Restaurant Athos Schmelz
“My Big Fat Greek Lunch – und ich bereue nichts! Wer hätte gedacht, dass man direkt neben einer Tankstelle nicht nur den Tank, sondern auch den eigenen Magen bis zur Oberkante vollkriegen kann? Ich betrat das unscheinbare griechische Restaurant skeptisch – eher sah es aus wie ein Ort, an dem man einen Gebrauchtwagen kauft, nicht wie der Tempel kulinarischer Freuden. Doch was soll ich sagen? Zeus persönlich hätte sich hier den Götterbauch vollgeschlagen. Die Portionen? Gigantisch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen Gyros-Teller oder eine geopolitische Herausforderung gegessen habe. Selbst mein Magen, der sonst nur bei All-you-can-eat-Buffets „Stopp“ sagt, kapitulierte nach dem dritten Bissen – aber glücklich! Der Service? Freundlich, schnell, aufmerksam – wahrscheinlich ausgebildet von Hermes, dem Götterboten höchstpersönlich. Wasser kam schneller als bei der Feuerwehr, und die Nachfragen, ob alles passe, fühlten sich echt herzlich an und nicht wie ein Skript von einem schlecht bezahlten Praktikanten. Das Essen? Geschmacksexplosion. Der Tzatziki schmeckte, als hätte ihn eine griechische Oma mit jahrtausendealtem Familienrezept im Hinterzimmer angerührt. Das Fleisch war so zart, dass ich fast ein Lied für den Koch schreiben wollte – vermutlich eine Ballade mit Bouzouki. Preislich? Ja gut, ein bisschen mehr als der Imbiss ums Eck. Aber dafür muss ich bei Letzterem auch nicht nach dem Essen mit einem Baukran aus dem Stuhl gehoben werden. Qualität hat halt ihren Preis, und hier bekommt man Geschmack und Sättigung im Doppelpack – quasi das griechische Netflix-Menü: einmal angemacht, willst du nicht mehr aufhören. Fazit: Wer am Restaurant vorbeifährt und denkt: „Ach nee, das sieht komisch aus“, dem sei gesagt – Schönheit liegt im Inneren. Und das Innere dieses Lokals ist ein kulinarisches Olymp. Also: Motor aus, Bauch auf, Gabel rein. Opa!”