Wunderbare hl. Messe im tridentinischen Ritus an einem wunderbaren Ort. Aber: man muss hier ganz genau hinschauen! Wenn man dort lebt, merkt man, dass die Priester (Kanoniker) aus dem 18. Jh. predigen, andauernd den Glauben verteidigen, wenig pastorale Empathie entgegenbringen, sie dafür aber umso mehr die Menschen verurteilen und die Dinge persönlich nehmen. Sie sitzen auf einem sehr hohen klerikalen Ross mit einer großen Portion Selbstbeweihräucherung und übertrieben anmutenden Betonung auf der Heiligkeit des Priestertums. Traurig macht mich die große neapolitanische Krippe, wo man irgendwo ganz hinten verloren das Jesuskind findet, dafür ganz im Vordergrund aber der Monsignore und 3 Schwestern... Als ich äußerte, dass ich die Marienerscheinung von Medjugorje für echt halte, bin ich dort als Häretikerin abgetan worden, die "dem Leib Christi, der Kirche, sehr schwere Verwundungen zufügt. Als Wiedergutmachung beten Sie jetzt bitte den Wundenrosenkranz!" Fragen stellen wird als Neugier abgekanzelt. In den Genuss von Seelsorge kommt man oft nur als "Insider", also als Mitglied der Laiengemeinschaft. Netter sind die Anbetungsschwestern, obwohl auch viele ausgetreten sind, da das Noviziat unter Beobachtung steht wg. spirituellen Missbrauchs und zwischenmenschlicher Schikane, die dem Mittelalter alle Ehre macht. - Nun haben sie dort (leider) einen neuen Hochaltar, ein von einer Künstlerin nachgemalter und gespendeter Isenheimer Altar. Sie haben das Monstrum hinter Glas gesetzt, worin sich Kerzen und Beleuchtung derart spiegeln, dass man vom Bild gar nichts sieht. - Ich ziehe bald weg und versuche, mich von den Folgen dieses an eine Sekte grenzenden Vereins zu erholen. Wie gesagt: man muss hier schon sehr genau hinschauen!
Fotos
Bewertungen
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Mo Ni ★☆☆☆☆
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Traugott Roser ★★☆☆☆
Trotz Traumhafter Landschaft für Pilger:innen wenig willkommend. Ultramontan. Der weitere Mosel-Camino geht durch verwunschenen Dornenhecken, vorbei an kaputten Bänken. Der Wasserhahn zum Füllen der Wasserflaschen abmontiert. Kein Gruß. Nichts.
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Stefanie Goebelshagen (Steffka) ★★★★★
Es gibt Orte, die haben etwas Magisches – still und friedlich zugleich. Mitte September, an einem goldenen Herbsttag, besuchten wir das Kloster Maria Engelport. Es war einfach zauberhaft. Wir schlenderten ein Stück durch die Natur, vorbei an Walnüssen und Kastanien, die unter den Bäumen lagen. Kein Telefonklingeln, kein Alltag, kein Stress – nur Ruhe. Unter uns blühten die Sonnenblumen und schenkten dem Tag noch mehr Wärme. Besonders schön war das Hofcafé: ein liebevoller Ort mit herrlichem Kuchen und duftendem Kaffee. Wir konnten draußen sitzen, die Sonne genießen und einfach in die Stille hineinträumen – ein Stück heile Welt. Auch die Klosterkirche hat uns tief berührt: die Marienfigur, die Andacht und die kleine Grotte, in der man eine Kerze entzünden kann – all das strahlte Frieden aus. Man sollte das Kloster an einem stillen Tag einfach auf sich wirken lassen und die Welt für einen Moment draußen lassen.
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Sabine S. ★★★★☆
Ganz nett anzusehen, Kirche ist auch schön, aber ansonsten ist nicht viel zu sehen. Wenn man so wieso vorbei fährt passt es, extra hinfahren würde ich nicht.
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Brigitte Marcinek ★★★★★
Hier kann man einkehren und übernachten 1 Tag oder 1 Woche mit halb oder Vollpension. Eigene Kirche mit div. Täglich Andachten
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Conny Mosel ★☆☆☆☆
Pilgern im 21. Jahrhundert... Auf dem offiziellen Mosel-Camino gibt es zwischen Treis-Karden und dem Kloster nicht eine Schutzhütte. Ich bin den Weg trotzdem angegangen in festem Vertrauen bei anhaltendem Regen. Kein trockener Raum, kein Platz sich aufzuwärmen, an ein warmes Getränk nicht zu denken. Betretene Blicke zu Boden beim vorbeihuschen ein einziges freundliches Bon Camino immerhin. Das ist eure Auslegung von Nächstenliebe. Schaut mal in Kloster Herborn in Portugal, so versteht man es dort. Schämt euch. Ich bin in festen Glauben auch weitergegangen, das konntet nicht einmal ihr ändern!
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Nicole Klee ★★★★★
Sehr atmosphärisches Kloster, mit angrenzendem Cafe, schöner Kirche und Wanderwegen rundherum. Auch die Messen zu besuchen kann ich sehr empfehlen und gerade jetzt in der kälter werdenden Jahreszeit ein sehr stimmungsvolles Ambiente im und ums Kloster!
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Uschi Scherzer ★★★★★
Kloster Maria Engelport bei Treis Karden. Sehr interessantes Kloster. Übernachtungen sind möglich.
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Heiko-Werner Kruschinski ★★★★★
Sehr schönes, gepflegtes Kloster. Leider war das Kaffee geschlossen. Mit einer kleinen Mariengrotte. Dort kann man auch Kerzen angezünden bzw. kaufen.
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dodo erhard ★★★☆☆
Sehr schön und ruhig liegend. Leider war das Café und der kleine Laden geschlossen. Zu unseren Besuch war gerade die Messe also konnte man die Kirche auch nicht richtig ansehen.
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Häufig gestellte Fragen
Wann hat Maria Engelport geöffnet?
Öffnungszeiten von Maria Engelport: Mo–So 07:30–19:00.
Hat Maria Engelport jeden Tag geöffnet?
Ja, Maria Engelport hat an 7 Tagen pro Woche geöffnet.
Wo befindet sich Maria Engelport?
Adresse: Flaumbachtal 4, 56253 Treis-Karden, Deutschland.
Wie lautet die Telefonnummer von Maria Engelport?
Telefon: +49 2672 915750.