher Unterstützung bleibt das Leben an der WHS eine finanzielle Herausforderung. Fazit: Wer an der WHS studiert, muss tief in die Tasche greifen, während das AKAFÖ vor allem profitiert. Es wäre dringend notwendig, dass die Hochschule sich stärker für die Studierenden einsetzt und die finanzielle Belastung durch Mensapreise, Wohnkosten und fehlende Unterstützung reduziert. 2/5 Punkten – Gutes Studium, aber das AKAFÖ macht einem das Leben schwer.
Fotos
Bewertungen
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Michaelious “SUNTRANS” Flusen ★★☆☆☆
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Fituber ★★★★★
Wir kommen oft gerne von Haus Heege rüber, wenn das Essen dort öfters ungenießbar ist. Das Essen schmeckt in der Westfälischen Hochschule Mensa richtig richtig gut.
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Sabine S ★★★★★
Absolut tolle Hochschule. Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Viele Professoren haben sich Zeit für ihre Studenten genommen. Ein Professor setzt sich sogar im Gang zu den Studenten und erklärt die Inhalte nochmal, sofern man Schwierigkeiten hat. Ich bin dankbar für die Menschlichkeit, die hier an den Tag gebracht wird. Allerdings muss ich auch zugeben, das besonders das Informatikstudium sehr anspruchsvoll ist. Die hohen Durchfallquoten besonders in den ersten beiden Semestern sind imens. Programmierstile sind individuell. Den Programmierstil des Professors anzueignen um überhaupt nur eine geringe Chance zu haben, die Klausuren bestehen zu können, ist heftig. Auch Mathematik für Informatiker ist nicht ohne, ich habe auch an einer Universität studiert mit 3 Mathemodulen und nicht annähernd so komplexe Rechnungen gehabt. Wer Klassenfeeling haben möchte ist hier genau richtig, man muss sich aber auch bewusst sein, dass einem viel abverlangt und nichts geschenkt wird.
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I ★☆☆☆☆
Ich studierte Maschinenbau an FH. Ich muss leider sagen, dass ich überhaupt mit dieser FH nicht zufrieden bin und war. 50% der Professoren behandeln die Studies wie Dreck. Die Fristen müssen die Studies anhalten, aber Profs überhaupt nicht. Man schreibt manschen von ihnen eine Mail , die reagieren aber gar nichts. Die Studies haben nur Pflichte und keine Rechte leider.
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Nina Kensy ★★★★☆
Tolle, weltoffene Hochschule mit größtenteils guten bis sehr guten Profs (Ausnahmen gibt es überall). Ein besonderer Pluspunkt ist die familiäre Lernatmosphäre in meist kleinen Gruppen. Die Lehrangebote sind vielfältig. Die meisten Professor*innen sind jederzeit erreichbar sowie engagiert und gewillt, ihre Studierenden zu unterstützen. Ein Minuspunkt ist die teilweise doch recht üble Organisation. Da ist noch viel Luft nach oben. Deshalb gibt es auch keine fünf Sterne. Allerdings ist die Organisation an Universitäten und Hochschulen allgemein ein Problem. Ich bin für mein Masterstudium an eine große Universität gewechselt und kann hier teilweise von einer noch viel schlechteren Organisation berichten. Alles in allem würde ich die Westfälische Hochschule jederzeit weiterempfehlen. Ich hatte größtenteils eine gute Zeit an dieser Hochschule und habe sehr viel mitnehmen dürfen.
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Ruhrpottheimat ★★★☆☆
An sich eine recht gute Fachhochschule, allerdings noch mit deutlichem Verbesserungsbedarf. Die Klausurtermine werden leider viel zu spät veröffentlicht. Für Studenten, die auch noch andere Termine zu planen haben und sich früh genug vorbereiten wollen, ist dies leider sehr ungünstig. Auch die Veranstaltungspläne kommen erst spät online. In der Mensa ist das Essen leider auch nicht das beste. Ansonsten ist die FH schön eingerichtet, es gibt einige Orte zum Lernen und es gibt genügend Parkplätze.
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Thomas N. ★★☆☆☆
Ich kann hier nur für den Fachbereich Informatik und das allgemeine Drumherum sprechen. Die Gebäude und sanitären Anlagen sind gepflegt. Da kann man nix sagen. Die FH ist - meines Erachtens - nicht groß, so dass man viele vom Gesicht kennt und ein persönlicherer Umgang gegeben ist. Das Essen in der Mensa ist unteres Mittelmaß. Der Henkelmann, eine kleine Portion für 2,50€, dagegegen schon besser. Die Lage der FH ist recht denzentral. Eine Pizzeria oder ähnliches ist fußläufig zu weit entfernt. Mit dem Bus dauert es jedoch nur 6min, bis man in der Innenstadt von Buer ist. (+ Fußweg zur Haltestelle) Eigentlich ist auch die Nähe zu den Professoren gegeben und die meisten sind auch freundlich. Man grüßt sich auf dem Flur. Freundlich heißt aber weder kompetent noch dem Wohle des Studenten zugetan. Der Fachbereich Informatik ist nicht zu empfehlen. Absolventenquote von 25% nach 9 Semestern. Ja, liebe Studenten, ihr lest richtig. Dies hängt damit zusammen, dass es eigentlich nur zwei Professoren in 4-5 (je nach PO) Modulen gibt, die dem Studenten das Leben zur Hölle machen. 70-80% Durchfallquoten in den besagten Modulen sind keine Seltenheit und der Klausurdurchschnitt liegt häufig um 4,0 rum. Dies wird mit mangelndem Einsatz der Studenten begründet. Skript unverständlich für einen Studenten oder so minimalistisch oder abgedreht abstrakt gehalten, dass ein Student das Wissen in einem Buch nicht wiederfinden oder nachvollziehen kann. Da helfen dann auch Youtube-Videos nur bedingt. Und was machen die Professoren? Die schieben es auf die Studenten oder bedauern die mangelnde Teilnahme. Wären diese besagten Professoren etwas zuvorkommender, wäre das Studium wesentlich erträglicher. Die Creditpoints für die Module der Mathematik und Programmierung in Java sind auch in der neuen PO klar unterdimensioniert. Wurde uns versprochen, dass wir in Programmierung mehr Übung bekommen, werden stattdessen nur neue Themen draufgepackt und auf eine widerliche Weise abgefragt, die die Grenzen der Abstraktion für einen Studenten (noch nicht mal Berufsänfänger) sprengen. Selbst Mathe-Asse, die von der Uni Essen Nachhilfe geben, bestätigen, dass man in den Mathe-Modulen nix geschenkt bekommt. Damit wollten sie zum Ausdruck bringen, dass es einfach nur zum Kotzen schwer ist. Ich habe den Stoff der Linearen Algebra bei Studenten der Uni Essen gesehen und konnte nur müde schmunzeln. Das waren Schritte, die wir angesprochen und übersprungen haben. Das man 1-2 schwere Module zum Filtern hat, ist ja normal in einem Studiengang. 4-5 Module sind aber der Wahnsinn. Da ein normales Gespräch mit Professoren keine Abhilfe schafft, hoffe ich mit einer derartig negativen Bewertung den Druck zu erhöhen. Und wenn andere Studenten folgen würden, würde diese Kritik nicht innerhalb des Fachbereichs bei den Prüfern versiegen.
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Erna Ruhrkind ★★★★★
Die Mensa ist super! Viel Auswahl und für jeden etwas dabei. Die Preise sind auch in Ordnung. Das Personal ist immer freundlich und hilfsbereit. Parkplätze sind zu Stoßzeiten zu wenige vorhanden. Leider wird auch immer wieder die Zufahrt vor dem Haupteingang zu geparkt. Die sanitären Einrichtungen sind in gutem Zustand und sauber.
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