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  1. Pawel Sliwa ★★★★★

    Schlosspark Kalkum in Düsseldorf Maximilian Friedrich Weyhes Entwurf für den Kalkumer Schlosspark stammt aus dem Jahr 1808. Als zentrales Element sah er einen Landschaftsgarten im englischen Stil vor, der die typischen Bestandteile dieser Parkform aufwies: Sichtachsen, geschwungene Wege, Baumgruppen und Solitärbäume. Die alte Schlossmühle aus dem 18. Jahrhundert am Südrand des Parks wurde in die Gestaltung einbezogen.Auch die bereits vorhandenen Gärten an der West- und Südseite des Schlosses berücksichtigte Weyhe in seinem Plan. Der Südgarten ist schon auf der Roidkin-Zeichnung des 18. Jahrhunderts zu sehen und dort durch eine Holzbrücke mit den Schlossgebäuden verbunden. Der streng symmetrische Garten folgte barocken Vorbildern und wurde durch zwei sich in der Mitte rechtwinkelig kreuzende Wege in vier gleich große Quadrate geteilt. Im Kreuzungspunkt befand sich ein mit Bäumen bepflanztes Rondell, die Wege waren von Hecken eingefasst. Weyhe gestaltete ihn zu einem Nutzgarten um. Östlich des Schlosses ließ er jenseits der Straße einen großen, geometrisch gegliederten Obstgarten anlegen, für den unter anderem Aprikosen-, Kirsch-, Apfel- und Birnbäume angeschafft wurden. Sie standen entlang von Wegen, die sternförmig auf ein zentrales Rondell zuliefen. Im südlichen Nutzgarten standen neben Obstbäumen auch Süßkastanien und Maronen.An der Nordseite des Schlosses schuf Weyhe zwei rechteckige Kompartimente. Das östliche sollte als formal gestaltetes Gartenelement eine Reitbahn aufnehmen, die jedoch nur als rechteckige Rasenfläche verwirklicht wurde. Das westliche Kompartiment bestand aus einem baumumstandenen, langgestreckten Weiher mit kleiner Insel, der auch englischer Teich genannt wird.Er war von einem Rasenband und umlaufendem Weg eingefasst. Der bestehende kleine Garten an der Westseite der Anlage wurde erheblich vergrößert und die westliche Mittelachse des Schlosses durch die Schlossallee bis nach Kaiserswerth verlängert. Für seine Umgestaltung zu einem englischen Landschaftsgarten kaufte Weyhe eine große Zahl verschiedener Baum- und Strauchsorten, zu denen Trauereschen, Trauerweiden, Rottannen, Akazien, Weymouthkiefern, Süßkastanien, Kanadische Pappeln, Holländische Ulmen und Rotzedern zählten.Zu diesem Bereich des Schlossparks gehörten auch eine 1812 eingerichtete Kegelbahn, die auf der Pesch-Karte als kreuzförmiges Konstrukt im Südteil des Parks erkennbar ist, eine Schießbahn, die aus einem langen Wall mit abschließendem kleinen Hügel bestand, und ein bereits 1809 existierender Eiskeller am südlichen Parkrand. Auf einem durch den Schlossweiher-Aushub entstandenen Hügel wurde ein kleiner Tempel mit sechseckigem Grundriss errichtet, der von acht Säulen umstanden war und einen achtsäuligen Aufsatz besaß. Weyhe schuf mit seinem Parkentwurf räumlich und funktional getrennte Gartenräume, die mit den jeweils benachbarten Schlossflügeln kommunizierten und durch deren Architektur in Größe und Gestaltung mitbestimmt wurden.Jeder der Gartenräume war anders gestaltet und erfüllte einen anderen Zweck. Während der Landschaftsgarten und die nördlichen Kompartimente dem Zeitvertreib, Sport und Vergnügen gewidmet waren, erfüllten der Süd- und Ostgarten als Nutzgärten praktische Zwecke, wobei sich dort ästhetische und praktische Belange vermischten, indem die Obst- und Gemüsegärten in einem gewissen Maß auch dekorative Elemente aufwiesen.

  2. Ralf K. ★★★★☆

    Netter kostenloser Park mit einem Wasserschloss. Das Schloss kann man nicht besichtigen. Eine längere Anfahrt lohnt sich nicht.

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  1. Kai Amelung ★★★★★

    Der Park von Schloss Kalkum ist im Stil eines Englischen Landschaftsgartens angelegt. Es gibt viele schöne Sichtachsen, viel alter Baumbestand und einige Skulpturen. Der Zugang ist barrierefrei und kostenlos. Sehr sehenswert.

  2. Maren Kanter ★★★★★

    Ich kenne diesen Ort seit meiner Kindheit und liebe ihn. Er ist kein alleiniges Ausflugsziel, kann aber mit einem schönen Spaziergang am Rhein oder einem Ausflug nach Kaiserswerth verbunden werden.

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  1. Rainer Wille ★★★★☆

    Sehr schöne kleine Parkanlagen. Leider kann das Schloss nicht besichtigt werden. Kaum Parkplätze in der Nähe.

  2. radio teleskop ★★★★☆

    Hallo zusammen, Der Schloßpark Kalkum mit seinen alten Baumbeständen ist sehenswert. Mit etwas Glück lassen bunspechte und grünspechte entdecken und vieles mehr. Das Schloß selbst ist schön anzusehen aber in die Jahre gekommen. Ob der anstehende Umbau zu Wohnungen dem Abhilfe verschaffen würde? Gemütlicher Ort zum verweilen. Gruß zusammen

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  1. Ingo Sonnenberg ★★★★☆

    Schöner Ort. Herrlicher Park mit wunderbarem alten Baumbestand. Gepflegte Außenanlage. Schloss Anlage nur von Außen zu besichtigen. Für eine kurze Auszeit ein herzliches Flecken Erde.

  2. Mike Peschel ★★★☆☆

    Die Anlage brauch dringend etwas liebe oder zumindest einige Gärtner. Man kann hier mit der Familie gut spazieren gehen. Nicht sehr groß aber viele Wege führen durch den Park. Überall kleine Brücken die über den Schwarzbach führen und von wo aus man Enten und bösartige Gänse beobachten kann. Die wenigen Statuen müssen auch gepflegt werden sonst werden sie von der Natur zerstört. Das Schloss steht verschlossen uns wohl auch leer am rande.

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  1. Detlef Kahnert ★★★★☆

    Sehr schöne Parkanlage. Leider wird das Schloss zurzeit renoviert deshalb ist der Anblick nicht besonders. Früher war hier das Landesarchiv NRW bis es nach Duisburg umzog. Es gibt eine kleine Gedenkstätte für Ferdinand Lassalle einem Gründer der Arbeiterparteien aus der auch die SPD entstand. In der Nähe des Schlossparks gibt es auch eine Alpaka-Weide.

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Häufig gestellte Fragen

Wo befindet sich Schlosspark Kalkum?

Adresse: Kalkumer Schloßallee, 40489 Düsseldorf, Deutschland.

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