In einer Zeit, als noch bei harter Arbeit in "die Hände gespuckt" und in den Pausen Fleisch gegessen wurde, entstand die Idee, bei Erfenschlag eine Grundwasser-Sammelanlage zu bauen. Die neue Wasseranlage lag am rechten Ufer der Zwönitz und war 30 Hektar groß sowie 1700 Meter lang. Sie basierte auf drei unterirdischen Staudämmen im Kies, die vier unterirdische Reservoirs bildeten. Über diese verlief ein System von fünfzig Brunnen verbunden mit 1880 Metern gelochten Rohrsträngen. Die 50 Saugbrunnen waren maximal 5 m tief, mit einem Durchmesser von 2 m unten und 0,6 m oben. Das gesaugte Wasser füllte vier Sammelbrunnen, die die Pumpwerke versorgten. Das Tal der Zwönitz bei Erfenschlag war günstig für die innovative Trinkwasserherstellung. Als die Wassermenge nicht mehr ausreichte, wurde das Wasser der Zwönitz verwendet. Das Wasser versickerte in einen eigens errichteten 1800 m langen und 4 m breiten Filterkanal. Diese Innovation zog viele Besucher an, darunter Professor Adolf Friedrich von der Hochschule für Bodenkultur in Wien, der zu Pfingsten 1900 die Anlage in Erfenschlag besuchte. Quelle: Österreich. Monatszeitschrift für öffentliche Baukunst 1901.
Fotos
Bewertungen
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Bilder aus Südwestsachsen (Matthias Junghans) ★★★★★
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Sebastian Flad ★★★★★
Sehr schöner Park zum Flanieren und Innehalten. Gerade jetzt im Frühjahr definitiv einen Besuch wert.
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Katja Samulski ★★★★★
Ein schöner, ruhiger Naturpark zum Spazieren!
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sandra ★★★★★
Hier ist es vor allem Sommer herrlich für Hundehalter. Ne Menge Bäume spenden Schatten, Wasser zuhauf am Start. Man soll zwar die Vierbeiner angeleint lassen aber macht niemand. Können super toben und laufen.....Es wird zwar grade gebaut und gebuddelt, man kann nicht ganz um den "See" gehen, trotzdem toll.....
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Verbal Kint ★★★☆☆
Fand den Park eher etwas trist, was auch an der aktuellen Vegetationsperiode liegen mag. Ja, das ist ganz nett mit dem Zwönitztal und den vielen Enten auf dem Teich, ein paar Aufschlüsse gibt es auch und, ja, es ist sogar noch Stadtgebiet, aber da sollte man bei der Einordnung auch mal die Kirche im Dorf lassen. Gut fand ich die verhältnismäßig vielen Lehrtafeln. Ebenfalls positiv hervorheben möchte ich, dass es einige Paare Mandarinenten im Teich gibt. Mir war diese Gattung in Deutschland zuvor noch gar nicht frei lebend aufgefallen. Auf jeden Fall gibt es deutlich idyllischere Naherholungsorte in und um Chemnitz. Beispielsweise das Landschaftsschutzgebiet "Pfarrhübel - Alte Harth - Berbisdorfer Flur", welches man schon fast erreicht hat, wenn man am Ende des Zwönitztalweges hier durch den Wasserwerkspark angelangt ist. Ich habe es auf jeden Fall nicht bereut, einfach weitergelaufen zu sein.
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Ingo Buchmann ★★★★★
...viel Natur mitten in der Stadt. Endstelle Straßenbahn 6 und los geht's. Der Wasserwerkspark verläuft parallel zur Erfenschlager Strasse in Richtung Einsiedel entlang der Zwönitz. Am Wegesrand gibt es viele Infotafeln mit interessanten Informationen zur Entstehung und Geschichte des Parks, sowie Tier und Pflanzenwelt der Gegend. Wir sind gern hier, immer wieder und zu jeder Jahreszeit.
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Mike Kirste ★★★☆☆
Nachdem die Suche nach dem Eingang erfolgreich war stellt der Parkplatz kein Problem dar. Der Park ist größentechnisch sehr übersichtlich und schließt sich an eine Kleingartenanlage an. Für Abwechslung sorgen Fluß, Teich und Wald. Als Empfehlung wäre hier eher der Sommer, im zeitigen Frühjahr wirkt alles sehr trist und zum Teil ungepflegt.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Wasserwerkspark?
Das Wasserwerkspark befindet sich in der Erfenschlager Str. 34, 09125 Chemnitz, Deutschland
Wie kommt man zum Wasserwerkspark?
Zum Wasserwerkspark gelangen Sie über den folgenden Link