Park an der Ilm
“Nach Goethes Umzug in das im Park and der Ilm gelegene Gartenhaus, planten der Dichter und der Herzog Karl August eine radikale Umgestaltung des bestehenden Barockgartens im Stil des sentimentalen englischen Landschaftsgartens. Es enstanden nicht nur Spazierwege, sondern auch Parkarchitekturen, wie das klassizistische Römische Haus, der Felsenbrunnen, das Nadelöhr (eine Felsentreppe), die künstliche Ruine (die das Vergängliche symbolisierte), das Tempelherrenhaus (heute, nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, eine Ruine) und der enigmatische „Stein des guten Glücks“. Viele Büsten berühmter Dichter schmücken den Park, wie Shakespeare und Puschkin. Ein beschaulicher Ort, der zum Verweilen einlädt.”