Hallenbad Ost
“Das Hallenbad Ost ist aktuell ein Teil der documenta 15 . Das Gebäude selber ist aber auch sehenswert. Mindestens wie der aktuelle Inhalt. Wenn man jetzt eine Rezension schreiben soll, muss man sich entscheiden, was man kommentieren möchte. Um so schlimmer: im Aussenbereich gibt es eine Restauration. 1) Die Verpackung Das Hallenbad Ost ist ein Klinkerbau in Bauhaus-Tradition. Umlaufende Fensterbänder, eine klar gegliederte, zweckmäßige Fassade sprechen für sich. Auch im Inneren ist die ursprüngliche Architektur und Funktion sichtbar geblieben. Die Einbauten erlauben die ursprünglichen Proportionen wahrzunehmen. Das Becken hat einen Fußboden auf Höhe des Wasserspiegels erhalten. Als Zugänge sind die alten Leitern erhalten geblieben. Sehr gut gemacht! Da lohnt sich das Kommen schon für die Verpackung. 2) Die Ausstellung Ich möchte mir nicht die Rolle eines Kunstkritikers anmaßen. Zum Teil ist es recht offensichtlich revolutionäre Kunst vom ziemlich linken Flügel. Naja, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber bestimmt Probleme haben wir dort nunmal initiiert. Damit kommen wir nicht darum, uns damit auseinander zu setzen. Dabei ist zu beachten: Das, was gerade der Ukraine zusetzt ist nicht eine Art von Sozialismus. Das Problem entspringt einem lupenreinen Autokraten. Davon gibt es übrigens im östlichen Bereich der EU auch einige beeindruckende Exemplare. Also ist der aktuelle Krieg kein Grund, sich nicht mit den Folgen unseres Handelns auseinandersetzen. Also auch wg. des Inhalts hingehen. 3. Das Kulinarische: Alles ist irgendwie nachhaltig und etwas gehobenpreisig. Insbesondere die Speisen. Beim WC hat man im Container auf High Density gesetzt. Etwas zu eng, wenn man zum Händewaschen draußen steht, geht es. Den Rest beschreibe ich hier nicht. Immerhin ist das Alles im guten Zustand. Also, wenn man wg Inhalt und Verpackung schon da ist, kann man das gerne mitnehmen. Und den Ingwer-Shot nicht vergessen... 4. Zusammenfassung: Hingehen lohnt sich!”