Bewertungen

  1. Dieter Klepp ★★★★★

    Wir konnten hier die beeindruckenden Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken, darunter der berühmte Archaeopteryx, bestaunen. Gut gestaltete Ausstellung, die die Jurazeit anschaulich erlebbar macht. Es war ein schöner und informativer Besuch auf der Willibaldsburg. Sehr zu empfehlen!

  2. Dennis Sch. ★★★★★

    Hat einen echt tollen Aufenthalt! Dachte das Museum wäre kleiner, aber es ist grösser als Gedacht & hat viele verschiedene Abteilungen. Mit liebe gemacht & an einem tollen eindrücklichen Standort!

  3. Jannik Gorewoda ★★★★★

    Zunächst einmal eine kleine Warnung: Man kann mit dem Auto nicht direkt am Jura-Museum parken. Man sollte daher den "Parkplatz Freiwasser" nutzen. Von dort sind es etwa 800 Meter bis zum Jura-Museum. Die Ausstellung befindet sich in luftiger Höhe auf einem Spornfelsen in der Willibaldsburg. Die Anlage war ursprünglich Teil einer festungsartigen Residenz der hiesigen Fürstbischöfe. Heute ist zwar nur noch ein Fragment erhalten, da im 19. Jahrhundert große Teile der Burg abgerissen wurden. Trotzdem bietet die Willibaldsburg immer noch einen imposanten Anblick und auf dem Weg zur Burg gibt es immer wieder schöne Aussichten auf Eichstätt. Darum soll es hier jetzt aber nicht weiter gehen. Schließlich hat das Jura-Museum eine ganz besondere paläontologische Sammlung aus dem Dinozeitalter vorzuweisen. Etwas Vergleichbares in Deutschland gibt es nur in Holzmaden, und zwar im Urweltmuseum Hauff in der Schwäbischen Alb. Die Fossilien des Jura-Museums stammen überwiegend aus dem Abbau der benachbarten Solnhofener Plattenkalke. Im 19. Jahrhundert gewann der dortige feine Kalkstein weltweit an Bedeutung, denn er wurde als Druckplatte für die Lithographie verwendet. Bei diesem Verfahren wurde zunächst ein Motiv seitenverkehrt mit Wachskreide auf die geschliffenen Steinplatten gezeichnet. Dann trug man Farbe auf den Stein auf und drückte ihn auf Papier, welches die Farbe annahm. Da die Platten händisch abgebaut werden mussten, fielen den Arbeitern um 1860 immer wieder perfekt erhaltene Überreste von versteinerten Tieren auf. Sogar Fischschuppen, feine Federn, einzelne Organe und andere Weichteile sind für das geübte Auge und mit technischen Hilfsmitteln immer noch erkennbar - und das nach rund 150 Millionen Jahren im Boden. Eine für die Naturwissenschaften regelrechte Sensation bedeutete 1861 der Fund des kleinen Archaeopteryx, der im Museum ausgestellt wird. Das Tier sah entfernt wahrscheinlich wie eine Elster aus. Es hatte wie ein Vogel Flugfedern, ein Gabelbein und eine erste nach hinten gewendete Zehe. Der Archaeopteryx besaß aber auch einen kräftigen Kiefer mit spitzen Zähnen, furchteinflößende Krallen und einen längeren knöchernen Schwanz - typische Reptilienmerkmale. Der Fund war damit der erste handfeste Beleg für die Evolution. Charles Darwin hatte ja erst zwei Jahre zuvor sein berühmtes Werk "Über die Entstehung der Arten" veröffentlicht und wurde dafür von der Fachwelt verlacht und verhöhnt. Der Archaeopteryx aber passte genau zu Darwins Theorie, denn das Fossil bestätigte die Existenz von Übergangsformen zwischen zwei Tiergruppen - in dem Fall der Dinosaurier/Reptilien und der Vögel. Das Jura-Museum ordnet entsprechend den Archaeopteryx anschaulich in die Reihe der gefiederten Dinosaurier ein, von denen mittlerweile auch in China einige Arten gefunden wurden. Die Ausstellung fragt auch danach, wie es dazu kam, dass Insekten, Flugsaurier, Vögel und zuletzt Fledermäuse/Säugetiere begannen, sich in die Luft zu erheben und zu fliegen - lange vor dem Menschen. Ob es Archaeopteryx allerdings bereits vermochte, zu fliegen oder nur zu gleiten ist, wie man erfährt, umstritten. In jedem Fall wärmten ihn die Federn in den durchaus kühleren Nächten des damaligen Inselklimas. Möglicherweise wurden die Tiere bei Stürmen von ihrem Lebensraum - kleinen Inseln - aufs offene Meer geweht, wo sie ertranken und auf den Meeresboden absanken. Der heimliche Star der Fossiliensammlung ist aber der Juravenator - der wahrscheinlich besterhaltene Raubsaurier Europas aus dem oberen Jura. Das Museum präsentiert neueste Forschungsergebnisse über diesen kleinen Saurier, der möglicherweise erst wenige Monate alt war und von einem Krokodil zu Tode geschüttelt worden sein könnte. Gezeigt und für Laien verständlich erklärt werden aber auch die Fossilien von Flugsauriern, Fischen, Insekten und Meeresreptilien. Der damalige Inselarchipel umfasste nämlich recht unterschiedliche Lebensräume - offenes Meer, küstennahe Korallenriffe und recht vegetationsarme, fast wüstenhafte Inseln, auf denen auch Flugsaurier rasteten.

  1. Corina Wi ★★★★★

    Ein toller Ort um in die Jura Zeit zu reisen. Auch für Kinder geeignet! Es gibt so viel zu entdecken! Wir hatten das Glück eine kostenlose Führung (Sonntag 14 Uhr) mitzumachen.

  2. L S ★★★★★

    Das Museum ist wirklich sehenswert. 5 € Eintritt ist extrem preiswert dafür, was man da zu sehen bekommt. Die Exponate sind fantastisch. Das absolute Highlight und eine kleine Abwechslung zu dem versteinerten Leben ist das grosse Aquarium voller wunderschöner Fische und Korallen. Vom Parkplatz sind es ca 5 - 7 Min zu Fuss - auch mit Kinderwagen möglich. Diesen muss man dann an der Kasse abstellen. Von dort bis zur Austellung ist es auch für ein Kleinkind gut zu Fuss machbar. Vorsicht bei einer Sache: Kartenzahlung ist nicht möglich. Nur Bargeld.

  3. Alex ★★★★★

    Der Eintritt ins Jura-Museum ist jeden Cent wert! Die vielfältigen Ausstellungen nicht nur über Fossilen, sind interessant und sehenswert. Bitte mehr als 2 Stunden einplanen. Man könnte durchaus die doppelte Zeit in den Hallen verbringen. Besonders toll fanden wir das Meerwasseraquarium mit seinen interessanten Lebewesen. Und die Qualität der ausgestellten Fossilen sind natürlich herausragend.

  1. Birgit “BICS” S. ★★★★★

    Tolles Museum für Urzeit und Frühgeschichte. Sehr viele extrem sehenswerte Exponate! Am Ende die Veranschaulichung von noch heute lebenden Exemplaren durch super tolle Meerwasserauquarien. Highlight war die Sonderausstellung über die Zeit mit Harald Lesch Videos die speziell durch die Ausstellung führen. Etwas gestört hat die Akustik. Liegt am Gebäude und den Gewölbedecken. Nur ein paar Leute die leise reden und es stört extrem. Ebenso die schwer ins Schloss fallende Eingangstür. Ansonsten wirklich sehr zu empfehlen auch für Kinder! Viele Dinosaurier Exponate. Eintrittspreis Top!!! 5 Euro pro Erwachsener und Kinder bis 10 kostenlos! Da können sich viele andere Museen eine Scheibe abschneiden! Für Kinderwagen zur Zeit wegen der Umbauarbeiten nicht geeignet, da es einige Stufen sind um zum Museum zu gelangen. Weg dorthin auch teilweise sehr steil und schwierig für Kleinkinder. Sehr schön und wundervoll angelegt ist auch der Bastilionsgarten. Auch den Turm sollte man besteigen: die Aussicht ist traumhaft. Kinder unter 140cm müssen hochgehoben werden zwecks Brüstung.

  2. Helmut P. ★★★★★

    Ein beeindruckendes und lehrreiches Museum das eine Zeitreise in die Jura Welt mit Dinos, zahllosen Versteinerungen und lebenden Fossilien in Aquarien bietet. Der Eintrittspreis beinhaltet auch des Museum für Ur- und Frühgeschichte und den Aufstieg auf den Aussichtsturm der Willibaldsburg.

  3. Beate Dittrich ★★★★☆

    War das erste mal im Juramuseum und sehr positiv überrascht. Klasse finde ich das neue Aquarium mit Bayerns Größen Korallenriff gleich zu Anfang des Rundgangs. Die Archäologischen Funde sind sehr interessant und umfangreich beschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde mit meinen Enkeln das Museum besuchen. Der Weg ist nicht Bajährefrei, und beim Eintritt in die Burg, Steigung sehr raus Steinpflaster und zwei Etagen nur über Treppen erreichbar!

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Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Jura-Museum?

Das Jura-Museum befindet sich in der Burgstraße 19, 85072 Eichstätt, Deutschland

Wie lautet die Telefonnummer von Jura-Museum?

Sie erreichen das Jura-Museum unter +49 8421 602980

Wie kommt man zum Jura-Museum?

Zum Jura-Museum gelangen Sie über den folgenden Link

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