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Bewertungen

  1. Saskia Mengering ★☆☆☆☆

    Eigentlich würde ich keinen einzigen Stern vergeben, wenn ich könnte. Ich war 2023 dort und es war der HORROR! Zimmer sind dreckig, veraltet, überwiegend mit Teppich ausgelegt und die Badezimmer ein Witz. Die Rohrleitungen waren ständig verstopft oder es kam kein heißes Wasser. Da kann man sich schon mal nicht wohlfühlen. Auf der Akutstation herrschen straffe Regeln: Medikamente pünktlich abholen, Dosetts wieder wegbringen, Pflicht an ALLEM teilzunehmen (Teilnahme nicht verhandelbar). Pflegepersonal trinkt überwiegend nur ihren Kaffee im Dienstzimmer und reagiert genervt auf Nachfragen (und diese NUR zu bestimmten Zeiten). Ich wurde von einem Mitpatienten verbal sexuell belästigt, auch vor Zeugen, und habe dies sofort gemeldet. Überraschung - es passierte NICHTS. Dies hat meinen psychischen Zustand eher mehr geschädigt. Einen Tag später hatte ich Streit mit einer Patientin , diese beschwerte sich über mich und ich wurde SOFORT ohne Gespräch entlassen. Es ist nichts gravierendes vorgefallen! Ich musste sofort die Klinik verlassen und wurde einfach alleine stehen gelassen. Meine Entlassung stand eh kurz bevor (1Woche noch) , aber man hörte das die Plätze auf der Warteliste eng werden. Diese Klinik hat mehrfach Patienten einfach so , weil denen etwas nicht passte , entlassen.So geht man nicht mit Menschen um. Denen geht es nur ums Geld aber nicht um den Menschen selbst. Und das ging so so vielen so, die zur gleichen Zeit mit mir da waren. DIESE KLINIK IST DER HORROR ! Und die Chefärztin der Akutstation empfand ich als unfähige , unmenschliche Person und sollte lieber am Fließband arbeiten. Wer wirklich professionelle Hilfe braucht geht besser NICHT dorthin.

  2. M. ★☆☆☆☆

    Liebe Long-Covid-Betroffene, passt auf euch auf, wenn ihr in dieser Klinik an einer Post-Covid-Reha teilnehmt. Ich war im September 2024 für 5 Wochen dort und habe mehrfach betont, dass ich seit zwei Jahren keinen Sport machen kann und sich mein Zustand durch Sport verschlechtert. Dennoch wurde mir ein Therapieplan mit umfangreichem Sportprogramm überreicht (Zirkeltraining, Aqua-Gymnastik, Krafttraining im Geräteraum und weitere). Ich habe den Therapeuten vertraut und dachte, wer sich Schwerpunkt Long Covid auf die Website schreibt, wird schon wissen, was zu tun ist. Das war ein großer Fehler. Wer PEM/PENE hat, verschlechtert seinen Zustand durch Sport. Und genau das ist mir passiert. Es hat ein Jahr gedauert, sich von der Reha zu erholen, es ist wirklich grob fahrlässig und Körperverletzung, dass in einer Rehaklinik nicht die Grundsätze von PEM/PENE bekannt sind. Auf der Homepage steht bis heute, dass die Leistungsfähigkeit durch Training wieder hergestellt wird. Das mag bei Psychischen Erkrankungen funktionieren, aber Long Covid ist nun mal keine psychische sondern eine organische Multisystemerkrankung. Diese Klinik muss dringend ihr Konzept überarbeiten.

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  1. Kirsten Stegemann ★☆☆☆☆

    Ich war im April in der Rehaklinik und bin unvoreingenommen trotz mittelmäßiger Bewertung dort hingefahren. Die Zustände im Zimmer, in der Dusche der Schwimmhalle dokumentiere ich mit beiliegenden Fotos. Ich hatte das Pech, eine gestresste und unsichere Einzeltherapeuthin zu haben, die undeutlich deutsch sprach. Sie fühlte sich nicht beim Aufnahmegespräch (schwanger), was zur Folge hatte, dass Therapiemöglichkeiten nicht ordentlich besprochen wurden. Die Klinik wirbt im Internet mit Schmerztherapie und EMDR. Deshalb war ich dort. Ich habe weder einen Schmerztherapeuthen, noch Physiotherapeuthen, Sozialtherapeuthen, Ergotherapeuten, Musiktherapeuthen, Gruppentherapien in Bezug auf mein Krankheitsbild kennengelernt. Die Einzeltherapeutin war in Woche 2 dann krank. Der für mich zuständige Arzt war die ganze Zeit nicht da. Ich habe mir in der Schwimmhalle (Fotos) das Knie verletzt und musste deshalb abfahren, weil ich angeblich kein MRT bekommen hätte. Zum 4,5 km entfernten Bahnhof hat man mich aber mit dem stark verletzten Knie nicht gebracht. Angeblich gab es keinen Fahrer. Das waren Zustände, das habe ich in den anderen fünf Rehas nicht erlebt. Ich habe angesprochen, dass ich nicht die notwendigen Therapien bekomme. Eine Lösung (außer die medizinisch abgewiesene Abfahrt) gab es nicht. Man schickte mir dann einen Entlassungsbericht, aus dem zum Teil aus einem 15 (!) Jahre alten Rehabericht fast wörtlich abgeschrieben wurde. Weiterhin stehen dort falsche Fakten zu Arbeitsplatz, Arbeitszeit und Arbeitsumfang. Diagnosen, die zur Einweisung in die Reha führten, wurden gar nicht erst aufgeführt. Leider war die Chefärztin nicht verfügbar. Sie hat mein Beschwerdeschreiben aber gelesen. Ich frage mich, wer den Entlassungsbericht erstellt hat? Die Einzeltherapeutin war am Aufnahmetag 5 min verfügbar, in einem Gespräch in Woche drei war sie gedanklich abwesend, weil sie einen Termin hatte und unter Zeitdruck war und dann gab es nur noch ein "Entlassungsgespräch",wo mir die Abreise angeordnet wurde. Das alles hat zum Ergebnis, dass mir die Ersatzreha auch abgelehnt wurde. Ich sei zwar arbeitsunfähig, aber leistungsfähig und könne doch nach Ersatzreha neu eingeschätzt werden. Das alles, weil Menschen mich bewerten, die mich nicht kennengelernt haben. Der Therapieplan liegt der DRV vor. Ich werde in den Widerspruch gehen. Vielleicht nimmt die Chefärztin mal den Hörer in die Hand und erklärt der DRV Bund, wie der Rehabericht zustande kam und wer mich da wirklich bewertet hat. Schließlich waren in den 25 Tagen vor Ort drei Wochenenden, ein Feiertag, Abreisetag und Abreisetag und zwei Fahrten in die Klinik Hameln dabei. 11 Tage, wo ich keine Therapien hatte und an den übrigen 14 Tagen hatte ich überwiegend Sport und konnte wegen der Verletzung nicht mitmachen. Ich danke dem netten Dr. Pielot für die Hilfe in Bezug auf die Knieverletzung und den beiden netten Damen in der medizinischen Zentrale, die mit mir mitgefühlt haben. Fotos anbei....

  2. Justine Lippold ★★★☆☆

    Der Austausch mit den Mitpatienten war das Beste an der ganzen Reha. Ich habe mir vorgenommen, meine Erwartungen niedrig zu halten und mich aktiv für meine Wünsche einzusetzen. Um mir den Aufenthalt angenehmer zu gestalten, habe ich mich im Vorfeld mit einer gut durchdachten Packliste auf meinen Aufenthalt vorbereitet. Durch eigene kleine Anpassungen im Zimmer, wie etwa das Mitnehmen meiner eigenen Bettdecke oder Tassen, konnte ich mich auch in einem eher unmodernen Zimmer schnell wohlfühlen. Die Therapieangebote waren insgesamt gut strukturiert und es wurde auf meine Wünsche und Bedürfnisse eingegangen. Besonders gefallen haben mir die Sportangebote wie Nordic Walking, Aqua Gymnastik und Pilates. Die Betreuung in der Angstgruppe war ein überraschender Höhepunkt, da diese durch Tai Chi, Gesprächstherapie und Vertrauensübungen sowohl im Wasser als auch in der Sporthalle eine ganzheitliche Unterstützung bot, die ich mir auch für die ADHS-Therapie gewünscht hätte. Die Psychoedukation zu ADHS war gut vorgetragen, aber ich hätte mir mehr praktische Unterstützung in der Form von Übungen und Arbeitsblättern gewünscht. Besonders in der Selbsthilfegruppe war die Atmosphäre oft etwas laut und wenig zielgerichtet, was die Umsetzung des Gelernten erschwerte. Es wäre hilfreich gewesen, wenn diese Gruppen auch mehr strukturierte und auf ADHS zugeschnittene Inhalte angeboten hätten, ähnlich wie die Angsttherapie. Meine Bezugstherapeutin war fantastisch. Die intensiven, wenn auch kurzen, Gespräche waren sehr bereichernd und haben mir geholfen, mich mit meinen Zielen auseinanderzusetzen. Auch die Anpassung meines Therapieplans an meine Wünsche lief reibungslos und sehr schnell, was ich als großes Plus empfand. Die Gruppentherapie war im Wesentlichen eine Psychoedukation, in der wir viel über unser Verhalten lernten. Es hätte jedoch mehr Angebote geben können, bei denen konkrete Probleme gemeinsam mit dem Therapeuten erarbeitet werden. Besonders positiv fand ich das Selbstsicherheitstraining, bei dem wir durch Rollenspiele und bekannte Modelle viel über unsere Verhaltensweisen lernten. Leider war die Verpflegung in der Reha nicht immer mit den Besprechungen und Einzelgesprächen zur Ernährung vereinbar, aber ich konnte durch meine eigenen Anpassungen, wie das Mitnehmen von Gewürzen und das Aufbewahren von Eiern für den Abend, eine gute Lösung finden. Die Küche hat sich sehr bemüht, mir Wünsche zu erfüllen, was ich sehr geschätzt habe. Ein Bereich, in dem ich mir eine Veränderung gewünscht hätte, ist die ADHS-spezifische Therapie. Diese hätte meiner Meinung nach früher und intensiver stattfinden sollen. Besonders in der ersten Woche, die bei mir sehr schleppend begann, hätte eine gezielte Unterstützung besser geholfen. Auch hätte ich mir mehr praktische Übungen und eine stärkere Fokussierung auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit ADHS gewünscht. Die späte Einführung der ADHS-Therapie, erst in der dritten Woche, war für mich zu spät, um die gesamte Zeit optimal zu nutzen.

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  1. Christian B. ★★★★★

    7 Wochen Reha - Meine 5-Sterne-Bewertung Nach 7 Wochen in dieser Reha-Einrichtung möchte ich meine sehr positive Erfahrung teilen und erklären, warum ich 5 Sterne vergebe. Beim Lesen einiger Bewertungen könnte man einen falschen Eindruck bekommen. Das Wichtigste zuerst: Die Therapeuten Mein Therapeut war hervorragend und wusste genau, was er tat. Ich kann seine Arbeit nur loben und habe nichts Negatives anzumerken. Auch das medizinische Personal war stets freundlich, hilfsbereit und kompetent. Therapieangebote und krankheitsbedingte Ausfälle Die Therapieangebote waren für mich absolut zufriedenstellend. Natürlich fallen, wie überall, auch mal Therapien krankheitsbedingt aus. Das ist verständlich und kein Grund zur Beschwerde. Essen und Kantine Ich kann die Beschwerden über das Essen nicht nachvollziehen. Die Mitarbeiter in der Kantine waren immer nett und versuchten, Wünsche zu erfüllen. Drei verschiedene Menüs zur Auswahl bekommt man zu Hause auch nicht. Natürlich kann es mal vorkommen, dass nicht für jeden das Passende dabei ist, aber man kann es eben nicht jedem recht machen. Verhungern tut hier niemand und das Essen ist absolut in Ordnung. Zimmer und Sauberkeit Die Zimmer sind schlicht, aber zweckmäßig. Als Reha-Patient erwarte ich kein 5-Sterne-Hotel. Jeder hat ein Einzelzimmer mit allem Nötigen und ein eigenes Bad. Die Reinigungskraft auf meiner Etage war sehr nett und hat alles super sauber gemacht. Rezeption und Service Die Mitarbeiterinnen an der Rezeption waren immer nett und hilfsbereit. Natürlich muss man manchmal warten, aber jeder kommt dran und wird freundlich behandelt. Einrichtung und Freizeitangebote Die Reha-Einrichtung bietet alles, was man braucht: Schwimmbad, Sporthalle, Fitnessraum, Sauna und Solarium. Auch am Wochenende gibt es verschiedene Freizeitangebote. Kritikpunkte und Fazit Es gibt auch weniger positive Aspekte. Kostenpflichtiges WLAN, Fernsehen und Telefon sind nicht mehr zeitgemäß und hinterlassen einen negativen Eindruck. Auch die kostenpflichtigen Parkplätze sind nicht ideal. Dieses sollte vom Haus aus geändert werden. Trotzdem vergebe ich 5 Sterne, weil die wirklich wichtigen Dinge hier stimmen. Danke für die 7 guten Wochen!

  2. BlueGreen Eyes ★☆☆☆☆

    Vor fast einem Jahr war ich hier, ich muss sagen was gebracht hat es mir nichts. Zu wenig Gespräche und es wurde auf nichts eingegangen wieso ich da war. Wenn ich das Gespräch gesucht hatte waren es immer andere Leute wo ich mich dann nicht öffnen konnte und gaben einen das Gefühl das es nicht so schlimm ist usw die haben nichts verstanden, somit hab ich das wieder nur mit mir ausgemacht, wie bisher so oft. Den Bericht zu meiner Entlassung wurde anhand eines Computers geschrieben das ich gesund sei, deswegen ist ein bestimmter Antrag den ich auf Empfehlung gemacht hab abgelehnt worden. Nur weil ich noch keine Medis nehme heißt nicht das ich Gesund bin. Sollte ich je nochmal eine Reha machen werde ich nicht nochmal hier her kommen anhand meiner Erfahrung. Und auch was einige mit Patienten gesagt haben.

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