Kick-Point Frankfurt (Kinder Karate Frankfurt)
“Meine Tochter trainiert seit etwa zwei Jahren im Kick-Point in Frankfurt. Sie geht gerne zum Training und ich bringe sie einmal wöchentlich, nach der Grundschule, zur Karatestunde. Was mir bei Kick-Point gut gefällt: Alle Trainerinnen und Trainer erlebe ich als aufrichtige, herzensgute Charaktere. Sie sind einfühlsam, geduldig und respektvoll im Umgang mit den Kindern. Das Training ist abwechslungsreich und vermittelt die weltweit einheitlichen Karate-Techniken kindgerecht. Außerdem gibt es Gesprächsrunden und Bewegungsspiele. Das Erlernte scheint mir geeignet, das die Kinder Konfliktsituationen vermeiden lernen, oder sich notfalls, zumindest gegen gleichaltrige Aggressoren, wehren zu können. Wenn es nach meiner Tochter ginge, dürfte es körperlich noch etwas fordernder sein. Kraft und Kondition steht leider nicht im Vordergrund. Ansonsten alles gut? Leider nicht. Die Geschäftsführung spart meiner Meinung nach zu sehr an Mitarbeitenden. Spätestens wenn eine Trainerin oder ein Trainer wegen Krankheit ausfällt, wird es für die Verbleibenden eng. Der chronische Mangel an Personal wird an mehreren Stellen deutlich. Im Unterricht selbst hat es zu Folge, das die teilweise recht großen Gruppen nur schwer zu disziplinieren sind. Unkonzentriertes herumgealbere der Schüler:innen ist oft die Folge. Wenn des öfteren zwei Trainer:innen anwesend wären, könnte auch besser auf die korrekte Ausführung der zu erlernenden Techniken geachtet werden. Außerhalb des Dojo müssten die Mitarbeitenden ebenfalls präsenter sein. Viele Eltern, die im Aufenthaltsraum auf ihre Kinder warten, scheren sich wenig um die Hausregeln. Sie latschen mit ihren Straßenschuhen herum und lassen seelenruhig zu, das ihr unerzogener Nachwuchs über den Flur tobt. Manche Mutter hat es auch schon fertig gebracht, Speisen und Getränke mit in den ungenutzten Dojo zu schleppen. Hier müsste öfter mal eine deutliche Ansage erfolgen. Regeln sind schließlich nur dann zu etwas nütze, wenn ihre Einhaltung konsequent durchgesetzt wird. Die Verantwortlichen bekommen das oft nicht mit, oder verhalten sich zu konfliktscheu. Ich kenne keine andere Kampfsportschule und kann deshalb nicht einschätzen, wie gut oder schlecht Kick-Point im Vergleich zu seinen Mitbewerben ist. Ich bereue es jedenfalls nicht, meine Tochter hierher zu schicken und halte das Kick-Point insgesamt für eine gute Schule, die meiner Tochter sehr dabei hilft, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Yves, Marvin und Anna sind tolle Karatelehrer:innen. Ich schätze sie sehr und bewundere sie für ihre Arbeit und ihr Engagement. Das gilt im übrigen auch für die Kolleg:innen von den anderen Standorten, die hier immer wieder mal aushelfen. Ich wünschte nur, sie hätten mehr Unterstützung, um die Schule in Frankfurt noch besser machen zu können.”