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Bewertungen

  1. Lars Beuger ★☆☆☆☆

    In den letzten drei Monaten auf der Station P1 habe ich leider überwiegend negative Erfahrungen gemacht. Die Ärzte wirken chronisch überlastet und scheinen sich vor allem mit „Standarderkrankungen“ auszukennen komplexere Verläufe und Diagnosen , wie meiner, wurden oft nur oberflächlich betrachtet, nicht ernsthaft wahrgenommen und behandelt. Medikamente wurden mehrfach abgesetzt und dann scheinbar zufällig wieder neue angesetzt, ohne dass ich mich wirklich aufgeklärt oder mitgenommen fühlte. Häufig hatte ich den Eindruck, dass „A nicht weiß, was B sagt“ und wichtige Informationen im Team nicht ankommen. Besonders belastend war der Brand am 03.10., bei dem ich selbst dabei war. Diese extrem traumatische Situation wurde mit uns Patienten im Anschluss so gut wie gar nicht aufgearbeitet. Viele blieben mit ihren Ängsten und Bildern im Kopf allein zurück, weil das Pflegepersonal viel zu knapp besetzt und überlastet war und selbst mit der Situation allein gelassen wurde. Auf der Akutstation waren teilweise nur drei Pflegekräfte für rund 25 Patienten zuständig inklusive 1:1-Überwachungen. Anstatt Heilung, Stabilisierung und Sicherheit habe ich mich dort oft noch gebrochener und hilfloser gefühlt. Für mich persönlich war der Aufenthalt auf P1 daher mehr belastend als hilfreich.

  2. Lena S. ★★★★★

    Ich war für fast 9 Wochen auf der Adoliszenten Station und kann nur Gutes berichten. Der Aufenthalt hat mir sehr geholfen wieder in den Alltag zu finden. Das gesamte Behandlungsteam war super nett und hilfsbereit. Wenn es mal Probleme gab, egal welcher Art, wurde mir immer super geholfen und bei Gesprächsbedarf wurde sich immer Zeit genommen, um mir zuzuhören. Andere Patienten haben sich zwar über einzelne Pfleger beschwert, aber nach meiner Erfahrung dort lag das nie am Pflegepersonal, sondern an den Patienten, die meinen in einem 5 Sterne Hotel zu sein und alles verlangen zu können. Die Zimmer sind kein Luxus, aber dafür ist man nicht dort und wenn man Respektvoll und höflich mit dem Personal umgeht (was selbstverständlich sein sollte) bekommt man das gleiche auch zurück. Die Freizeitaktivitäten waren echt super und vielfältig. Die haben mir sehr geholfen mich zwischen den Therapien zu entspannen und ich konnte für mich viele neue Bereiche entdeckt wie Kraftsport, Badminton und regelmäßig Wandern. Alles in einem kann ich die Station guten Gewissens jedem weiterempfehlen.

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  1. Maylin Gantner ★★★★★

    Bis vor kurzem war ich für 15 Wochen (davon 13 vollstationär) auf der Adoleszentenstation und habe ausschließlich Positives zu berichten. Der Aufenthalt hat mir sehr geholfen. Die erlernten Strategien unterstützen mich dabei, besser mit schwierigen Phasen umzugehen und meinen Alltag leichter zu bewältigen. Insgesamt geht es mir deutlich besser als in den letzten Jahren. Das gesamte Behandlungsteam ist unglaublich herzlich, professionell und unterstützend. Bei Fragen oder Gesprächsbedarf wurde sich immer Zeit genommen und durch die Hilfe habe ich für mich wichtige Ziele erreicht. Die dort vorherrschende Struktur hat mir zusätzliche Sicherheit gegeben. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich in dieser Zeit bekommen habe und kann die Station aus voller Überzeugung weiterempfehlen.

  2. Felix ★★★★★

    Ich habe von Juli bis Oktober 2025 die Adoleszenten Station besucht und bin mehr als begeistert. Das Team bestehend aus Pfleger*innen, Ärzt*innen und Therapeut*innen ist absolut kompetent, emphatisch, hilfsbereit, rücksichtsvoll und engagiert. Während meines Aufenthaltes habe ich mich zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben und gesehen gefühlt. Jede Person des Teams hatte immer ein Ohr offen und war mehr als bereit zu helfen. Selbst während einem mehrwöchigen Tief, wurde mir viel Empathie und Hilfsbereitschaft entgegengebracht. Das gesamte Team war stets bemüht mir zu helfen und neue Wege aufzuzeigen um den Umgang meinen Erkrankungen und Problemen zu erlernen und bewusst neue, gesunde Wege einzuschlagen. Auch durch die zuständige, und sehr kompetente, Sozialarbeiterin erhielt ich die Unterstützung die ich benötigte. Nach ca. 12 Wochen intensiver Behandlung habe ich die Station mit neuer Kraft und Zuversicht verlassen und kann abschließend sagen, dass dies der beste Klinik-Aufenthalt ist, den ich bis jetzt hatte. Wenn man bereit ist, seine psychischen Probleme in Angriff zu nehmen sowie etwas zu verändern, kann ich die Adolesezenten-Station wirklich jedem im Alter von 16-23 empfehlen.

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  1. Jenny Blaß (mrsblass) ★★★★★

    Ich war aufgrund meiner bipolaren Störung schon oft auf der P3 und habe auch Elektrokrampftherapien bekommen. Ich habe mich immer wohl gefühlt, Dr. Seidl ist ein sehr kompetenter und netter Arzt. Ich kann die Klinik nur empfehlen.

  2. alexteamsb ★★★★★

    War auf der P5 und völlig begeistert. Therapheuten durch die Bank super. Pflegepersonal stets hilfsbereit. Therapien sehr hilfreich sei es Einzel, Gruppe, Musik oder eher theoretische Stunden. Sportangebot überragend (Tischtennis, Yoga, Schwimmen, Wandern, Badminton, Kraftraum und weiteres). Essen völlig okay bis gut. Dazu gibt es auch eine gut ausgestattetes schmuckes Kaffee und diverse Automaten. Kann viele der Wertungen persönlich nicht nachvollziehen. Ich ging als emotionales Wrack rein und kam gefestigt raus und bin sehr dankbar für die Zeit. Kann die P5 jedem nur empfehlen, natürlich muss man sich auch auf das Therapieangebot einlassen als Hilfesuchender.

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  1. Susi Sonne ★☆☆☆☆

    Persönlich enttäuscht!Der Grund aus dem ich gehen musste, war in sonst keiner Klinik ein Problem gewesen, da es anscheinend doch an den Werten zu erkennen ist, warum sie auf einmal explodieren. Also: Willkür; an einem Ort, wo man sich erhofft ernst genommen zu werden! So offensichtliche Willkür spricht wieder Bände über die Ärztin!!!! Sehr schade,doch es gibt zum Glück noch mehr Kliniken!!!

  2. Lil Swiper ★☆☆☆☆

    Also. Wo soll ich anfangen. An manchen Tagen konnte man grob schätzen was das jeweilige Gericht darstellen soll. Die Bettwäsche passte farblich nicht zusammen was mich des öfteren äußerst erzürnt hat. Jeden zweiten Tag wird eine Grundsäuberung der Patienten durchgeführt und die hälfte wird entlassen. Die Pfleger sind selber psychisch labil und egal was man anzieht ist falsch obwohl es keinen dress code gibt. In der nähe gibt es einen schönen Aussichtspunkt.

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  1. Martina Müller ★☆☆☆☆

    1 Stern ist noch zu viel wurde heute entlassen weil es mir nicht gut geht und etwas gemacht habe und nicht direkt Bescheid gesagt habe. Erst hab ich eine gelbe Karte bekommen und beim 2 mal wurde ich dann rausgeschmissen. Echt nicht schön. Manche Pfleger sind nett und verständnisvoll und manche überhaupt nicht

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