Bewertungen

  1. Leonhard Jungermann ★☆☆☆☆

    Auf die Anfrage des hiesigen Lehrpersonals habe ich mich entschlossen, meine Bewertung ein wenig zu korrigieren. Dieses schien nämlich durch die Bewertung eines zu diesem Zeitpunkt Fünftklässlers sehr betroffen und brachte dies auch recht deutlich zur Geltung. Nun aber zum Wesentlichen: Ein wichtiger Grundsatz dieser Schule scheint zu sein, dass die Schüler weitestgehend in der Lage sein sollten, sich möglichst viel selbst beizubringen und für sich selbst zu lernen. Soziale Differenzen sollten insbesondere eigenständig durch Schüler geklärt werden. Zudem glänzt diese Schule durch das Bio- Essen, welches in der Mensa serviert wird. Leider sind viele Schüler (insbesondere der ersten Klasse) nicht allzusehr am Unterricht interessiert. Dies führte in meinem ersten Schuljahr dazu, dass ich die kompletten Sommerferien damit verbrachte, die Grundsätze des Lesens und Schreibens sowie simple Addition durch meine Eltern zu lernen, da ich als nur geringfügig einschätzungsfähiger Erstklässler das Lernen nicht gerade als meine größte Priorität wahrnahm und mir eben auch nichts anderes vermittelt wurde. In meinem ersten Schuljahr lernte ich folglich mehr durch meine Eltern, als durch meine Lehrer. Nun bin offensichtlich in erster Linie ich selber für dieses fehlerhafte verhalten verantwortlich, ich denke allerdings, dass ein guter Lehrer mir etwas anderes hätte beibringen sollen. Leider stellte ich erst auf dem Gymnasium fest, dass ich eben auch mal ein wenig Einsatz bringen musste, wenn ich meinen Abschluss erhalten wollte. Zudem hatte ich an diesem Punkt eine gewaltige Wissenslücken, da ich bis zur sechsten Klasse ja auch ohne irgendetwas zu machen versetzt wurde. Ich halte also als Fazit von diesem Abschnitt meiner Bewertung das grundsätzliche Lehrprinzip dieser Schule für Faul und vollkommen unangebracht für eine Grundschule. Das Konflikte zwischen erst bis sechstklässlern sich nicht von selber lösen, insbesondere durch genannte Schüler selber, ist ja kein Geheimnis. Sollte es dann soweit kommen, das ein Konflikt eskaliert, so wird im besten Fall eine Klassenkonferenz einberufen. Diese findet mit einem Lehrer und der gesamten Klasse statt. In meiner Erfahrung ist das Beste was in dieser, nebenbei angemerkt EINMALIGEN Klassenkonferenz passieren kann, dass alle sich ganz brav beieinander entschuldigen. Niemand wird wirklich bestraft, Konsequenzen gibt es auch so gut wie keine, und sollte die Situation nicht mindestens ein Kind ins Krankenhaus befördert haben, so hält man es nicht für nötig, Eltern oder Erziehungsberechtigte einzuschalten. Wieder aller Erwartungen lösen sich die Probleme dann nicht auf magische Weise von selber. Dies hatte zufolge, dass es an dieser Schule mit zu diesem Zeitpunkt etwa 65 Schülern mehr Mobbing gab, als an der ASS. Ich kenne die genaue Zahl an Schülern der Albert Schweizer Schule nicht aus dem Kopf, bin aber versichert, dass es deutlich mehr als and der Freien Schule sind. Zu guter letzt möchte ich das "bio Essen" ansprechen. nartürlich kann ich nicht widerlegen, dass das Essen bio ist, allerdings war das Essen auf jedem Fall eintönig. Wenn es keine Nudeln gab, so gab es mit einigen, seltenen Ausnahmen Reis, Milchreis oder Gemüsesuppe. Zudem wurden Zusätze wir Maggi bereitgestellt. Der Bio Ansatz, welcher in erster Linie die Ernährung der Schüler verbessern sollte, kann bei der Eintönigkeit des Essens nur belächelt werden. Es gibt auch einige positive Aspekte, z.B den Hort, welcher viele Aktivitäten anbietet, der schöne Schulhof oder die Pausenaktivitäten. Das Schulgebäude ist zudem schön, modern und umfangreich ausgestattet. All dies zusammengenommen hinterlässt mich dennoch ein wenig verwirrt, da diese als Privatschule doch eigentlich eine durschnittliche Schule übertreffen, nicht gnadenlos unterbieten sollte.

  2. Anke Gebhardt-Haubrich ★★★★★

    Ich bin Mutter eines Jungen mit Förderbedarf der seit 6 Jahren die Freie Schule besucht. Uns hat es bis jetzt sehr gut an dieser Schule gefallen. Das war und ist für unseren Sohn die beste Schule. Sehr wichtig war und ist uns der Austausch mit der Klassenlehrerin und der Förderlehrerin. Die bei wichtigen Anliegen immer ein Ohr für uns hatten und haben. Auch wird immer gut kommuniziert und ausgetauscht was der Förderplan beinhaltet und was konkret gemacht wird. Ich halte wirklich alle LehrerInnen und alle PädagogInnen für sehr freundlich im Umgang mit den verschiedensten Kindern, sehr kompetent, engagiert und wirklich interessiert an den Kindern.

  3. Tina Jung ★★★★★

    Wir sind mit der Schule sehr zufrieden. Es wird in kleinen Gruppen mit kompetenten Lehrern und Pädagogen individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Das Lernen macht den Kindern viel Spaß und der Unterricht wird sehr praxisbezogen gestaltet. Die Atmosphäre ist familiär.

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Häufig gestellte Fragen

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