Nachdem Siegfried von Anhalt die Pfalzgrafschaft Sachsen besetzte, hat er vermutlich auch die untere Sachsenburg erobert. Zum Schutz der Hakenburg erbaute er zusätzlich diese obere Sachsenburg. Doch nach verlorenem Krieg gegen den Markgrafen von Meißen sollte die Burg Saxinberg geschleift werden. Dies geschah offenbar nicht. Die weitere Geschichte hab ich bereits bei der unteren Sachsenburg erwähnt. Anders als die untere blieb die obere Burg außerhalb des Amtes Sachsenburg. 1539 wurde die obere Sachsenburg durch Herzog Georg von Sachsen an die Familie von Bendeleben, ein altes Dienstmannengeschlecht verliehen. Welche sie auch bewohnte. Bis zum Aussterben blieb sie in deren Besitz. 1640 wurde die baufällige Anlage aufgegeben. 1840 wurde in die Palasruine eine Gaststätte gebaut. 1945 brannte diese ab. So berichtet Wikipedia. Jetzt kümmert sich der Sachsenburgverein um beide Ruinen. Zu sehen ist noch ein zugesperrter Bergfried und die Außenmauern vom Palas mit Rauchabzug und Aborterker. Obwohl sich der gleiche Verein um beide Burgen kümmert, sind sie in stark unterschiedlichen Pflegezustand. Die obere Burg wächst zu, Sitzmöglichkeiten sucht man vergeblich. Man sollte sich ein Vorbild an den Zustand der unteren Sachsenburg nehmen. Die obere Burg erreicht man von der unteren aus über nur teilweise ausgeschilderte Wege. Den Wegweiser bis zum Hundesportverein folgen und dort den Berg hoch bis an ein Gebäude mit Holztür/Absperrung. Da die wenigen Treppenstufen hoch dem Trampelpfad folgen.
Fotos
Bewertungen
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Uwe Ohneburg ★★☆☆☆
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DynaChris-JC ★★★★★
Schöne Ruine. Ideal für Wanderausflüge
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Kirsten Fink ★★★★☆
Kleine aber tolle Ruine, leider war der Turm geschlossen. Der Aufstieg lag etwas versteckt im Wald.
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Her mann (Herbbyphoto) ★★★★★
Von der Oberen Sachsenburg ist von der Grundfläche weniger als von der Unteren Sachsenburg, jedoch ist zu einem Turm auch noch Die Ruine des Gebäude vorhanden.
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Holger Heerdegen ★★★★☆
Wir kamen von der Unteren Burg, die nur wenige Minuten zu Fuß entfernt ist. Von der Burg stehen nur noch Ruinen, da die Burg bereits zweimal aufgegeben wurde, zuletzt Mitte des letzten Jahrhunderts nach einem Brand. Die teilweise erhaltenen Bauteile, wie Fensterlaibungen und der Balkon zeugen von der einstigen Schönheit der Burg.
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Festungsnarr ★★★★☆
Geschichte: Die Obere Sachsenburg wurde in der zweiten hälfte des 13. Jahrhundert zum Schutz einer wichtigen Handelsverbindung und zum Eintreiben von Zöllen errichtet. 1640 wurde die Burg verlassen und dem verfall preisgegeben. 1840 wurde die Wohnburg wieder hergerichtet und als Gaststätte genutzt. Den Bergfried verwendete man als Aussichtsturm. Zu Pfingsten 1945 Brannte die Wohnburg vollständig aus. Zustand Heute: Von der Wohnburg existiert heute nur noch ein roher Baukörper auf drei Stockwerken ohne Fußböden/Decken und Dach. Die Mauern sind bis zum dritten Stock in einen verhältnismäßig guten zustand und lassen viele Details erkennen. Im Inneren kann man and der Nördlichen Ecke noch den Kamin erkenne. Ein ehemals viertes Stockwerk ist zu erahnen. Der Bergfried ist leider nicht zu betreten. Was wohl an seiner heutigen Nutzung als Funkturm liegt. Der Turm ist aber in Guten Zustand und Zeigt von Außen einige Details seiner Geschichte. Das Gelände macht einen Ungepflegten Eindruck. Müll liegt keiner herum, eine Feuerstelle lässt aber auf eine Nutzung durch die Jugend der Gegend schließen. Für Kinder ist dieser Ruine und der Aufstieg ein Erlebnis man muss nur Aufpassen das sie nicht in den Ringgraben rutschen. Anfahrt/ Zugang: An der Sachsenburger Hauptstraße, nah der Ecke zur Burgstraße befindet sich ein kleiner Parkplatz wo man kostenlos Parken kann. Da wir abends die Burgruine besuchten war der Parkplatz fast leer. Zur Sachsenburg steigt man über die Burgstraße rauf die an ihrem Ende zu einem Waldweg wird. Der weg zur Burgruine war in meinen Augen schlecht ausgeschildert. Das führte dazu das wir den graden Weg zur Burg nahmen, das soll heißen wir sind den Hang hochgekraxelten. Da hier auch ein Trampelpfad existiert dachten wir lange das dies der richtige weg war. Der richtige Weg nach oben beginnt an der Hundeschule direkt links von der Bühne. Wer dem Weg unterhalb der Hundeschule folgt hat, wie wir, wenig Spaß am Aufstieg. Der Aufstieg ist aber auch über den richtigen weg nichts für Gehbehindertet. Eine gute Körperliche Kondition und festes Schuhwerk sind hier Pflicht.
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Anhamakan Gryffindor ★★★★★
Wunderschöne Burgruine, mit tollen Details und einer interessanten Geschichte. Aufstieg erfordert ein wenig Kondition. Der Blick ist selbst im Herbst ohne Blätter begrenzt, im Sommer sicher noch schwieriger.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Telefonnummer von Obere Sachsenburg?
Telefon: +49 34673 91546.