Moin zusammen. Ich habe die Klinik 2.Mal aufgesucht. Ich persönlich bin der Ansicht gewisse Dinge vor Beginn der Therapie zu regeln.Zb.Zähne,gewisse behördliche Angelegenheiten, Arbeitgeber, u.a. Nach langer Konsumzeit benötigt der Körper u die Psyche eine gewisse Zeit um überhaupt,,therapiefähig'' zu sein. Das braucht im Vorfeld professionelle Unterstützung, damit man sich voll u ganz auf die Therapie konzentrieren kann.So etwas wird einem selten mitgegeben. Die Klinik ist eher für Menschen mit kurzer Suchtdauer eher geeignet.Nun,in Zeiten der knappen Kassen in Gesundheitswesen, verstehe ich auch die strengen Abläufe. Es gibt viele Suchtkranke die sich immer eine Hintertür offen lassen, da es ihnen noch nicht gelungen ist, die Tragweite ihrer Problematik zu erkennen. Die Sache mit dem Stuhl in der Mitte ,nach auffälligem Verhalten ,finde ich nicht mehr Zeitgemäß. Ordnung ja,aber bitte nicht mit Demütigung. Allen ein gutes Gelingen !!!
Bewertungen
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Inkognito Inkognito ★☆☆☆☆
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A. G. ★★★★★
Ich selbst bin nur Besucher dort. Die schlechten Bewertungen von Patienten sehe ich mit gemischten Augen. In dieser Klinik werden Menschen mit Doppeldiagnose (Sucht und Schizophrenie) behandelt. Für die Sucht ist größtenteils jeder selbst verantwortlich und die Schizophrenie ist die Folge davon. Ohne klare Regeln und Strukturen funktioniert das ganze nicht. Nur so kann diese Klinik funktionieren. Die Mitarbeit der Patienten ist Teil der Therapie. Völlig sinnvoll. Der Weg zurück in ein normales Leben. Nunja, viele Menschen, die dort eine Chance bekommen, kommen vom Rand der Gesellschaft. Drogen, Kriminalität usw. Diese Klinik bietet die Chance für einen neuen Start ins Leben. Für einige sicher die einzige und letzte Chance. Das Personal ist überaus freundlich. Ob der Neustart funktioniert, liegt an jedem selbst. Mein Wort an alle Patienten: seit froh, das es diese Klinik und die Mitarbeiter dort gibt.
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Julian Entenmann ★☆☆☆☆
Ich hatte den Eindruck, dass diese Einrichtung für Menschen mit einer ausgeprägten Suchtproblematik nicht geeignet ist. Die Atmosphäre empfand ich als sehr streng und wenig individuell. Für mich wirkte das Konzept eher wie eine Mischung aus strengem Regelvollzug und Gruppenunterbringung, was ich als belastend erlebt habe. Die Mitarbeiter:innen traten mir gegenüber häufig distanziert und teilweise herablassend auf – das war mein persönlicher Eindruck. Einige Regeln erschienen mir unverhältnismäßig streng. Beispielsweise wurde bei Verstößen das Telefon zeitweise entzogen, und es gab Zimmeraufenthalt als Konsequenz. Internetzugang war praktisch nicht vorhanden, und das WLAN funktionierte während meines Aufenthalts kaum. Auch organisatorisch empfand ich vieles als fragwürdig: Die Patient:innen mussten viele Alltagsaufgaben selbst erledigen (z. B. kochen oder reinigen), während das Personal kaum unterstützend tätig war. Individuelle Bedürfnisse wurden aus meiner Sicht wenig berücksichtigt. Die Ausstattung der Zimmer war sehr einfach; mein Bad wies sichtbare Mängel auf (z. B. Schimmelspuren an den Fugen). Die Privatsphäre war eingeschränkt, da die Zimmertüren nicht abschließbar waren und die bereitgestellten Schränke nur über einfache Holzboxen mit schwachen Schlössern verfügten. Gespräche mit dem Chefarzt empfand ich als unangenehm und wenig respektvoll, was mich zusätzlich belastet hat. Insgesamt fühlte ich mich dort nicht wohl und habe den Aufenthalt schließlich beendet. Ich persönlich würde diese Klinik für suchttherapeutische Behandlungen nicht empfehlen. Das ist selbstverständlich nur meine subjektive Erfahrung; andere Patient:innen mögen andere Eindrücke haben.
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Fajid Vandaghost ★★★★★
Ich fande die Zeit hier hat mir wirklich geholfen. Wenn man den wunsch hat eine Therapie zu machen und Abstinent bleiben möchte dann ist man hier genau richtig. Das Personal und die Therapeuten sind kompetent und super nett. Besonders die Hoch-achtungsvoll geschätzte Frau Michelmann ist eine sehr exzellente Arbeitstherapeutin und macht ihren Job überaus gewissenhaft. Mein dank geht raus an sie, da sie mir viel mitgeben konnte. Vielen Dank auch ans ganze Team der Klinik.
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Zohaib ★☆☆☆☆
Ich war Patient in der Klinik am Waldsee vom 01.02.2023 bis zum 30.07.2023 Man fühlt sich eingesperrt, teilweise schon gefangen. Jeden Tag wird mit einer Anwesenheitsliste die Anwesenheit überprüft, und das 4 mal. Wie in einem Film muss man dann, „ja“ sagen. Bei Rückfällen oder anderen Problemen wird der betroffene Patient mit einem Stuhl in die Mitte gesetzt, vor allen anderen Patienten und den Therapeuten. Das nennt sich Großgruppe und eigentlich findet das keiner der Patienten gut, die ich den 6 Monaten gefragt hab. Auch bekam ich das Gefühl, dass die Klinik teilweise sehr profitorientiert arbeitet. Wir Patienten mussten jeden Tag viel arbeiten, das nannten sie dann „Arbeitstherapie“. Wir als Patienten haben das ganze Haus mit der Arbeitstherapie am Laufen gehalten. Für jeden Bereich gibt es eine Arbeitstherapie. Wenn man mal widersprochen hat, wurde oft einfach das Argument gebracht, dass man ja suchtkrank sei. So entstanden auch so gut wie nie Lösungen für meine Anliegen und Probleme. Obwohl ich immer an der Therapie teilnahm und mir Mühe gab, wurde ich immer instabiler und hatte teilweise Suizidgedanken, weil ich es einfach nicht mehr aushielt. Die Klinik zu verlassen war aber auch keine Option, weil mir damals noch die Obdachlosigkeit drohte. Am Ende durfte ich mich nicht mal mehreren Nachsorge Kliniken vorstellen, weil meine Ausgangsanträge verloren gingen, nachdem ich sie abgegeben hatte. Es war alles sehr chaotisch. Trotzdem möchte ich Frau Michelmann und Frau Wollersheim danken, mit denen ich sachlich reden konnte und die immer freundlich waren. Danke auch an das Küchenpersonal, das Essen war gut und ihr habt immer gute Dienste geleistet. Insgesamt kann ich die Klinik aber nicht empfehlen.
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Nino Andreas ★★★★☆
Hatte eine tolle Zeit in der Klinik. Es war natürlich nicht immer leicht aber mit etwas Motivation schafft man es. Man muss sich nur an die Regeln halten und sich auf die Therapie einlassen. Schöne Grüße. MfG Andreas
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Vitali Savin ★★★★☆
Mein Erfahrungsbericht ich war selber Patient: Am Anfang der Therapie war ich skeptisch weil ich die Erfahrungsberichte mir durch gelesen habe, und natürlich nach dem man sich solche Sachen durchliest entwickelt man eine distanzierte Haltung von Anfang an was aber im Endeffekt einem selber nicht leicht macht und den Therapeuten genau so. Das heißt dann solange man diese Körperhaltung einhält ist man nicht therapiefähig. Ich habe mich mit der Zeit auf die Therapie eingelassen und habe mich nicht von den negativen Sachen beeinflussen lassen. Ich muss sagen ich habe hier eine gute sinnvolle Zeit nutzen können weil ich auch an mir intensiv gearbeitet habe. Die Leute was hier negatives behaupten waren wahrscheinlich auch die jenigen die hier rausgeflogen sind weil die einfach nicht das Konzept verstanden haben oder einfach ihre Zeit vertrödelt haben und kein Erfolg verspürt haben. Wen man gemeinsam mit Therapeuten arbeitet und die Therapie ernst nimmt kriegst du auch ein Erfolg oder wenigstens ein gutes Gefühl bei der ganzen Sache, die Therapeuten und Ärzte sind ziemlich nett und das Essen schmeckt hier wie Zuhause. Also würde ich nur weiter empfehlen, macht was aus euch es liegt in eurer Hand. MfG V.S
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Häufig gestellte Fragen
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