Wäre ja eigentlich alles noch tragbar, diese Zustände an Schulen staatlicher Träger eben; in manchen JVAs sieht es besser aus... Mangelnde Investition hat die Schule wirklich gezeichnet, von den WCs, die vermutlich so gut wie nie gereinigt werden und mittlerweile eher einem Schlachtfeld gleichen, bis zur inneren Ausstattung und Feuerlöschern, die ihr letztes Prüfdatum mittlerweile um Monate überziehen. Ob das nun ein Versagen auf schultheoretischer oder pädagogischer Ebene ist, sei erstmal dahingestellt, jedenfalls sollte allen klar sein, dass es so einfach nicht weitergehen kann - so viel zu der Geschichte um das Qualitätsmanagement. Über den Unterrichtsstil mancher Kollegen lässt sich sicherlich streiten, ich selbst bin eher überzeugter Konstruktivist, weiß aber auch, dass ebendas bei den stark diversifizierten Klassen kein leichter Ansatz ist. Nur erwarte ich von den Kollegen auch eine gewisse Integrität - in den grundlegenden Punkten des Anstands sollte stets mit einem guten Beispiel vorausgegangen werden. Es äußert sich an manchen Stellen Verhalten, was weder pädagogischen, noch fachdidaktischen Wert hat und die Fähigkeit der Lehrkraft, positiv zu beeinflussen und derart rezipiert zu werden, untergräbt, was ich bedauern muss, da ich merke, dass die Reflexion durchaus erfolgt, aber häufig genug nicht die richtigen Schlüsse gezogen werden, um der erzeugten Demotivation entgegenzuwirken. Schade finde ich, dass teilweise überaus kompetente Kollegen (bemessen nicht nur an der Fähigkeit, eine Unterrichtsstunde geradlinig zu führen) sich auf nicht unbedingt belanglose, aber im Endeffekt folgenlose Diskussionen einlassen - und das während der Unterrichtszeit - was dazu führt, dass in der gegebenen Zeit nicht einmal der vorgesehene Unterrichtsstoff behandelt werden kann, der noch erst am Anfang der Woche prognostiziert wurde. Aber Menschen sind wir alle! Wenn das zur Reflexion angeregt hat, habe ich mein Ziel bereits erreicht - und ich möchte ergänzen, dass ich es durchaus bemerkenswert finde, dass bestimmte Kollegen durchaus versuchen, einen konstruktivistisch anmutenden Unterrichtsstil ganz im Sinne des ,,selbstregulierten" und ,,forschenden" Lernens zu erreichen, auch wenn es durch die materiellen Probleme erschwert wird. Durch die (verglichen mit den Festlegungen der MSS) sehr lockeren Regularien im Berufsschulbereich bietet sich in meinen Augen allerdings noch didaktisches Versuchspotential, was gerne auch von den erfahreneren, klassisch geprägten Lehrkräften erprobt werden könnte, um den weniger begierten letzten Phasen der typisierten Lehrerentwicklung gegenzusteuern. Letztlich gibt es meines Erachtens nach glücklicherweise mehr menschliche Probleme als pädagogische und ich bin froh, sagen zu können, dass auch die menschlichen Probleme grundsätzlich nicht so schwerwiegend sind, als dass man in der Hinsicht ernste Gespräche führen müsste - es ist schlicht frustrierend, dass sich kompetente Kollegen mit sporadisch auftretendem Verhaltensweisen (bei denen sich meine Lehramtsstudienhaare aufstellen) das Verhältnis mit mehr oder weniger reizbaren Schülern verderben und auf der anderen Seite, dass Lehrkräfte, denen offensichtlich Erfahrung des/ oder gar Ref. und Staatsexamen fehlen, ohne jegliche Hilfe auf die Klasse losgelassen werden (wobei es eigentlich umgekehrt ist) und dabei über die grundlegendsten didaktischen Kernkompetenzen stolpern, weil sie keine Beurteilung durch erfahrene Kollegen erhalten und sich allein auf die Rückmeldung von Schülern verlassen müssen, die nicht unbedingt didaktische Grunderfahrung besitzen (zugegeben in den aller seltensten Fällen). Gerade letzteres wird an allen anderen mir bekannten Schulen anders gehandhabt, selbst bei engsten Personalbedingungen. Wenn der Staat einem schon den Gürtel zu einer engen Taille zieht und die Schüler an den Nerven nagen, muss man sich nicht extra noch ins Knie schießen. Für die Kollegen, die eine wirtschaftlich deutlich lukrativere Berufslaufbahn opfern, um Schülern ihre Erfahrung und Leidenschaft zu vermitteln, tut es mir fast weh...
Fotos
Bewertungen
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Delta61 ★★☆☆☆
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Felix Kindler ★★☆☆☆
Naja. Erfrischend sind bestimmte Lehrkräfte bei Zeiten, manche durchweg - ich rede hier von Dinosauriern und ostdeutschem Dialekt. Es wäre nicht meine Rezension, wenn sie nicht stilistisch geprägt wäre, daher eine passende Exposition - und da wir stets mit dem positiven Feedback anfangen: Die Schule besitzt ein Schwimmbad mit goldfarbigem Wasser auf dem Boden der Tatsachen des sogenannten ,,WCs" (Wasch-Centrum), dass von zahlreichen, klitzkleinen klebrigen Kunstwerken (Gemälden) verziert wird, teils sogar politisiert - ganz im Sinne Heinrich Heines mit gar nationalistischen Parolen, die zwar nicht ganz den Ausrufen des Hambacher Fests gleichen, aber ebenso anti-institutionell sind. In jedem Raum gibt es, vermutlich durch behördliche Anordnung, eine Saunafunktion - nie weiß man, ob die Schüler vor lauter intellektueller Anstrengung oder einfach nur des Genusses wegen transpirieren, wie zunehmend nun auch mein Frust an den besagten Umständen. Die mehr oder weniger geladenen Lehrer der Elektrotechnik besitzen nahezu allesamt Haare (.) , die sehr den Anblick feindrähtiger Aluminiumleiter wiederspiegeln, und doch sehr von den ableitenden Eigenschaften des Bodens der Tatsachen profitieren, den sie, schwebend wie supernatürliche Gestalten, manchmal vehement zu vermeiden suchen, vermutlich auch begründet durch die Befürchtung, dass dabei jegliche Spannung schlagartig verloren geht. Bei den Schülern bewirkt das meist, dass statt Geistesblitzen eher Kurzschlüsse auftreten, die aufgrund mangelnder Schutzmaßnahmen oder Wirksamkeitsprüfung jener von lang anhaltender Dauer sind. In den Räumlichkeiten finden sich zahlreiche Reize für allerlei Sinne, für die Ohren gibt es den Klang quietschender Türen und plätschernden Wassers, für die Hände die Gruben in den Tischen, für die Augen die Zeichnungen und Malereien der Ahnen, für die Nase den herzhaften Duft von Asbest und für den Mund den leicht metallischen Geschmack des Hämoglobins, das infolgedessen aus den Gefäßen austritt. So lässt es sich alle paar Monate leben, sollte es die Schule dann noch geben. Investiert wurde in letzter Zeit viel in die Fassadensanierung, doch wir alle wissen nur zu gut, dass die inneren Werte zählen! Denn die sehen wir jeden Tag, während die Bewunderung des Äußeren auf den morgendlichen Blick in den Spiegel begrenzt ist - und wer reflektiert hier denn bitte? Stets freue ich mich auf den nächsten Tag, an dem ich pünktlich zu Unterrichtsbeginn erscheine und sehnsüchtig auf die Lehrkraft warte - und warte - und warte. Doch auch Geduld ist eine Tugend, die es gilt, zu bilden, im Sinne der Pädagogik der heutigen Zeit, in der man On-Demand alles bekommt, was man will - oder hier: alles bekommt, was man kriegt. Nun zum negativen: Die Realisierung, dass die Beschreibung stets dem Gegenstand anpasst - nicht umgekehrt. Falls ein Deutschlehrer dies begutachtet - gern geschehen!
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Louis Moritz ★★★★☆
Hab meine Ausbildung zum Elektriker hier gemacht. Neben meiner mies zurück gebliebender Klasse, war der Aufenthalt ganz gut. Auch wenn es zum Teil mies langweilig war und Herr Göbel zum Teil anstrengend sein kann, bin ich ihm trotzdem sehr dankbar für seinen Unterricht. Herr Möller und Herr Krämer immer korrekt gewesen und cool drauf.
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Dejan Steinforth ★☆☆☆☆
Lehrer sind nie in der klasse, und wir müssen selbständig arbeiten obwohl wir als schüller nix verstehen.
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Zillus xD ★★★☆☆
Einfach Frankfurt Hauptbahnhof 2.0 In den Pausen herrscht eigentlich in jeder Raucherecke ein guter süßlicher Duft und im Winter laufen Leute mit Sonnenbrille Rum. 7. Und 8. Stunde sind eigentlich immer optional, man kann auch einfach nach Hause. Wenn der Lehrer den Unterricht beendet sind eh schon die meisten weg.
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Philip Fischer ★☆☆☆☆
Die Schule ist komplett unorganisiert. Ständig fehlen Lehrer und zeitgleich, wollen sie das man alles sofort kann und setzen dies auch voraus, (man muss es sich selbst beibringen). Zudem ist die Schule weder Behinderten gerecht, noch gibt es genug Parkplätze auf dem Gelände. Außerdem wirkt die Schule komplett heruntergekommen. Es stinkt in den Gängen, weil die Wände schon am faulen sind und die Ausstattung an „Notebooks“, ist ein schlechter Witz, dass sind Computer von vor 25 Jahren, welche 5 min zum hoch fahren benötigen. Alles im allem sehr armselig.
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Leonhero 122 ★☆☆☆☆
Ich bin seit fast 2 Jahren auf dieser Schule und habe leider nochmal 3 vor mir. Trotzdem ich solange an dieser bin kann ich leider nicht eine gute Sache sagen. Fast alle Lehrer sind Quereinsteiger was Ansicht ja nicht schlimm wäre wenn die Lehrer wenigstens vernünftig unterrichten würde leide ist dies nicht der Fall. Lehrer sind total unmotiviert und reden lieber über ihr Privat leben als zu unterrichten. Ich kann jedem Betrieb der überlegt die David-Roentgen-Schule als Berufsschule zu übernehmen empfehlen tut es nicht und spart euch und euren Azubis denn stress.
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Tobias Schug ★★★★☆
Ich war von 2001 bis 2005 (Berufsausbildung) und von 2013 bis 2017 (Abendschule) Schüler an dieser Schule. Die Lehrkräfte mit denen ich in Kontakt gekommen bin, waren alle samt nett und hilfsbereit. Den einen Stern ziehe ich wegen dem Schulgebäude ab. Der größte Teil des Gebäudes war in Ordnung, jedoch gab es einige Stellen die eher nach (angefangener) Baustelle aussahen.
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