Bei Bewertungen von psychosomatischen und/oder psychiatrischen Heileinrichtungen besteht das grundsätzliche „Problem“, dass meistens nur die Patienten eine öffentliche Beurteilung abgeben, die ihre eigene Erfahrung als negativ bewerten. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass ich als ehemaliger Patient der Tagesklinik St. Nikolaus in Lebach meine persönliche Sicht der Dinge schildere: Mir wurde dort ausgezeichnet und kompetent geholfen! Therapie ist Arbeit – Konflikte, Konfrontationen und andere unangenehme Situationen bleiben da zwangsläufig leider nicht aus. In meinen dortigen knapp drei Monaten habe ich wundervolles Pflegepersonal kennenlernen dürfen– Menschen, die sich um mich Erkrankten mit sehr viel Liebe und Fürsorge gekümmert haben. Ich durfte Therapeuten, Psychologen und Psychiater kennenlernen, die es mir manchmal wirklich nicht leicht gemacht haben, aber im Endeffekt äußert effektiv wieder aufgebaut und gestärkt haben– Bildlich gesprochen bin ich in die Tagesklinik im psychischen Rollstuhl gekommen, heraus ging ich aufrecht und mit neuem Selbstwert. Das alles liegt auch daran, dass es dort ein mehr als nur durchdachtes Konzept gibt– Innerhalb der Patientengemeinschaft wird ein sehr großer Wert auf gegenseitigen Respekt und Fürsorge gelegt, die Gruppenkultur ist außergewöhnlich gut, wir waren immer untereinander füreinander da, weil wir alle das gleiche Ziel hatten: Gesund zu werden. Die meisten Gruppentherapien werden von den oben bereits erwähnten Top-Pflegerinnen und -Pflegern durchgeführt und machen alle Sinn– Ganz toll dabei: Man hat jederzeit die Auswahl und kann mit seinem Behandler (und auch mit der Pflege) seinen Plan ändern und wird als erwachsener Mensch ernstgenommen. Selbst, wenn es zu Konflikten kommt, ist das Personal nie übergriffig, im Gegenteil. Besonders hervorheben möchte ich die KBT / Tanztherapie, Frau A. – Sie sind der „Knaller!“ – Dank Ihnen und Ihrem äußerst emphatischen Umgang mit mir konnte ich bereits nach kurzer Zeit eine Besserung fühlen… Ich bin Ihnen sehr dankbar, „Epharisto!“ Außerdem möchte ich meiner Bezugspflegerin und meinem Behandler an dieser Stelle danken: Schwester Sa. und Herr SchöM., Sie haben mich beide ins Leben zurück geholt, Sie haben mir nie Ratschläge gegeben, sondern mich immer selbst nach Lösungen suchen lassen, die wir dann auch gemeinsam gefunden haben. Immer, wenn es mir schlecht ging, waren Sie für mich da, ohne Sie hätte ich das nicht geschafft. Diese Art von kognitiver und gleichzeitiger Verhaltenstherapie habe ich so noch nicht erlebt… und ist absolut effektiv und zielführend. Als Letztes möchte ich auch noch meinen Dank an Chefarzt und Oberärztin aussprechen: Sie beide leiten diese Einrichtung und sind im Endeffekt für das sehr gute Behandlungskonzept verantwortlich. Auch in der Visite haben Sie sich immer Zeit genommen – Und Frau Dr. G., unser Konflikt hat mich im Endeffekt enorm weitergebracht und auch dafür möchte ich mich an dieser Stelle explizit bedanken. Liebe Tagesklinik St. Nikolaus, ich habe jetzt hier nur ein paar Mitarbeiter „namentlich“ erwähnt, aber Ihr seid alle großartig– Vielen Dank dafür, dass Ihr Euch jeden Tag so gut um mich gekümmert habt. Bleibt so, wie Ihr seid! – Euer Lars Birlenberg
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Bewertungen
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Lars Birlenberg ★★★★★
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David Förster ★☆☆☆☆
Wer gesund werden möchte sollte diese Tagesklinik meiden! Mich hat die Behandlung dort noch kränker gemacht als ich davor war. Zuerst wurde meine anfängliche Zurückhaltung vom Personal kritisiert. Anschließend wäre meine extrovertierte Art laut Personal den anderen Patienten gegenüber unangenehm, was mir gegenüber jeder Mitpatient hingegen verneint hat. Als ich mich dann den Wünschen des Personals gefügt habe und mich wieder zurückgezogen habe wurde mir das dann auch als falsch vorgeworfen. Für meinen Reha-Antrag müsste ich dem Personal 4 Wochen hinterherlaufen was mich ebenfalls zusätzlich belastet hat statt meiner Krankheit entgegen zu wirken. Die Krönung hingegen war als mir bei der Oberarztvisite, die immer einem militärischen Verhör ähnelte, ein Fehlverhalten vorgeworfen wurde dass ich nicht begangen habe und mir anschließend, während ich mit den Nerven eh schon am Ende war, auch noch strafbares Verhalten vorgeworfen wurde dass ich ebenfalls nicht begangen habe. Dies war ein traumatisierendes Erlebnis, aber ähnlich erging es auch anderen Patienten bei dieser Visite. Außerdem hatte ich zeitweise nur alle zwei Wochen überhaupt ein Gespräch, weil es ständig an Personal mangelte und außerdem die Vorbereitung öffentlicher Veranstaltungen Vorrang hatten. Als ich mich telefonisch krank meldete und sagte dass ein Atest meines Hausarztes auf dem Weg wäre wurde mir wegen angeblicher Suizidgefahr die Polizei nach Hause geschickt. Anschließend habe ich die Behandlung dort abgebrochen um weitere traumatisierende Erfahrungen zu vermeiden. Danach musste ich 9 Wochen lang auf einen Abschlussbericht warten der nach über zwei Monaten erst geschrieben wurde nachdem ich dort nachgefragt habe.
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Helena Molitor ★☆☆☆☆
Wie kann man jemanden nach 5 Wochen austherapieren, obwohl der Patient noch nicht . Wenn jemand psychisch instabil ist, kann man ihn nicht selbst überlassen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von St. Nikolaus-Hospital?
Das St. Nikolaus-Hospital befindet sich in der Friedensstraße 2, 66822 Lebach, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von St. Nikolaus-Hospital?
Sie erreichen das St. Nikolaus-Hospital unter +49 6881 924800
Wie kommt man zum St. Nikolaus-Hospital?
Zum St. Nikolaus-Hospital gelangen Sie über den folgenden Link