Ein sehr schönes Museum mit sehr spannenden Exponaten. Gerade bei schlechtem Wetter verfliegt die Zeit. Kinderfreundlich gestaltet. Wir kommen gerne wieder.
Fotos
Bewertungen
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Wilma Schelm ★★★★★
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RAINER A ★★★★★
Es lohnt sich wirklich! Selbst, wenn man Lüneburg schon gut kennt, lohnt sich ein Besuch. Wir hatten als kleine Gruppe das Glück, eine Führung durch beide Ausstellungen zu erhalten und haben tiefe Einblicke in die ältere und jüngere Stadtgeschichte erhalten. Es ist schon beeindruckend was die Kuratoren hier zusammen gestellt haben und mit wieviel Details Geschichte(n) und Gegenstände in Szene gesetzt werden. Tatsächlich Geschichte zum Anfassen und zum Erleben und wirklich unterhaltsam. Ganz herzlichen Dank dafür, wir kommen gerne wieder! Übrigens auch eine sehr gute Idee wenn man Gäste unterhalten möchte.
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Martina Zipf ★★★★★
Sehr schönes und informatives Museum zur Geschichte Lüneburg's. Gute Aufteilung der Themen, Inhalte und Exponate. Freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Leckere Kuchen und gute Kaffee/-spezialitäten. Sehr gute gefallen haben uns auch die VR-Brillen mit den sehr interessanten Informationen und die beiden Augmented Reality Punkte. Barrierefreier Besuch war sehr gut möglich. Schöne Aussicht auf Teile Lüneburg's.
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Jannik Gorewoda ★★★★★
Das Museum Lüneburg folgt einem vielversprechenden Ansatz. Es zeigt Verbindungen in der Beziehung zwischen Mensch und Natur auf. Dies ist im Raum Lüneburg auch besonders naheliegend. Man denke nur an die Flusssysteme der Elbe und Ilmenau, an die imposanten Salzstöcke im Untergrund, an die Lüneburger Heide und den Kalkberg, der eigentlich eher eine Art Gipshügel ist. Die Elbe bildete und bildet - wie im Museum überzeugend dargestellt wird - seit frühgeschichtlicher Zeit eine verbindende Handelsachse. So fanden Archäologen importierte bronzezeitliche Steinäxte aus Mitteldeutschland und sogar römisches Tafelgeschirr im Umfeld der Elbe. Fruchtbare Auen und der Fischreichtum zogen früh Menschen an, gleichzeitig war die Elbe aber auch immer wieder eine Grenze zwischen Kulturen und Familien. Die Stadt Lüneburg gäbe es in ihre heutigen Form ohne das weiße Gold im Untergrund sicher nicht: Bis zu 1.000 Meter dicke Salzschichten liegen zwar unter ganz Norddeutschland, aber eben meist in 5 Kilometer Tiefe - unerreichbar für den Menschen. Anders ist es in Lüneburg: Hier befindet sich das Salz nur 30 bis 70 Meter unter der Erdoberfläche. Es kommt folglich mit Grundwasser in Kontakt. Das Solewasser wurde jahrhundertelang in Bleipfannen zum Kochen gebracht. Es blieb nur das Salz zurück - im Mittelalter ein gefragtes Konservierungsmittel für den Ostseehering, besonders während der vielen christlichen Fastentage. Die Stadt Lüneburg entwickelte sich daher zu einer Art Salz-Oligarchie, in der nur wenige Kaufmannsfamilien politisch etwas zu Sagen hatten. Entsprechend gibt es viele Repräsentationskunstwerke, Inschriften und Altarbilder zu bestaunen. Ihren Reichtum verdankten die Lüneburger Ratsherren einem Binnenmeer, das vor 250 Millionen Jahren mehrfach austrocknete und jedes Mal große Salzmengen zurückließ. Im Laufe der Jahrmillionen lagerte sich eine Menge Gestein über dem Salz ab. Unter dem enormen Druck dieser Schichten verhält sich das Salz ähnlich wie Öl im Wasser; es steigt an die Oberfläche - nur eben sehr sehr langsam. Das Salz mit seiner geringen Dichte bewegt sich immer noch über Spalten und Klüfte nach oben und bildet Salzstöcke. Da übrigens zu viel Salz entnommen wurde, gibt es Hohlräume unter Lüneburgs Altstadt. Es drohen daher ganze Häuser einstürzen! Als eine weitere Besonderheit wird im Museum natürlich die Lüneburger Heide vorgestellt. Diese Kulturlandschaft entstand erst vor etwa 5.000 Jahren. Wo heute im Hochsommer die Blüten der Besenheide lila um die Wette leuchten, lag ursprünglich noch Wald. Die Menschen wandelten aber nun immer wieder Waldflächen durch Brandrodungen in Acker und Weideflächen für das Vieh um. Es gediehen nun viele Pflanzen, die auf dem dunklen, schattigen Waldboden keine Chance hätten, etwa der gelb leuchtende Ginster. Der besondere Lebensraum Heide würde ohne Heidschnucken - das sind die Schafe der früheren Heidebauern - wieder vom Wald zurückerobert werden. Insofern sichern im Falle der Heide menschliche Eingriffe die Artenvielfalt. Auch die kunst- und mediengeschichtliche Facette der Lüneburger Heide wird im Museum präsentiert. Lange galt die Heide ja als öde trostlose Wüste, doch die Romantiker und großstadtgeplagten Hamburger entdeckten sie seit 1800 als Naturidylle und Erholungsort für sich. Spätestens die Broschüren, Postkarten und Heimatfilme der 1950er Jahre erhoben die Heide zum Ausflugsziel für die Massen. Besonders gefallen hat mir der Teil zur Lüneburger Stadtarchäologie. Die Archäologen fanden beispielsweise Überraschendes in der Lambertikirche, etwa Würfel, Spielsteine, Kämme für das Haar und Perlenschmuck, datierend auf das 13. bis 15. Jahrhundert. Kirchen waren demnach nicht nur Orte des Glaubens und der Frömmigkeit. Hier wurde auch gehandelt, gespielt, Gericht gehalten und anderes mehr. Im wahrsten Sinne des Wortes als Fundgruben der Archäologie erweisen sich Kloaken. In Kloaken entsorgte man in Lüneburg bis ins 18. Jahrhundert hinein nicht nur Ausscheidungen aller Art, sondern auch alltägliche Gebrauchsgegenstände, die sich im feuchten Untergrund gut erhalten haben.
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katyusha ★★★★★
Sehr spannendes Museum! Selbst wenn man in Lüneburg aufgewachsen ist, lernt man viel neues. :) Es lohnt sich, bei einer der öffentlichen Führungen mitzugehen, unsere war sehr informativ und war im Ticketpreis inbegriffen. Die Lage ist super schön und auch das Café sah sehr einladend aus, dafür hatten wir aber leider keine Zeit mehr (beim nächsten mal dann). Die zwar recht kleine Ausstellungsebene zur NS-Geschichte Lüneburgs war ziemlich interessant und interaktiv aufgebaut und war unser persönliches Highlight. Alles in Allem ein sehr gelungener Besuch, es hat viel Spaß gemacht, vielen Dank! Wir kommen gerne wieder!:)
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Ulrich Würdemann ★★★★★
Sehr sehens- und entdeckenwertes Museum zur regionalen Geschichte Besonders beeindruckt hat mich die Aufbereitung der Geschichte Lüneburgs In der Zeit zwischen 1933 und 1945
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Berit Zemann ★★★★★
Wirklich schön strukturiert, nicht überladen und mit sehr netten Personal. Wir haben das Museum als übernachtung in der Sleeperoo-Kapsel genutzt und es war ein echtes Abenteuer nachts allein im Museum zu bleiben.
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Hele-Ne ★★★★★
Das Museum Lüneburg befindet sich direkt in der Stadt Lüneburg (Niedersachsen) und befasst sich mit der Kulturlandschaft der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg/Umgebung. Präsentiert werden Exponate der Naturkunde, Kulturgeschichte und Archäologie (Sammlungsschwerpunkt liegt im 15. und 16. Jahrhundert). Die Dauerausstellung ist in verschiedenen Themenbereichen aufgeteilt (schichten & schieben, wachsen & gestalten, gründen & bauen, herrschen & herausfordern, glauben & wissen, finden & forschen, erinnern & erhalten). Die Präsentation der Ausstellungsstücke sind sehr übersichtlich und mit informativen Hinweisstafeln ausgestattet (verständlich erklärt/gut lesbar). Das Personal vom Museum/Café sind sehr freundlich/hilfsbereit und motiviert. Es gibt noch ein schönes Café (LUNA) mit großer Terrasse direkt an der Ilmenau und ein Museumsshop. Es finden hier im Museum auch noch Veranstaltungen, Konzerte und Lesungen statt. Es befinden sich gebührenpflichtige Parkplätze/Parkhäuser in der Nähe/Umgebung (kostenlose sind weiter entfernt). Diese Bewertung wurde nach eigener Erfahrung beurteilt.
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S.H. H. ★★★★★
Eigentlich ein Museum wie jedes Andere aber es gibt doch ein paar Dinge die mich wirklich beeindruckt haben. Allen voran die Ebstorffer Weltkarte. Für ein regnerisches Wochenende auf jeden Fall geeignet und wenn Aktionen sind definitiv auch.
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Manuela Reinbold ★★★★★
Sehr interessant anzusehen, persönlich fand ich, man könnte mehr auf Stadtgeschichte eingehen. Die Lego Ausstellungsstücke waren sehr schön für die Kleinen. Corona 2g Regel. Das Café fand ich nicht so gemütlich. Im Sommer ist es auf der Terrasse sicher schön mit dem rauschen des Wassers.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Museum Lüneburg?
Das Museum Lüneburg befindet sich in der Willy-Brandt-Straße 1, 21335 Lüneburg, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Museum Lüneburg?
Sie erreichen das Museum Lüneburg unter +49 4131 7206580
Wie kommt man zum Museum Lüneburg?
Zum Museum Lüneburg gelangen Sie über den folgenden Link