Technische Universität Braunschweig
“Ich saß wieder im Hörsaal SN 22.1, wo aus der Veranstaltungsgruppe Architekturpositionen der Architekt Max Dudler einen Vortrag zum Thema DICHTE UND GEMEINSCHAFT gehalten hat. Der Hörsaal war bis auf den letzten Platz belegt, weitere Anwesende mussten stehen. Max Dudler gehört, als gebürtiger Schweizer, zu den renommiertesten Architekten Deutschlands. Nach seinem Studium der Architektur an der Städelschule in Frankfurt/Main und an der Hochschule der Künste Berlin hat er nach seinem Diplom im Architekturbüro von Oswald Mathias Ungers gearbeitet und machte sich anschließend mit seinem Bruder Karl Dudler sowie mit Pete Welbergen selbständig. Seit 1992 führt er sein eigenes Büro mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt/Main, München und Zürich. Er war an den Universitäten Venedig und Neapel Gastdozent, Vertretungsprofessor an der TU Dortmund und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt er für sein Werk, das von Rationalismus und Minimalismus geprägt ist, wobei durch die Perfektion in der detaillierten Ausführung aller Bauten eine nachhaltige Architektur von Bestand geschaffen wird, die auf lange Sicht modern bleibt. Die Geschichte der Architektur soll durch Fortschreibung in die Gegenwart bewahrt werden und zu einer neuen Urbanität beitragen. Max Dudler hat dem Auditorium seine neueren Projekte sowohl im übergeordneten städtebaulichen Kontext, als auch in der Hervorhebung von detaillierten architektonischen Elementen präsentiert und jeweils anhand von Begrifflichkeiten seine architektonisch-philosophischen Gedanken hervorgehoben, um sie insbesondere den künftigen, angehenden Architekt:innen mit auf den Weg zu geben. Der Vortrag fand im Zusammenhang mit der Ausstellung „Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst“ im Architekturpavillon über den Architekten und Hochschullehrer Carl Mühlenpfordt statt.”