Klinik für Urologie - Klinikum Ingolstadt GmbH
“Die Kombination von Prof. Andreas Manseck als Operateur (DaVinci-unterstützt) und Prof. Martina Nowak-Machen als Anästhesistin während des mehrstündigen Eingriffs hat sich für mich als sehr glückliche Fügung herausgestellt, zumal in Kombination mit den wunderbaren Schwestern der Station 73, die rund um die Uhr sehr hilfsbereit waren und auch nachts um zwei nie den Überblick verloren. Ich war während der Operation meiner übergrossen Prostata von jetzt auf gleich sechs Stunden lang, von mittags zwölf bis abends sechs, komplett weg, völlig bewusstlos, schaute fassungslos auf die große Uhr im Aufwachraum, dass es bereits so spät ist, und hatte nicht den Hauch eines Katers, nicht einmal einen Anflug von Übelkeit oder Kopfschmerzen. Diese Anästhesistin hat es echt drauf. Carla-Yvonne Bretz vom Sozialdienst der Klinik, die sich tagelang sehr für eine nahtlose Rehabilitation engagierte und nicht locker liess, bis alles arrangiert war, und Physiotherapeutin Lisa Meixner runden die ausgesprochen positiven Erfahrungen ab. Im Ergebnis kam es aber natürlich besonders auf Professor Manseck an, der - wie sich schon wenige Tage nach der OP zeigte - mehr gehalten hat, als er jemals versprochen oder auch nur als denkbaren Erfolg des Eingriffs angedeutet hatte. Zu verdanken ist das seiner Sorgfalt und seinem Fingerspitzengefühl bei maximaler Konzentration. Um mich ihm anzuvertrauen, habe ich insgesamt 5.200 Kilometer An- und Abreisen aus Norddeutschland inklusive der notwendigen Besprechungen und Voruntersuchungen in Kauf genommen und eine Wartezeit, nachdem die Entscheidung für Ingolstadt gefallen war, von vier Monaten bis zur Operation. Ich hätte auch in die viel grössere Charité, ins Vivantes, in die MHH nach Hannover, nach Köln, Frankfurt oder Hamburg gehen können, hatte mich zum Teil auch dort persönlich vorgestellt, aber das sehr breite Spektrum an Methoden bei gleichzeitiger Offenheit des konkreten Vorgehens in meinem Fall sprachen für Manseck und dieses städtische Krankenhaus. Von der stellenweise überbordenden Bürokratie, einem, sagen wir, interessanten Leitstellen-System, das die einzelnen Untersuchungen und Disziplinen zu koordinieren versucht, und der hier und da holprigen Kommunikation, vielleicht auch verursacht durch ein Nebeneinander von analoger und digitaler Dokumentation und Informationsvermittlung, darf man sich in Ingolstadt nicht abschrecken lassen. Es gab Situationen, da konnte man den Eindruck gewinnen, das Klinikum Ingolstadt habe 1000 PS und sehr fähige und alles für ihre Patienten gebende Frauen und Männer, bekomme aber manchmal nur die Hälfte davon auf die Straße, weil auch eine Menge Energie irgendwo im bürokratischen Getriebe verschwindet. Am Ende aber zählt für einen Patienten alleine das Resultat. Und das ist jedenfalls in meinem Fall besser als erhofft und erwartet. Am Ende war die Entscheidung für Ingolstadt eine nach Bauchgefühl. Und wie es heute, zehn Wochen später, aussieht, war es eine goldrichtige, vielleicht eine der besten meines Lebens.”