Ich war Patientin in der MEDICLIN Rehaklinik Reichshof und muss leider sagen, dass meine Erfahrung dort sehr belastend und enttäuschend war. Besonders der Umgang mit meiner Situation während der COVID-Quarantäne war für mich eine große psychische Belastung. Ich wurde insgesamt 4 Tage lang in meinem Zimmer isoliert und fühlte mich dadurch wie eingesperrt. Als jemand, der ohnehin mit depressiven Symptomen kämpft, war diese Situation extrem schwer für mich. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, wie schlecht es mir geht und dass die Isolation mir psychisch zusetzt, doch ich fühlte mich nicht ernst genommen, nicht gesehen und emotional alleingelassen. Es gab außerdem widersprüchliche Aussagen bezüglich meiner COVID-Isolation. Einerseits durfte ich das Zimmer nicht verlassen, obwohl ich nicht getestet wurde. Andererseits sollte ich einen Tag später plötzlich “in die Freiheit” entlassen werden – wiederum ohne Test. Die Logik dahinter wurde mir nicht erklärt, und das erzeugte bei mir große Unsicherheit und Unverständnis. Wenn man ohnehin schon psychisch am Limit ist, fühlt sich solche Unklarheit wie eine zusätzliche Belastung an. Auch im Gespräch mit Ärzten hatte ich das Gefühl, dass meine emotionale Lage heruntergespielt oder missverstanden wurde. Sätze wie „Sie waren ja schon depressiv, als Sie ankamen“ haben bei mir nicht das Gefühl vermittelt, dass man meine aktuelle Belastung durch die Isolation erkennt oder ernst nimmt. Gerade von einer Rehaklinik hätte ich mehr Einfühlungsvermögen, mehr professionelle Einschätzung und klarere Kommunikation erwartet. Ich wollte Verständnis, Klarheit und Unterstützung – stattdessen blieb ich mit meinen Ängsten, Tränen und Fragen allein im Zimmer sitzen. Für mich war diese Zeit seelisch extrem schwer, und ich wünsche mir, dass dieser Umgang mit psychisch belasteten Patienten dringend überdacht wird. Die Klinik an sich mag gute Ansätze haben und sicher gibt es auch positives Personal – aber meine persönliche Erfahrung in dieser Phase war leider alles andere als hilfreich oder heilsam. Ich schreibe diese Bewertung, damit andere Betroffene wissen, worauf sie achten sollten, und in der Hoffnung, dass die Klinik den Umgang mit sensiblen Situationen und belasteten Patienten verbessert.
Bewertungen
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Sandra Knoll ★☆☆☆☆
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Tanja London-Speck ★★★☆☆
Ich bin wg. Eine pneumologidchen Reha hier. Die Gegend ist schön, aber die Klinik passt nicht ins Bild. Die Zimmer sind alt und abgewohnt. Zum Teil sind die kursräume sehr kalt. Das Pflegepersonal ist zum Teil mehr wie unfreundlich und wer Hilfe bei der Körperpflege braucht ( Station 5) bekommt die 1x die Woche am Samstag oder Sonntag. Auch die Zimmerreinigung auf unserer Seite lässt stark zu wünschen übrig. Das Essen wird immer schlechter, abends wird kaum aufgefüllt. Uns wurde auf Nachfrage gesagt: es gäbe nur ein gewisses Kontingent und wenn leer, dann leer. Zum Teil ist die Auswahl wirklich sehr schlecht und wie mit den Lebensmitteln umgegangen wird ist wirklich grauenvoll. Kostenlosen Kaffee gibt es nur zum Frühstück. TV muss hier auch bezahlt werden. Ich fühle mich hier nicht wohl und nicht als einzelne Person gesehen, sondern fühle mich wie eine unter vielen. Es gibt nur das Schema F und keine Abweichung. Meine behandelnden Ärzte waren nett, genau wie auch einige der Schwestern und die meisten Therapeuten. Die Patienten die wg. Einem Schlaganfall hier sind, waren deutlich zufriedener mit den Behandlungen, da individueller. Der Kurpark ist sehr schön angelegt. Am Unterhaltungsprogramm darf gerne noch gearbeitet werden.
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Nadine W. ★★★★☆
Ich war im Februar in der Rehaklinik.* **Lage & Umgebung** Die Klinik liegt schön in Eckenhagen, einem kleinen Luftkurort mit Wanderwegen – allerdings mit einigen Steigungen. In fußläufiger Entfernung gibt es einen Lidl und einen Bäcker mit leckerem Kuchen und top Cappuccino. **Klinik & Ausstattung** Die Klinik ist funktional und eher „klinik-mäßig“. Aufenthaltsräume gibt es nicht, sodass man sich abends höchstens im Cafeteria-Bereich aufhalten kann (Schließung um 17 Uhr). Während meines Aufenthalts waren 2 von 4 Aufzügen defekt, was zu langen Wartezeiten führte. Es gibt ein Schwimmbad, aber keine Sauna. **Therapien & Personal** Die Therapien haben mir sehr gut gefallen: Koordinationsgruppe, Krafttraining, Ergometer, Krankengymnastik, Massagen, Spaziergänge u. v. m. Das Personal war überwiegend super freundlich, engagiert und kompetent. **Freizeit & Organisation** Das Freizeitangebot war überschaubar, aber mit viel Engagement von Ehrenamtlichen organisiert – großes Lob! Samstags gibt es eine Sightseeing-Tour mit dem Bürgerbus, sonntags geführte Wanderungen. Es wurden auch ein Filzkurs und eine Kirchenführung angeboten. Am Empfang erhält man kostenlos eine Kurkarte, mit weiteren Freizeitmöglichkeiten. **Zimmer & Ausstattung** Mein Zimmer auf Station 1.4 (ehemalige Intensivstation) war ungemütlich: kahle Wände, keine richtige Sitzgelegenheit, Steckdosen mit Ducktape abgeklebt, damit sie nachts nicht leuchten. Kabel durften nicht eingesteckt bleiben, um Fehlalarme zu vermeiden. Zudem hatte ich an beiden Fenstern Mückengitter, sodass ich keine Lebensmittel auf der Fensterbank lagern konnte. Andere Stationen waren gemütlicher. **Parken & WLAN** Parken in der Tiefgarage kostet 2 EUR pro Tag, allerdings sind die Plätze bei der Anreise knapp, da auch das Personal dort parkt. Nachmittags und am Wochenende entspannt sich die Lage. WLAN kostet extra. Waschmünzen für die Nutzung der Waschmaschinen und Trockner sind erhältlich. **Essen** Frühstück und Abendessen waren nicht abwechslungsreich, besonders für Vegetarier: immer die eine selbe Veggie-Wurst-Sorte und zwei Standard-Aufstriche. Der Käse war 08/15, Camembert gab es selten und in Kleinstmengen. Das Mittagessen war meist gut, aber Germknödel oder Pfannkuchen mit Vanillesoße als „Hauptgericht“ für Vegetarier ist eine (ungesunde) Frechheit. **Fazit** Die Klinik bietet eine gute medizinische Betreuung und gute Therapien in schöner Umgebung. Verbesserungsbedarf gibt es bei der Ausstattung, den Freizeitmöglichkeiten und der (vegetarischen) Verpflegung. Wer sich darauf einstellt, findet hier eine exzellente Basis für die Rehabilitation und kann nette Menschen kennenlernen. Insgesamt gute 3,5* von mir.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Rehazentrum?
Das Rehazentrum befindet sich in der Berglandstraße 1, 51580 Reichshof, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Rehazentrum?
Sie erreichen das Rehazentrum unter +49 2359 291770
Wie kommt man zum Rehazentrum?
Zum Rehazentrum gelangen Sie über den folgenden Link