Bewertungen

  1. Ellen Ottens ★★★★★

    Dumme Jahre, ein tolles Schauspiel van Thomas Dreyer. Es war super ❤️. Sehr schade war es aber, dass es keine Möglichkeit gab um nach dem Spiel noch etwas zu trinken und nach zu genießen und über das Spiel zu reden. Die Mitarbeiter fand ich nicht sehr zugänglich und die Besucher würden so schnell möglich nach draußen gedrängt. Wirklich schade.

  2. Roland Sager ★★★★★

    Mitfühlend, klug und selbstbewusst. Goethes Drama "Stella" wird am DNT Weimar als "Schauspiel für Liebende" neu interpretiert und geschickt in die Gegenwart geholt. Die Premiere am 20.9.25 habe ich zusammen mit meiner Frau gesehen. Cäcilie, verheiratet mit Fernando, sucht für die gemeinsame Tochter Lucie eine Anstellung und reist dazu zur Baronesse Stella. Dort erfährt sie, dass Stella früher Fernandos Geliebte war, von ihm aber vor Jahren plötzlich verlassen wurde. Beide Frauen lieben immer noch den selben Mann. Diese Dreierbeziehung mit glücklichem Ende war bei der Uraufführung 1776 ein Skandal. 30 Jahre später erarbeitete Goethe eine Weimarer Fassung mit tragischem Schluss, die beim Publikum sehr gut ankam. Regisseurin Patricija Katica Bronic ändert erneut den Schluss und holt die Protagonisten ins Jetzt. Das sehr spielfreudige Ensemble bezieht das Publikum durch offene Fragen nach Liebe, Verantwortung, Verbundenheit mit ein und konzentriert sich auf die drei Hauptpersonen. Das ist genial inszeniert, mit feiner Charakterzeichnung und intensivem Spannungsbogen. Fernando (sehr glaubwürdig und modern: Tim Freudensprung) ist der selbstverliebte Lügner, ewig zögernd und zaudernd, der beide Frauen haben will. Cäcilie (sehr überzeugend, mit viel Schwung und Herzblut: Katharina Hackhausen) vereint in sich die liebende, aber realitätsnahe, immer kritischer und selbstbewusster werdende Ehefrau. Johanna Geißler spielt Stella mit präziser Balance aus Feingefühl und Empathie einerseits und Mut sowie klugem Selbstbewusstsein andererseits. Und sie übernimmt Verantwortung für andere als Leiterin einer Reisegruppe in eine Vulkanlandschaft. (Beeindruckendes Bühnenbild mit Wasserfall!) Spannend zu sehen, wie beide Frauen sich immer mehr annähern und zunehmend Mitgefühl, Verbundenheit und Liebe füreinander empfinden. Sie können dadurch die naiv-schwärmerische Liebe zu Fernando hinter sich lassen. Lang anhaltender Applaus.

  3. E. Brämer ★★★★★

    Gestern haben wir einen selten so intensiven Abend hier verbracht. Es war ein tolles Ensemble das eine Hommage an John Lennon dem ausverkauften Redoute zu Sehen und Hören gelang. Gleichzeitig wurde dem Publikum nonverbal die Frage gestellt worüber wir heute denn so aufgeregt, ängstlich sind. John Lennon's Lebensart war der gern angenommene Teppich auf dem das ihm geneigte Publikum weich mit der Art von Ausgrenzung und Andersdenken konfrontiert wurde. Über die verschiedenen Ebenen könnte ich noch viel schreiben. Aber jeder Besucher kann ja seine eigenen Tiefen ausloten. Vielen herzlichen Dank für die enthusiastische Arbeit des Ensembles! Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen!

  1. Peter Schröer ★★★★★

    Einmalig schön. Man muss es erlebt haben. Gehe nochmal.

  2. Daniel Hempel ★★★★★

    Schönes kleines Theater, die Vorstellung "Across The Universe" hat alle meine Erwartungen übertoffen, das Beste, was ich bislang auf einer Bühne gesehen habe. Ordentliche Stühle, genug Beinfreiheit, guter Klang, kostenlose Garderobe. Zu wenig Toiletten.

  3. Daniel Silge ★★★★☆

    Coole Lage!

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Redoute?

Das Redoute befindet sich in der Ettersburger Str. 61, 99427 Weimar, Deutschland

Wie kommt man zum Redoute?

Zum Redoute gelangen Sie über den folgenden Link

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