Wenn es möglich wäre, würde ich keinen Stern vergeben. Umschrieben wird das Krimidinner im Hotel/Restaurant Wienburg mit einem raffiniert kombinierten 3-Gänge-Menü der Extraklasse in einem Juwel münsterscher Gastfreundschaft. Beim Einlass wurden wir von einem ungepflegten und extrem unhöflichen Mann empfangen, der uns nach unseren Namen befragte und uns dann anhand einer handgezeichneten Skizze unseren Tisch zuwies. Da ich die Skizze nicht deuten konnte, habe ich nochmals nachgefragt. Darauf wurde mir mitgeteilt, dass der Tisch mit der entsprechenden Nummer versehen ist. Uns wurde Tisch 1 zugewiesen. Die besagte Nummer war ein Metallschild mit der Ziffer 11, bei dem eine der beiden Ziffern mit einem Stück Klebeband abgeklebt war. In dem Veranstaltungssaal ist kein Ambiente vorhanden. Die Tische waren lediglich mit billigstem Besteck eingedeckt, wie ich es allenfalls aus Schnellimbissbuden kenne. Dazu gab es Papierservietten. Gläser waren keine eingedeckt. Die Deckenleuchter waren mit Spinnweben übersäht. Dort scheint man augenscheinlich schon an der Dekoration für die nächste Halloween-Party zu arbeiten. Auf einem Schrank an einer Wand des Veranstaltungssaals standen unzählige Wasserkühler herum. Um Getränke zu bekommen, mussten Wertmarkenbündel zu je 20 € erworben werden und zwar lediglich Bündel zu 20 €. Grundsätzlich halte ich die Abrechnung per Wertmarke in diesem Fall für eine gute Idee, da die eingesetzten Servicekräfte sonst überhaupt keine Chance gehabt hätten – nur würde ich gerne selber entscheiden, wieviel Geld ich in den Kauf von Wertmarken investieren möchte. Als erster Gang wurde eine Rinderkraftbrühe mit Einlage serviert. Die Brühe war nicht essbar, da extrem versalzen und wenn Servicepersonal vor Ort gewesen wäre, hätte ich sie zurückgegeben. Es hatte auch nicht jeder Gast eine „Einlage“ in seiner Suppe. Der Hauptgang bestand aus Rinderrouladen mit Rotkohl und Kroketten. Der Hauptgang wurde auf billigsten Tischgeschirr serviert, welches ich nicht einmal zu Hause benutzte. Die Sauce zu den Rinderrouladen war aus Fertigpulver angerührt und ebenfalls versalzen, der Rotkohl lauwarm und die Kroketten schmeckten nach altem Fritierfett und von "angerichtet" konnte keine Rede sein - ähnlich wie in einer Kantine wurden die Speisen auf die Teller geklatscht. Als Dessert wurde Herrencreme serviert – noch der beste Gang von allen – in Retroschälchen in Blattmotiv aus den 80-gern. Soviel zu einem raffinierten 3-Gänge-Menü. Ich habe noch nie so schlecht gegessen und ich bin in keinem „Restaurant“ je so schlecht und unfreundlich behandelt worden. Die drei eingesetzten Servicekräfte und auch die beiden Schauspieler taten mir leid, denn sie hatten kaum eine Chance die Misere wieder auszugleichen. Wenn ich den Abend nicht meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt hätte, hätte ich die Veranstaltung spätestens nach dem Hauptgang verlassen. Ich schäme mich für dieses Geschenk bis heute noch in Grund und Boden und empfinde das für einen Preis von 90 € pro Person (ohne Getränke) als absolute Abzocke. Der ganze Abend war ein einziges Desaster und ein Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier nicht vorhanden, sondern hier wird sich auf Kosten der Gäste bereichert.
Fotos
Bewertungen
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K. D. ★☆☆☆☆
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Lars Nolte ★★☆☆☆
Wir waren am 14.03.2025 im "Restaurant" Wienburgpark zum Kriminal-Dinner. Der Eintritt war mit 90€ inklusive Menü schon relativ hoch angesetzt. Die Erwartungshaltung dementsprechend. Zunächst wurden wir vom Inhaber des Lokals sehr unfreundlich empfangen. Wie man einen solchen unfreundlichen Mitarbeiter an den Empfang setzen kann ist fraglich. Im Nachgang klärte sich der Grund auf: es war der Inhaber. Es müssen vorab Wertmarken gekauft werden, mit denen die Getränke direkt beim Service bezahlt werden. Der Saal in dem die Veranstaltung stattfand ist in die Jahre gekommen und war auch nur mäßig aufgeräumt (Weinkühler standen auf den Schränken und es wirkte auch nicht großartig hergerichtet. Die in die Jahre gekommenen Stühle passten dementsprechend zum restlichen Ambiente. Der Service war den ganzen Abend sichtlich bemüht. Einen Saal mit 70 Leuten mit 2-3 Servicekräften zu bedienen und auch mit Getränken zu versorgen (vor allem, wenn dies nur in den Pausen zwischen den Einlagen möglich ist und 70 Personen gleichzeitig bestellen wollen) ist eher schwierig. Die Getränke kamen regelmäßig falsch zum Tisch. Das Wasser sollte 1 Liter sein, es kamen 0,75 stilles Wasser für 8€. Hier könnte der Betreiber mit mehr Servicekräften gegensteuern. Das Essen war maximal in Mensaqualität. Es begann mit einer Rinderkraftbrühe, die soweit in Ordnung war. Das Hauptgericht Bestand aus fertigen Kroketten, Rotkohl und Rouladen. Die Hauptgerichte wurden an unserem Tisch mit einem Abstand von 10 Minuten gebracht. Es kamen erst 6 Gerichte und 10 Minuten später 2,5. Also ein Teller mit nur einer Roulade und einem Rest Rotkohl. Weitere 10 Minuten später wurde die fehlende Roulade nachgereicht. Hier scheinen in der Küche zu wenig Rouladen aufgetaut worden zu sein und es musste auf die schnelle noch eine aus dem Tiefkühler geholt werden. Das Theater war in Ordnung. Die beiden Schauspielenden waren engagiert und lustig, das Stück hätte etwas gehaltvoller sein können. Die eingesetzten Requisiten waren teilweise sehr abgenutzt. Allerdings waren die Pausen zwischen den einzelnen Episoden teilweise sehr lang, da das Essen servieren sehr lange brauchte. Man konnte also in den Pausen erst 20-30 Minuten auf das Essen warten (alle Servicekräfte waren mit Essen servieren beschäftigt) und dann erst Getränke aufgeben, die dann weitere 20 Minuten brauchten. Für 90€ haben wir tatsächlich etwas anderes erwartet. Zwei Darstellende die insgesamt 1 Stunde gespielt haben und dazu schlechtes Essen und lange Wartezeiten. Definitiv keine Empfehlung...
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Gutachter - Marcus Steffen ★☆☆☆☆
Als Wertmarken i.H.v 20 € beim Eintritt verkauft wurden, schwante mir schon Übles. Bei der Suppe entstand der Verdacht auf muffigen Blumenkohl der sahnig überdeckt war. Der Hauptgang mit 9 Schupfnudeln (Aldi?) und einem Stück Billig-Hähnchenfleisch war ungenießbar. Weiteres erspare ich mir, wir haben nach dem Hauptgang die Veranstaltung verlassen Für mich grenzt die ganze Art und Weise an Betrug. Leider fällt man immer wieder mal auf so Angebote rein, in denen nichts genau beschrieben ist. Finger weg kann ich nur sagen und lieber à la carte speisen und anschließend ein Krimi im Fernsehen
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P. S. ★★☆☆☆
Für 90€ pro Person gibt es.: 1. Einen Hörsturz aufgrund der viel zu laut eingestellten Boxen, die die Stimmen der Schauspieler verstärken 2. ein Essen auf dem Niveau einer Raststättenmahlzeit. 3. Ein Schauspiel, das keinen Oscar verdient, aber als unterschwellige Unterhaltung durchaus geeignet ist. Ein abdunkeln des Raumes beim Schauspiel zwischen den Mahlzeiten und ein runterregeln der Anlage hätte die Show direkt 30-50% aufgewertet. Dem Essen kann man nicht mehr helfen…egal ob dunkel oder hell im Raum.
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Loraine Schräder ★☆☆☆☆
Kellner wissen nicht was zu essen rausgebracht wird, das Essen ist für den Preis total unangebracht! Auf die Frage nach Saucen, kommt die Antwort es gibt keine Saucen! Kellner fragen selten nach neuen Getränken. Keine Kartenzahlung möglich! Toiletten nicht sauber. Personal ist im Nebenzimmer laut bei Vorstellung des Theaters.
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M A ★★★★☆
Ein wirklich abwechslungsreiche Möglichkeit sich zu unterhalten. Das Ambiente in dem großen Saal wirklich schön, hübsch eingedeckte Tische ,nicht 0/8/15. Die Darsteller sehr aufgeschlossen ( mussten selbst auch mal über sich selbst lachen). 3 Gänge Menü wurde in den Pausen serviert, somit kam keine Langeweile auf ( zumal einzelne Tische =Gruppen mit einzelnen Aufgaben zb Pathologie-Anwalt........mit einbezogen wurden) Zum Essen selbst: es war wirklich lecker und schön angerichtet ,es hat allen aus unserer 9 Gruppe (58j-ü 70j ) wirklich geschmeckt Das Personal mega freundlich, und schnell Im großen und ganzen ein entspannter gelungener und unterhaltsamer Abend . Einzige Manko war das das 1L Mineralwasser in Karaffen serviert wurde ( wirkte ein wenig wie sodastream)
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Jaqueline ★★☆☆☆
Es ist eine lustige Abendunterhaltung, jedoch eher unprofessionelles Bauerntheater. Generation 40+ fühlt sich wohl besser angesprochen.
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