In "Post-Orientalist Express" sucht die Choreografin Eun-Me Ahn, die für ihre farbenfrohen und dynamischen Arbeiten bekannt ist, nach neuen, hybriden kulturellen und choreografischen Identitäten jenseits von äußeren Zuschreibungen und verinnerlichten Stereotypen. ___ In ihrem neuesten Werk "Post-Orientalist Express" wirft die südkoreanische Choreografin Eun-Me Ahn einen scharfsinnigen und spielerischen Blick auf die romantisierte westliche Darstellung Asiens und erkundet, wie solche Klischees gebrochen werden können, um eine überzeugende und realistische Darstellung der zeitgenössischen asiatischen Kultur zu präsentieren. Welchen Einfluss hat der Orientalismus - ein Diskurs, in dem der "aufgeklärte Westen" den "geheimnisvollen Orient" beschreibt - auf die Identität asiatischer Künstler? Inwieweit haben sie diesen Diskurs verinnerlicht, welche Bedeutung hat er für ihre Auseinandersetzung mit Tradition und zeitgenössischer Kunst, für ihren künstlerischen und choreografischen Austausch innerhalb Asiens? Und wie könnte die Begegnung zwischen Ost und West neu definiert werden? Gemeinsam mit ihrem Ensemble sucht Eun-Me Ahn nach neuen künstlerischen Wegen zwischen postkolonialer Schuld in westlichen Ländern und revanchistischen Tendenzen auf dem asiatischen Kontinent. Mit ihrer farbenfrohen und fröhlichen Bildsprache stellt sie romantisierende Klischees mit Elementen aus Legenden und der Popkultur gegenüber und hebt deren inhärente Widersprüche hervor. In ihrem einzigartigen Bewegungsvokabular entdeckt sie Kostüme und Musik aus verschiedenen traditionellen und neotraditionellen Kulturen wieder und liest sie aus einer zeitgenössischen Perspektive. Überholte Unterscheidungen zwischen Tradition und Moderne werden überwunden und eine dynamische Suche nach einer neuen, hybriden Identität beginnt. Fotos: Jean-Marie Chabot ____ # Künstlerisches Team Eun-Me Ahn - Künstlerische Leitung, Choreografie Young-Gyu Jang - Musik Jinyoung Jang - Lichtdesign Taeseok Lee - Videoregie Eun-Me Ahn - Bühnen- und Kostümbild Jimyung Kim - Technische Leitung der Kreation Geun-Jun Changwoo-Michael Lim - Meta-Dramaturg Yunkwan - Kostüme Produktion Dongyoung Kim - Requisitenherstellung Jean-Marie Chabot (Gadja Productions) - Produzent Sungbin Kim - Produktionsassistentin Mit Eun-Me Ahn, Hyekyoung Kim, Yongsik Moon, Uiyoung Jung, Deokyeong Kim, Gaon Han, Jeonghwan Oh, Hyeonseo Lee, Seyeon Kim
Fotos
Bewertungen
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Jan Bussewitz ★★★★★
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charly marly ★★★☆☆
Sehr beengte Sitze, wenig Platz fuer die Beine. Dieses Ryanair-Gefühl ist wirklich schade, in einer sonst schönen Location mit oft hochpreisigen Veranstaltungen.
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John Doe ★★★★★
Kritik zu „The Great Yes, The Great No“ von William Kentridge (Berliner Festspiele) Ein beeindruckendes Musiktheater Erlebnis! Die Erzählung war fesselnd, getragen von wunderschönen weiblichen und männlichen Stimmen. Besonders das Duett mit Akkordeon und Cello war ein musikalischer Höhepunkt. Auch das Bühnenbild war äußerst gelungen – stimmungsvoll, passend und visuell ansprechend. Ich habe die Aufführung sehr genossen – ein wirklich gelungenes Stück!
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N P ★☆☆☆☆
Telefonisch absolut nicht zu erreichen. "Die geschätzte Wartezeit liegt bei 3Minuten" 30Minuten später ging ich immer noch in dieser grässlichen Warteleitung. (Die Musik übersteuert) Nachdem ich niemanden erreicht hatte, habe ich aus Neugier erneut angerufen. "Die geschätzte Wartezeit liegt bei 5Minuten" Ich habe damals selbst in einem Callcenter gearbeitet, solche Wartezeiten gehen halt garnicht.
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Carola Nemet ★★★★☆
Viele tolle Veranstaltungen und das in freundlicher Atmosphäre
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Ca M ★★★★★
Entsprechender Aufenthalt, vor und nach der Vorstellung war die Versorgung mit Getränken und kleinen Snack sehr gut. Überall freundliche und sehr aufmerksamme Mitarbeiter!
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Christoph Graupner-Dietrich ★★★★☆
Einer der Traditionsorte in Berlin. Ich bin immer einmal oder zweimal im Jahr hier. Zum JazzFest. Die Luft selbst im großen Saal ist schnell verbraucht. Aber abgesehen davon ist dies ein wunderbares Haus mit großzügigen Foyers und guter Bestuhlung. Parkplätze fast immer direkt vor der Tür.
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Johannes Schick ★★★★☆
Großzügig angelegt, die Plätze mit der hohen Lehne im Rang sind eher etwas unbequem. Barservice arbeitet schnell. Die Toiletten sind glaube ich zu wenig.
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Berlina Vegana ★★★★☆
Eine weitere Möglichkeit, um Berlinale-Filme für eine größere Menge von Zuschauern in Charlottenburg zugänglich zu machen. Es passen hier sehr, sehr viele Menschen rein. Der Sitzkomfort ist entsprechend. Man sitzt ähnlich wie im Friedrichstadtpalast auf kleinen Sitzen mit wenig Beinfreiheit. Die Leinwand war dagegen deutlich festlicher... Ein insgesamt schönes Berlinale-Erlebnis!
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Slava V ★★★★☆
Berlinale 2023 ist da!! Gutes Kino, aber die Toilettesituation ist eine Katastrophe und essen und trinken im Saal ist verboten!
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Häufig gestellte Fragen
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