Falkenstein-Klinik
“Meine Erfahrung mit der Anschlussheilbehandlung in der Klinik Falkenstein – eine rundum positive Bilanz Ich hatte vom 04.06.2025 bis zum 09.07.2025 das Glück, in der Klinik Falkenstein eine Anschlussheilbehandlung als Herzpatient zu absolvieren. Insgesamt kann ich nur Positives berichten und bin äußerst zufrieden mit meinem Aufenthalt. Verpflegung: Bereits am Anreisetag wurde ich mit einem Lunchpaket versorgt, das gut sättigte, da die Küche zu diesem Zeitpunkt noch keine warmen Mahlzeiten für die Neuankömmlinge zubereitet hatte. Schließlich muss man erstmal zur Ernährungsberatung, damit die Küche weiß was für jeden gekocht werden soll. Das Essen während der Behandlung hier im Hause, war abwechslungsreich und schmackhaft. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Auswahl beim Mittagessen, wobei ich persönlich den Anteil an Fleisch etwas zu hoch fand. Für mich war es daher eine schöne Option, auf vegetarische Gerichte umzusteigen, mit der Option beim Frühstück dem Speisesaal Team Bescheid zu geben, das heute die "fleischige Kost" gewünscht ist. Das Frühstück und das Abendessen wurden in Buffetform angeboten, waren stets ausreichend bestückt und es wurde regelmäßig nachgelegt. Ein kleiner Nachteil ist, dass man manchmal Pech hat, wenn man zu spät kommt und dann nur noch die Reste bekommt – das ist aber verständlich und lässt sich kaum anders kalkulieren. Personal: Das Team der Therapeuten war großartig. Die Therapiepläne waren abwechslungsreich und gut auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Besonders hervorheben möchte ich Frau Kiepsch und Frau Sonntag, die mich auf eine wunderbare Art durch die Zeit begleitet haben. Sie waren stets freundlich, hilfsbereit und hatten immer auch einen kleinen Spaß parat. Auch die anderen Therapeuten haben einen tollen Job gemacht, jeder mit seinem Spezialgebiet. Das gesamte Team verdient ein großes Lob – leider hatte ich nicht die Gelegenheit, mich bei jedem persönlich zu bedanken. Rezeption: Hier gab es manchmal kleine „zickige“ Momente, was aber verständlich ist bei stressigen Tagen mit viel Kommen und Gehen. Beim Einchecken wurde ich freundlich empfangen und gut in den Alltag eingeführt, was den Einstieg sehr angenehm machte. Ärzte und Chefärzte: Über die medizinische Betreuung gibt es unterschiedliche Meinungen, aber wer Fragen hat, bekommt in der Regel auch die nötigen Antworten. Ich war auf Station 3 untergebracht und bin insgesamt zufrieden gewesen. Es ist natürlich auch eine Frage der eigenen Initiative, sich bei Bedarf zu informieren. Klinik und Gelände: Das Außengelände wurde täglich von den Hausmeistern gepflegt, was ich sehr schätzte. Die Reinigung der Flure und Zimmer war ausreichend, auch wenn es manchmal etwas zu viel wurde – aber das ist wohl Geschmackssache. Besonders bedauerlich fand ich, dass die Blumen auf den Balkonen vernachlässigt wurden. Bei den warmen Tagen war ich froh, eigene Wasserflaschen dabei zu haben, um die Pflanzen zu gießen, da die Erde teilweise staubig war. Das kostet natürlich Zeit, aber es zeigt auch, dass die Pflege der Pflanzen nicht immer im Fokus steht. Getränkeversorgung: Vor dem Speisesaal gab es einen Wasserspender, bei der man kostenlos seine erhaltene Flasche auffüllen konnte. Dieser ist leider drei Mal ausgefallen (in 5 Wochen), aber schnell repariert oder durch große Wasserflaschen ersetzt. Da mein Zimmer ziemlich weit entfernt war und ich nachts gerne Wasser trinke, habe ich mir zusätzlich Flaschen aus dem Geschäft mitgenommen, um immer gut versorgt zu sein – das ist für mich sehr wichtig, gerade bei Medikamenteneinnahme. Gesamtfazit: Auch wenn ich nicht scharf bin, auf eine Reha / AHB angewiesen zu sein, wäre es im Falle eines Falles, hier meine erste Wahl wieder hier her zu kommen. Danke für die tolle Zeit hier im Hause. Die Zeit hier war angenehm, die Betreuung hervorragend und die Atmosphäre freundlich.”