Ich habe mein Fachabitur an dieser Schule abgeschlossen – aber nicht, weil ich mich hier gut aufgehoben gefühlt habe, sondern weil ich es mir selbst erarbeitet habe. Und genau deshalb schreibe ich das hier: In der Hoffnung, dass sich etwas ändert und dass zukünftige Schüler vielleicht fairer behandelt werden! An dieser Schule wird sehr viel Wert auf die mündliche Mitarbeit gelegt. Grundsätzlich in Ordnung – wenn es fair und nachvollziehbar bewertet wird. Leider habe ich oft das Gegenteil erlebt. Es kommt nicht darauf an, was man sagt, sondern wie man bei der Lehrkraft ankommt. Wer sich einschmeichelt oder ins persönliche Bild passt, hat bessere Chancen auf gute Noten. Wer ehrlich, ruhig oder einfach nicht so wirkt, wie man es gern hätte, bekommt schlechte Noten – egal wie engagiert man ist. Viele Schüler, die jeden Tag da sind, ihre Hausaufgaben machen und im Unterricht mitarbeiten, fühlen sich übersehen. Und das nicht nur einmal – sondern über Jahre hinweg. • Frau H. – Ich habe mich regelmäßig gemeldet, war aktiv im Unterricht. Trotzdem wurde ich absichtlich dann aufgerufen, wenn ich mal unsicher war. Ihre Fragen waren teilweise so gestellt, dass man nachfragen musste – und genau dann kamen abwertende Kommentare oder Lachen. Besonders verletzend war ein Satz, der sich auf meinen Nachnamen bezog: „Musst du deiner Mutter alles übersetzen? Wofür bist du da?“ – obwohl meine Mutter fließend Deutsch spricht. Solche Aussagen wurden von der Schulleitung einfach ignoriert. • Herr M. – Bei ihm hatte ich das Gefühl, dass man innerhalb weniger Sekunden in eine Schublade gesteckt wird. Wer ihm nicht sofort sympathisch ist oder nicht in sein Idealbild passt, hat es schwer. Obwohl ich über einen langen Zeitraum regelmäßig mitgearbeitet habe, wurde genau der eine Tag, an dem ich mal still war, als Grundlage meiner mündlichen Note genommen. Meine Tests wurden mehrfach kontrolliert – mit dem Ziel, möglichst viele Fehler zu finden. Seine Reaktionen lassen stark spüren, dass Schülermeinungen nichts zählen und Kritik unerwünscht ist. • Frau K. – Im Unterricht fragte sie, welche Schüler Eltern mit Abitur haben. Als sich fast nur deutsche Schüler meldeten, meinte sie sinngemäß: „Macht nichts, vielleicht schafft ihr es ja trotzdem.“ Damit war ziemlich klar, was sie meinte: Wer keine akademischen Eltern hat – besonders mit Migrationshintergrund – gehört für sie scheinbar zur „unteren Schicht“. Als sie dann hörte, dass einige dieser Eltern in hohen Positionen in großen Unternehmen arbeiten, war sie überrascht – aber das war für sie natürlich nur eine „Ausnahme“. Aber es gibt auch positive Beispiele: • Herr S. – Einer der wenigen Lehrer, die ihren Beruf ernst nehmen. Er unterstützt, hört zu, erklärt verständlich und begegnet allen Schülern mit Respekt. So sollte Unterricht sein. • Frau L. – Auch sie hat jedem eine faire Chance gegeben, selbst denen, die in ihrem Fach eher schwächer waren. Sie hat sich Mühe gegeben, Schüler mündlich zu unterstützen und ihnen ein gutes Gefühl zu geben. Es ist schade, dass genau solche Lehrkräfte an dieser Schule in der Minderheit sind. Denn sie machen den Unterschied – sie geben einem das Gefühl, dass man ernst genommen. Eltern mit Migrationshintergrund werden abwertend behandelt, Schüler mit nicht-deutschem Nachnamen werden anders angesprochen – und das alles bleibt ohne Konsequenzen. Das hat mit Courage leider nichts zu tun. Ich hoffe, dass besonders die jüngeren Lehrkräfte, die irgendwann selbst Eltern sein werden, einmal erleben, wie es sich anfühlt, wenn ihre Kinder auf Lehrer treffen, die so reagieren, wie sie es heute tun. Vielleicht kommt dann das Verständnis, das uns gefehlt hat.
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Bewertungen
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Fiona Veseli ★☆☆☆☆
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midnight echo ★☆☆☆☆
Nach meinen persönlichen Erfahrungen kann ich die Schule leider nicht weiterempfehlen. Wäre es mir möglich, würde ich mich rückblickend für eine andere Schule entscheiden. In meiner Wahrnehmung ist die Besetzung der Rolle der Verbindungslehrerin mit Frau H. nicht optimal. Meines Erachtens entspricht ihre Art nicht dem, was man sich von jemandem in dieser Position wünschen würde – insbesondere im Zusammenhang mit dem STARK-Team. Ich halte es für sinnvoll, an dieser Stelle zukünftig genauer zu prüfen, welche Qualitäten für eine solche Funktion notwendig sind. Darüber hinaus empfinde ich die Regelung zur Handynutzung – insbesondere durch die sogenannten „Handy-Garagen“ – als überreglementiert. Aus meiner Sicht sollte an einer Fachhochschule mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung im Umgang mit digitalen Geräten ermöglicht werden, solange dadurch der Unterricht nicht gestört wird. Ich hoffe, dass zukünftige Schüler:innen die Möglichkeit haben, unter verbesserten Bedingungen zu lernen und mitgestalten zu können.
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Dennis Feistle ★★★★★
Die vielen negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Zwei Jahre lang habe ich die BOS besucht, und die Anforderungen ans Abitur waren hoch. Es waren zwei anstrengende, aber auch bereichernde Jahre, in denen die Lehrkräfte wirklich alles dafür getan haben, uns bestmöglich auf das Abitur vorzubereiten. Nach sechs Jahren Realschule, drei Jahren Berufsschule und zwei Jahren BOS kann ich sagen, dass dies die besten Lehrkräfte waren, die ich je hatte: engagiert, motiviert und (bis auf kleine Ausnahmen) stets fair. Das spiegelt sich auch in meiner Abiturnote wider, mit der ich sehr zufrieden bin. Für Schüler stehen Parkplätze zur Verfügung, und das Schulgebäude ist modern und ansprechend gestaltet. Die Schulleitung ist offen und wertschätzend, und das Lernklima ist angenehm und förderlich. Trotz des ganzen Stresses hatte ich eine großartige Zeit und habe hier Freundschaften fürs Leben geschlossen. Vielen Dank für alles! Übrigens finde ich es unnötig, dass die Kommentare hier moderiert werden.
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Sandra Bayr ★★★★☆
Ich war drei Jahre auf der Fos (Sozialzweig) bis zur 12. ist es auch echt entspannt und danach muss man sich halt bewusst sein, dass das 13. Jahr schon nochmal eine andern Hausnummer ist. Jedoch standen die Lehrer immer hintern uns (Besonders Herr Hitt der wirklich jeden mit seiner Motivation durchs Mathe Abi geboxt hat) und man konnte mit jedem auch unter 4 Augen über Probleme sprechen. Zu kritisieren habe ich eigentlich nur das neue Abwesenheit System da ich das gerade bei Volljährigen übertrieben finde und es im Nachhinein keine kontrolliert hat.
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Manu El Patron ★★★☆☆
Gute Schule. Ich habe dort 2010 Fachabi und 2011 Vollabi gemacht. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und vor allem hat mir das dortige Niveau der Inhalte sehr viel Allgemeinbildung mitgegeben. Bemängeln muss ich allerdings die sehr subjektiven Bewertungsmaßstäbe einzelner Lehrer. Gleiche Themen wurden im Vergleich zum Vorjahr bei einem anderen Lehrer statt mit 14-15 Punkten dann mit 4-6 Punkten bewertet. Es ging konkret um Deutsch. Aber da wir hier von Lehrern sprechen, wird man dieses Thema an fast jeder Schule finden. Ärgerlich war dies dennoch sehr, da es meinen Abi Schnitt echt verschlechtert hat. Hier sollte man Schülern die Möglichkeit einer unvoreingenommen Zweitkorrektur geben, wenn sich über das Jahr ein Muster beim Lehrer erkennen lässt.
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sophiko ko ★☆☆☆☆
Letztes Jahr hätte ich der Schule 5 sterne gegeben aber dieses Jahr fühle ich mich wie im Gefängnis, egal wann du fehlst, du sollst es dokumentieren und du sollst wenn du krank bist anrufen aber wenn du es tust wirst du zusammengeschissen. Du wirst als Klasse oft diskriminiert und es fehlen die ganze Zeit Lehrer und es ist einfach strenger geworden und ist nicht mehr witzig. Man geht ungern in die Schule.
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schokobaerx3 ★★★★★
Ich verstehe die ganzen schlechten Bewertungen überhaupt nicht. Ich war auf der Fachoberschule in Richtung Gesundheit und habe ohne Probleme die 13.Klasse erfolgreich mit allgemeinem Abitur abgeschlossen. Man muss sich schon anstrengen um gute Noten zu bekommen. Klar gibt es auch Lehrer z.B. in Deutsch die sehr subjektiv bewerten, was ich überhaupt nicht in Ordnung fande, aber es gibt durchaus auch sehr gute Lehrer. Vor allem in Gesundheitswissenschaften und Mathematik. Deshalb gebe ich insgesamt eine Sehr gute Bewertung. An jeder Schule wird es immer schlechte Lehrer geben!
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Heike R. ★★★★★
Ich bewerte als Elternteil einer aktiven Schülerin die FOSBOS Neu-Ulm mit sehr gut. Mich haben bei der Recherche nach einer Schule im Internet die zum Teil sehr schlechten Bewertungen irritiert. Wir haben dennoch den Informationstag, den die Schule jährlich für Interessenten veranstaltet, besucht und waren von der Informationsfülle und der Präsentation der Schule begeistert. Die Begeisterung hat sich auch nach den ersten Monaten an der Schule noch nicht gelegt. Die große Mehrzahl der Lehrer sind sehr engagiert und die Schulleitung geht mit Leidenschaft die Organisation und Weiterentwicklung des Schulalltages an. Ich kann jedem nur empfehlen, sich ein eigenes Bild zu machen. Und allen ehemaligen Schülern, die Kritik an "ihrer Schule" zu äußern haben, kann ich nur wünschen, dass sie zukünftig die Auseinandersetzung dann suchen, wenn sie noch etwas bewegen können und aktiv auf die Schulleitung zugehen und Konflikte benennen.
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Aleko Toska ★☆☆☆☆
War auf dieser Schule und möchte nun konstruktive Kritik anbringen. Die Schule ist schön von außen und teilweise auch gut organisiert. Jedoch bringt das alles nichts, wenn das Kernstück der Schule, die Lehrer, die einen auf das Studium vorbereiten sollen und einem Wissen vermitteln sollten, nicht passen. Ich habe leider schon von ehemaligen Schülern nichts gutes gehört, jedoch wollte ich selbst meine Erfahrungen sammeln. Aber ich hätte niemals erwartet, dass es wirklich derart unterirdisch ist ! Es gibt einige Lehrer die es wirklich drauf haben, aber leider überwiegen die inkompetenten Lehrer dann doch. Es wird ausschließlich nach Sympathie bewertet. Mündliche Noten zählen viel ein, das heißt, egal wie gut man mitmacht, es gibt Lehrer, die dann nur einen einzigen schlechten Tag als Richtwert heranziehen und es dir damit versauen. Das heißt man macht das ganze Jahr über gut mit, hat vielleicht einmal einen schlechten Tag und schon bekommt man eine so schlechte Note, die einem sogar die Zukunft verbocken kann. Man muss nicht mal einen schlechten Tag haben, um schlecht bewertet zu werden, da reicht es schon manchen Lehrern, dass man nicht in ihr Bild passt. Schon wird man unfair behandelt. Und sorry, aber 15 Punkte bei Schülerin X, die fast nie anwesend ist oder die garnix juckt und am Handy spielt im Unterricht, sind wohl nicht gerechtfertigt. Das ist schon sehr auffällig mit den Sympathie Noten. Dann natürlich mein Lieblingsbeispiel (Fachschaft VWL), der seine Schüler regelrecht beleidigt aufgrund ihrer Nationalität. Es ist einfach schade, dass es im 21.Jahrhundert immer noch Lehrer gibt, die nicht nach Leistung bewerten, sondern nach Sympathie. (Eine Lehrerin der Fachschaft Englisch zählt übrigens auch noch dazu). Ich könnte jetzt natürlich noch mehr Storys erzählen, aber dann wäre ich bis Weihnachten nicht fertig. Ich wünsche jedem Lehrer der nach Sympathie bewertet hat (also fast jedem) nur eines: Karma. Ps. Mein Abi reicht um in Deutschland Medizin ohne Wartezeit zu studieren, falls ihr dachtet, dass nur "dumme" Schüler diesen Lehrern zum Opfer fallen. ;)
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