Bewertungen

  1. Maria ★★★★★

    Ich empfinde Herrn Beißner als einen äußerst kompetenten und einfühlsamen Psychotherapeuten, der mit viel Freude und Engagement seiner Arbeit nachgeht. Bei meiner gezielten Suche nach einer psychoanalytischen Therapie habe ich ihn als Therapeuten kennengelernt, der ein gutes Gespür dafür hat, wann z.B. Nachfragen, Pausen oder auch Aufforderungen hilfreich sind, um den therapeutischen Prozess voranzutreiben und die Selbstexploration zu fördern. Aus Erfahrung weiß ich, dass Psychotherapie oft ein herausfordernder Prozess ist, da man sich mit schwierigen Themen aus dem eigenen Leben auseinandersetzt. Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ist dabei entscheidend. Sollte diese nicht stimmen, ist es wichtig, einen Therapeuten zu finden, bei dem man sich wohl und verstanden fühlt – und das ist bei Herrn Beißner - zumindest bei mir - definitiv der Fall. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich mich vor Therapiebeginn viel mit den verschiedenen Therapieformen beschäftigt habe, um die passende für mich und meine Lebenssituation zu finden. Eine erste Übersicht über die verschiedenen Verfahren bietet die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung.

  2. Maba Schrecklich ★☆☆☆☆

    Ich habe hier leider vor einigen Jahren eine sehr schlechte Erfahrung machen müssen. Eine zuvor von mir verfasste Bewertung wurde gelöscht. Nach Herrn B. war ich bei einigen anderen Therapeuten, die mir geholfen haben, ein stabiles Leben zu führen und habe somit Vergleiche. Während der Behandlung bei diesem Therapeuten ging es mir kontinuierlich schlechter. Ausser Spiegeln meines Verhaltens passierte während den Gesprächen wenig. Ich kann das in einer anderen Rezension beschriebene Schweigen, Anstarren, genervt Seufzen, Brauen hochziehen bestätigen (und nein, es liegt nicht am Krankheitsbild, dieses Verhalten als unprofessionell zu empfinden.) Letztendlich ging es mir körperlich (ED) und psychisch so schlecht, dass ich in eine psychosomatische Klinik wollte, wozu mir mehrere Ärzte bereits geraten hatten. Herr B. war nicht nur der Auffassung, dass das nicht nötig sei (ich solle stattdessen mehr Behandlungsstunden/Woche bei ihm buchen), er behauptete dazu fest, dass mich eine Klinik nicht aufnehmen würde. Da griff mein Hausarzt ein und überwies mich zu einem anderen Therapeuten, da man meinen Zustand so nicht mehr verantworten könne. Dieser überwies mich sofort in eine Klinik wo man mich direkt problemlos aufnahm. Wenn es mit einem Therapeuten nicht passt, kann das viele Gründe haben. Wenn ein Therapeut aber die Überweisung in eine Klinik verweigert, und auch noch fälschlicherweise angibt eine Aufnahme dort wäre schlichtweg nicht möglich, und er könne eine suizidale, anorektische Patientin mit zwei Stunden Gespräch die Woche schon genügend auffangen, ist das fachlich sehr bedenklich. Es kann gut sein, dass ich heute nicht mehr hier wäre, hätte ich auf Herrn B. gehört. In meiner damaligen Selbsthilfegruppe in Aachen gab es übrigens eine Frau, die ähnlich schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht hat. Ich hoffe, Herr B. hat inzwischen fleissig an sich, seinem Fachwissen und seiner Selbsteinschätzung gearbeitet, um nicht weitere Patienten zu gefährden. Seitdem ich diese Rezension verfasst habe, sind auffällig viel 5-Sterne Rezensionen aufgetaucht. Nachtrag zur Antwort des betreffenden Therapeuten: Jede/r, der / die eine Behandlung dort in Betracht zieht, kann anhand der Antwort einschätzen, ob man dort mit einer empathischen, engagierten und reflektierten Person zu tun hat. Man ist durch seine Versicherung nicht an einen Therapeuten gebunden, solange man innerhalb der Probestunden wechselt. Bitte lasst euch nicht davon abschrecken, wenn es bei einem Therapeuten nicht klappt, es gibt andere. Ein abgeschlossenes Studium belegt nicht, dass jemand im richtigen Beruf steht.

  3. Alex Mattukat ★★★★★

    Ich bin seit über einem Jahr bei Herrn Beißner in der Psychotherapie und habe durch die Kombination aus Gruppen- und Einzeltherapie daher einen genügend großen Zeitraum, durch den ich mir ein Urteil fällen kann. Und die sehr negativen Erfahrungsberichte, die hier geteilt wurden, kann ich nicht nachvollziehen. Darum empfehle ich, sich selbst ein Bild von diesem Therapeuten zu machen. In diesem Jahr an Therapiearbeit hat mich Herr Beißner sehr erfolgreich darin unterstützt, meine Erkrankung in den Griff zu bekommen und ein glücklicheres Leben zu führen. Auch habe ich dank der Therapie bei ihm einen viel klareren Blick auf meine Kindheit und Jugend und wie mein heutiges Verhalten mit diesen in Zusammenhang steht. Dadurch bin ich selbst in der Lage, Erlebnisse und Reaktionen im Hier und Jetzt zu erkennen und zu hinterfragen, ob und inwieweit das mit Erfahrungen aus meiner Vergangenheit zusammenhängt, was mir meinen Alltag mit meinem Beruf und meiner Familie sehr unterstützt. Der Weg dahin war nicht einfach und auch nicht immer schön, aber das ist Therapiearbeit auch nicht. Und das liegt auch nicht ein einem "unprofessionellen Verhalten", wie es manche Kommentare hier beschreiben, sondern weil Herr Beißner mit der richtigen Mischung aus Empathie und Feingefühl sehr gut weiß, wann und wie er auf etwas Unangenehmes nachhakt. Zu keiner Zeit habe ich ihn als unprofessionell wahrgenommen. Wenn dies der Fall ist, so behaupte ich, passt der Therapieansatz, oder die Durchführung dessen, nicht zum/zur PatientIn. Die Momente des "Schweigens" sind mir bekannt, doch sind dies nicht Momente des "Anschweigens", wie es in den Kommentaren beschrieben wird, sondern vielmehr Momente, um den Gefühlen Raum zu geben oder das Gesagte wirken zu lassen. Wenn der/die PatentIn dies als Anschweigen versteht und nicht weiß, ob er oder sie etwas sagen soll, steckt in dem gefühlten Erleben dieser Situation, warum das Schweigen als so unangenehm empfunden wird, eventuell viel mehr Input für die Therapie, als Lustlosigkeit des Therapeuten. Auch den Eindruck, den die Kommentare erwecken wollen, dass Herr Beißner despektierlich mit seinen PatientInnen umgehe, indem er die Augenbrauen hochreiße und verächtlich schnaube, kann ich in keiner Weise bestätigen. Wer es mit einer Therapie unter seiner Begleitung versucht, sollte nicht erwarten, dass er oder sie im Gespräch einem regungslosen Roboter gegenübersitzt. Herr Beißner zeigt Reaktionen auf Erzählungen, ja, aber die Reaktionen zeigen viel mehr, dass dieser Therapeut mit vollem Engagement bei seinem oder seiner PatientIn ist und in den Erzählungen Verzerrungen und Umkehrungen enthalten sind, von denen der/die PatientIn nichts weiß, die Herr Beißner mit seiner Professionalität aber deutlich erkennt und darauf auch reagiert und nachhakt. In seinen Reaktionen kann ich mich aber weder an ein "verhächtliches Schnauben" noch ein an mich gerichtetes, despektierlich "Augenbrauen heben" erinnern. Auch die Erfahrung, Herr Beißner stelle sich gegen einen Klinikaufenthalt, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: In der ergänzenden Gruppentherapie bekräftigt er seit Monaten einen Patienten, einen stationären Aufenthalt in einer Suchtklinik zu machen und nicht mehr Stunden bei Herrn Beißner zu buchen. Es kann immer sein, dass es - auch zwischenmenschlich - zwischen PatientIn und Therapeut nicht passt und dass ein anderer Therapeut in dem Fall besser für geeignet ist. Solchen Differenzen aber unprofessionelles Verhalten zu unterstellen, halte ich für höchst zweifelhaft.

  1. Blues Mary ★★★★★

    "Die Psychoanalyse bietet dem einzelnen Menschen eine Methode an, seine unbewußten Motive selbst zu erforschen und dabei deren Existenz anzuerkennen sowie abgespaltene und abgewiesene Teile seines Selbst zu integrieren." (Auszug Definition Psychoanalyse) Dies entspricht meines Erachtens nach ziemlich der Arbeitsweise in der Gesprächstherapie mit Herrn Beissner und scheinbar (oder anscheinend?) kann diese Art von Therapie nicht von jedem gut angenommen werden. Es fordert ja auch Überwindung, seine tiefsten Gedanken und Gefühle in einem stillen Raum auszusprechen. Ich persönlich habe Herr Beissner trotz (oder aufgrund) dieser Methode "den Dingen Raum zu geben", zu keinem Zeitpunkt als abweisend, desinteressiert oder abgewand wahrgenommen. Ich konnte hier viele Denkanstöße mitnehmen - manches fällt einem erst mit etwas Abstand auf. Davon ab, dass jeder Therapeut ungeachtet der Professionalität, immer auch einen Teil der eigenen Persönlichkeit investiert, ist vielleicht nicht jede Form der Therapie für jeden geeignet und müsste mit mehr Transparenz behandelt werden. Ich wünsche allen Rezensenten und Rezension-lesenden einen möglichst angenehmen Weg durch den Therapie-Dschungel und verbleibe mit besten Grüßen und Empfehlungen ✊️

  2. Melanie ★☆☆☆☆

    Ich bin ehrlich das war die schlimmste Therapie Erfahrung die ich je hatte, jeder hat seine eignen Therapieverfahren und da jeder Individuell ist kann das für den einen etwas sein aber für den andern nicht. Aber etwas anzubieten was man selber nicht verkörpert ist für mich Schwachsinn. Wenn man Wort wörtlich sagt „ich habe keine Lust auf Papierkram wegen der Privatversicherung und schlechte Erfahrungen mit Privatpatienten“ ist das menschlich vollkommen verstehbar. Aber das zeigt mir das der Therapeut sich hier selber nicht mit den unangenehmen Dingen im Leben auseinander setzten will und diese lieber vermeidet. Will aber mit dem Klienten genau solche Baustellen auf anderen Ebenen wieder aufarbeiten…. Außerdem in einem Erstgespräch kenne ich das der Therapeut den Klienten führt und Supervision hält. Statt das hier wirklich eine Struktur ist soll hier einfach von der ganzen Vergangenheit erzählt werden was man ja machen kann aber es wird dazu nicht mal eine einzige Frage gestellt. Da kann ich ja auch mit der Wand reden also habe ich es da auch nicht eingesehen zu erzählen und nur benannt. Allerdings habe ich von meinem Ziel erzählt und das ist doch die Hauptsache wo man sich in einer Therapiesetzung drauf fokussieren sollte. Daraufhin würde gesagt sie haben ja nur benannt und ich kann damit nichts anfangen. Wo ich mir denke ok ich kann auch gerne tiefer in die Problematik gehen warum ich hier überhaupt sitze aber mit jemanden der auch strukturiert Fragen stellt und führt. Sich 10 min anzustarren und dann zu seufzen und die Augenbraun hochzuziehen bietet auch nicht gerade Erleichterung sich zu öffnen sondern verkörpert für mich eher genervt sein. Wenn man sagt ich weiß nicht wo ich anfangen soll…an dem Punkt sollte der Therapeut führen und Mut aufbauen und nicht entmutigen. Nachdem ich dann das zweite mal fragte welche Methoden hier angewendet werden auch mal eine Antwort bekam war danach auch wieder Stille. Bis ich dann gesagt habe es passt nicht für mich aus den und den Gründen. Ich wartete dann höflich bis man sich verabschiedete um nicht einfach so aufzustehen und dann kam aber wieder nur Stille und man saß nur so da. Das war wahrscheinlich um die Stunde rumzukriegen denn nach fast genau 60 min würde sich dann verabschiedet. Fazit: Man muss nicht jeden nehmen und gut heißen aber zusagen kein Bock auf Papierkram ist sowas von unprofessionell und dem Klienten passives genervt sein zu vermitteln geht garnicht. Das meine Meinung dazu wenn jemand dort gut aufgehoben ist dann jedem das seine aber ich würde es nicht empfehlen. Ebenso empfinde ich das als erster Stelle ein Therapeut Empathievermögen braucht und davon habe ich nichts gemerkt! Zu ihrer Antwort kann ich nur sagen das ich sehr wohl gemerkt habe wie sie keine Lust mehr hatten seitdem ich das mit der Privatversicherung gesagt habe, vorher waren sie viel netter und offener. Außerdem haben sie die Therapiesitzung nicht richtig geleitet und es sich einfach gemacht in dem sie zu meinen Antworten gesagt haben das sie ihnen nicht reichen würden. Ich bin jetzt bei einer super Therapeutin und sie meinte auch es geht nicht darum ob es dem Therapeuten reicht, egal welche antworten man gibt! Dann führen sie das Gespräch wenn es ihnen nicht gereicht hat! Ich habe ja auch klar gesagt wenn das für einen etwas ist dann kann man das machen aber für mich ist es eben nichts. Ich darf ja wohl meine freie Sicht hier verkünden ohne mich von ihnen korrigieren lassen zu müssen . Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit und hoffe es ist ihnen bewusst das es nicht von ungefähr kommt, ich beobachte die komplette Körpersprache meiner Mitmenschen.

Advertisements

Neue Bewertung

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner?

Das Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner befindet sich in der Bergische G. 5, 52066 Aachen, Deutschland

Wie lautet die Telefonnummer von Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner?

Sie erreichen das Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner unter +49 241 4501475

Wie kommt man zum Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner?

Zum Herr Dipl.-Psych. Hardo Beißner gelangen Sie über den folgenden Link

Advertisements